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Wertzuwachs und Sicherheit - CONCEPT Aurelia Global


Der Investmentansatz des vermögensverwaltenden Mischfonds CONCEPT Aurelia Global (WKN: A0QA80) ist durchaus untypisch. Gemischt werden nicht Aktien und Anleihen, die Grundidee ist eine Kombination aus Sicherheit, die durch Gold-Investments, und Wertzuwachs, der durch Technologie-Aktien im Fonds gewährleistet wird. Hinzu kommt eine flexible Möglichkeit, Aktienpositionen abzusichern und in schwierigen Marktphasen Cash zu halten.

Der Ansatz, der von der Bielefelder CONCEPT Vermögensmanagement seit mehr als zehn Jahren umgesetzt wird, hat auch in längeren Zeiträumen Erfolg bewiesen. Von Anfang März 1971 bis Ende 2016 brachte beispielsweise ein jeweils zur Hälfte mit Gold und dem Nasdaq Composite bestücktes und rebalanciertes Portfolio einen durchschnittlichen jährlichen Ertrag von 10,1 Prozent.



Disruption ist gefragt

Die Rendite-Treiber im Fonds aus dem Tech-Sektor sind Unternehmen, die in besonderer Weise von den Technologie- und Konsumtrends der Zukunft wie z. B. Big Data, Elektromobilität, Internet der Dinge etc. profitieren. „Zwei wichtige Themen im Fonds sind für uns bargeldloses Bezahlen, das wir u.a. über PayPal, Wirecard und Square abdecken sowie das sehr wachstumsstarke Segment Cloud Computing. Dort sind wir z. B. mit Salesforce und SAP gut positioniert“, erläutert Fondsberater Thomas Bartling, Geschäftsführer der CONCEPT Vermögensmanagement. Unter den Einzeltiteln ist die Wirecard-Aktie, die gegenwärtig durch angebliche Unregelmäßigkeiten in Asien Schlagzeilen macht, mit ca. 5,3 Prozent prominent gewichtet. Bartling behält aber einen kühlen Kopf: „Bei Wirecard gehen wir davon aus, dass die Bilanzen und die Geschäftsberichte ordnungsgemäß geprüft sind. Basierend auf den letzten Zahlen sehen wir die Wachstumsstory weiterhin intakt. Das Geschäftsmodell und den wirtschaftlichen Erfolg des Geschäftsmodells stellen wir nicht in Frage. Klarerweise zieht die aktuelle Nachrichtenlage Shortseller an. Es gab in den vergangenen Jahren schon Attacken gegen Wirecard, die Vorwürfe haben sich damals nicht erhärtet.

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Wiege der Technologie
Die Heimat vieler innovativer Technologietitel ist nach wie vor die USA. Daher verwundert es nicht, dass 53 Prozent des Aktienportfolios in den USA investiert sind. Dabei achtet der Fondslenker auch auf interessante Unternehmen jenseits von Facebook, Amazon, Netflix und Google. „Die FANG-Titel liegen alle noch deutlich unter ihren Allzeithochs, aber man findet im Nasdaq-100 schon wieder Titel, die neue Allzeithochs, wie kürzlich z. B. die Paypal-Aktie, erreichen“, so Bartling. Ein starker Fokus bei der Aktienauswahl liegt auf dem Umsatzwachstum der Unternehmen, in die investiert wird. Aus Sicht von Bartling ein untrügliches Kennzeichen dafür, dass die Produkte vom Markt sehr gut angenommen werden. Zudem achtet er auf die Bewertung des Geschäftsmodells und die Bilanzstärke der Unternehmen.



Gold als sicherer Hafen


Das Gold-Investment des Fonds wird in erster Linie über ETFs abgebildet. Mit sechs Prozent ist der Gold-ETF der Züricher Kantonal Bank (ZKB) in Schweizer Franken die größte Position. Auch aussichtsreiche Goldminenaktien können beigemischt werden. Bartling sieht beim Goldpreis noch Luft nach oben: „Die Entwicklung des Goldpreises ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Dazu zählen u.a. die Zinsentwicklung, geopolitische und ökonomische Krisen sowie Änderungen beim Sentiment am Aktienmarkt. Seit 2011 ist der Goldpreis zurückgekommen, aktuell sehen wir eine Stabilisierung. In den kommenden zwölf Monaten könnten wir die Marke von 1.400 US-Dollar anpeilen. Enttäuscht sind wir noch von der Kursentwicklung der Minen-Aktien, aber auch hier nehmen wir eine Stabilisierung wahr“.



Überzeugender Mehrwert
Ein weiterer Pluspunkt des Fonds ist die flexible Steuerung der Allokation. Die Aktienquote kann zwischen 0 und 100 Prozent liegen. Zum Jahresende 2018 war der Fonds offensiv ausgerichtet und hat damit von dem Erholungspotential im Januar 2019 profitiert. Zum Januar-Monatsende wurde die Nettoaktienquote wieder auf 60 Prozent reduziert. Durch seine Konzeption ist er, auch aufgrund seiner Diversifikationseigenschaften, eine ideale Ergänzung zu anderen Mischfondskonzepten, die eher anleihelastig sind. Bartling hält sich nämlich aktuell aufgrund des unattraktiven Rendite-Risiko-Profils von Anleihen komplett fern. In den vergangenen drei Jahren konnten Anleger mit dem CONCEPT Aurelia Global, der im Oktober 2008 aufgelegt wurde, 26 Prozent erzielen. Der maximale Verlust in diesem Zeitraum lag bei 15,9 Prozent.

Christian Bayer

05.03.2019 | 11:21

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