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Kepler startet neuen RiskProtect-Fonds


Das Basisportfolio besteht aus einem passiv nachgebildeten Aktienexposure und kurzfristigen, hochliquiden Anleihen mit sehr guter Bonität. Als schützender Puffer gegen stark fallende Kurse wird innerhalb des Fonds zu Beginn jedes Jahres vorab eine Wertuntergrenze definiert, die mit Optionsstrategien umgesetzt wird und den Anleger auf Jahressicht gegen Wertverluste über die definierte Wertuntergrenze hinaus absichern soll.

Liegt der Wert des Portfolios nach Abzug des ermittelten Risikos über der definierten Wertuntergrenze, steht dem Fondsmanager freies Risikokapital zur Verfügung, das er für zusätzliche aktive Strategien nutzen kann. Somit soll die Strategie trotz bestehender Absicherung des Portfolios gegen starke Wertverluste mittel- bis langfristig mit einer aktiennahen Performance bei einer erwarteten Volatilität im Bereich einer langfristigen Rentenanlage aufwarten können.

Zudem nutzt der RiskProtect II zur Steuerung des Volatilitätsrisikos die Volatilität selbst als Assetklasse. Gründe für das Handeln von Volatilität sind beispielsweise die mögliche Absicherung gegen die Bewegungsrisiken des Basiswertes – besonders bei so genannten „Volaspitzen“, die durch plötzliche Verkaufswellen verursacht werden – sowie ihre Eigenschaft als eine diversifizierende Assetklasse und zusätzlicher Ertragsbringer innerhalb des Portfolios. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5%. Neben 0,805% Verwaltungs-, 0,06% Zentralverwaltungs- und 0,06% Depotbankvergütung kommt noch eine Performance Fee von 15% des Vermögenszuwachses oberhalb einer Wertentwicklung des Netto- Teilfondsvermögens von 3% pro Halbjahr (sog. Hurdle Rate) hinzu.

 

 

09.11.2009 | 00:00

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