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Pioneer: Laufzeitenfonds für Unternehmensanleihen


Pioneer Investments springt mit dem Pioneer Funds – Euro Credit Recovery 2012 (ISIN: LU0411046195) auf den Zug mit Laufzeitenfonds für Unternehmensanleihen auf. Diese Fonds erfreuen sich in jüngster Zeit hoher Beliebtheit, da zum einen Unternehmensanleihen vergleichsweise hohe Renditen bringen und zum anderen durch die Konzentration auf Anleihen, die bis zum Fälligkeitsdatum ausgelaufen sind, Kursrisiken minimiert werden können.

Der Fonds investiert ausschließlich in Investment Grade- Papiere. Durch eine breite Streuung über mindestens 100 Titel verschiedener Branchen und Emittenten soll das Portfolio ein ausgewogenes Chance/Risiko-Profil bieten. „Investment Grade-Unternehmensanleihen bieten derzeit hervorragende Anlagemöglichkeiten. Bei den aktuell hohen Kreditspreads sind bereits jetzt eine schwere Rezession und historisch hohe Ausfallquoten eingepreist“, erklärt Raffaele Bertoni, Head of Fixed Income Europe & Asia bei Pioneer Investments. Anleger erhalten bis zum Ende der Laufzeit im Mai 2012 jährliche Ausschüttungen.

Zudem könnte den Investoren durch Kursgewinne zum Laufzeitende ein zusätzlicher Ertrag winken. Währungsrisiken sind ausgeschlossen, da der Fonds ausschließlich in Euro-Wertpapiere investiert. Gemanagt wird der Pioneer Funds – Euro Credit Recovery 2012 von Raffaele Bertoni und seinem Team. Beim Investmentprozess setzt das Management auf vier Bausteine: Fundamentalanalysen, Analyse der Makroebene, Relative Value-Vergleiche und quantitatives Screening. Damit soll das Ausfallrisiko auf ein Minimum reduziert werden. Mit diesem Prozess war das Fondsmanagement bereits in der Vergangenheit erfolgreich: So kam es in den letzten neun Jahren lediglich zu einen Ausfall unter den Anlagen des Credit-Teams im Investment Grade-Bereich.

Aufgrund seiner Laufzeit von drei Jahren eignet sich das Produkt besonders für Investoren mit einem mittelfristigen Anlagehorizont. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 10. Mai 2009. Die Auflage erfolgt am 11. Mai 2009. Der Fonds weist einen Ausgabeaufschlag von 2,5% auf. Die jährliche Verwaltungsgebühr beträgt 0,8%. Auf drei Jahre gerechnet muss der Anleger also mit einem Abschlag von 1,63% pro Jahr rechnen.

10.11.2009 | 00:00

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