boerse am sonntag - headline

Gastbeiträge

„Wertsteigerung im Sinne des Aktionärs ist unser Ziel!“

In den USA spielen „activist investors“ die auch öffentlich ihre Anliegen als Aktionäre kundtun, schon lange eine wichtige Rolle. Dabei geht es diesen sehr aktiven Investoren darum, den von ihnen analysierten Veränderungs- und Optimierungsbedarf in dem jeweiligen Unternehmen zu beschleunigen. Die auf europäische Verhältnisse angepasste Variante nennt sich „Unternehmerisches Investieren“ und wird nun erstmals vom internationalen Investmenthaus Petrus Advisers in einem Fonds in Deutschland angeboten. Im Gespräch mit dem bekannten ehemaligen Star-Fondsmanager der DWS, Michael Sieghart, blickt die BÖRSE am Sonntag hinter die Kulissen dieser neuen Asset-Klasse. [mehr]

Das neue Asien bietet einzigartige Wachstumschancen

Asiatische Länder wie China haben in den vergangenen Jahrzehnten einen immensen Wirtschaftsaufschwung erlebt. Doch 2015 ist die chinesische Wirtschaft mit 6,9 Prozent so schwach gewesen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Trotzdem können Anleger mit traumhaften Zuwachsraten in ausgewählten Branchen rechnen. Hyung Jin Lee von Baring Asset Management erklärt, warum. [mehr]

Investmentchance Onkologie – Biotech boomt dank neuer Krebsmedikamente

Biotechnologisch entwickelte Medikamente sind im Unterschied zu den frühen 2000er Jahren heute ein etablierter und unentbehrlicher Teil des Angebots an medizinischer Versorgung für die Behandlung komplexer Krankheiten. Dazu zählt unter anderem Krebs, eine Krankheit, von der weltweit immer mehr Menschen betroffen sind. Mina Marmor, Portfolio Manager bei Sectoral Asset Management, analysiert neue Chancen auf dem Biotech-Sektor. [mehr]

„Buy and Hold“-Strategie oder aktives Portfoliomanagement?

Oswald Salcher

DAX-Aktien steigen zwar im Durchschnitt seit 1974 um etwa neun Prozent pro Jahr, aber eben nicht alle und nicht immer. Aktionäre der Deutschen Telekom, EON, RWE oder Volkswagen können ein Lied davon singen. Oswald Salcher analysiert, welche Strategie erfolgversprechend ist. [mehr]

Flugzeuge als Sachwertfonds können Depot ergänzen

Flugzeugfonds

Sachwertfonds und insbesondere Flugzeugfonds liefern in Zeiten von Nullzinspolitik gute Erträge. Der Grund: Sachwerte entwickeln sich weitestgehend unabhängig von den Aktienmärkten. Das macht gerade in der jetzigen Zeit ihre Attraktivität aus. Anselm Gehling analysiert, wie es funktioniert. [mehr]

ING-DiBa und Gettex gehen zusammen

Die Depot-Kunden der ING-DiBa können ab sofort Fonds über Gettex ordern. Die Bayerische Börse AG kann damit einen neuen Partner begrüßen. Neben der ING-DiBa sind die DAB Bank, die comdirect, die Commerzbank sowie weitere nationale und internationale institutionelle Anleger an Gettex angebunden. [mehr]

Invest 2016: Indexfonds für jedes Portfolio

Messe Stuttgart

Geringe Kosten und viel Transparenz – dank dieser Eigenschaften sind Indexfonds (ETFs) in den vergangenen Jahren bei Privatanlegern immer beliebter geworden und auch bei der Invest in den Fokus gerückt. 2015 hat der europäische ETF-Markt mit Nettomittelzuflüssen von 72,2 Milliarden Euro ein neues Rekordhoch verzeichnet. Dabei haben Investoren vor allem auf europäische Aktien-Fonds gesetzt. Wo erfahren Anleger mehr zu diesem Thema? [mehr]

Mit diesen Fonds gelingt Anlegern der Start in 2016

Viele anleger sind nach wie vor in Fonds engagiert.

Fonds sind für das Jahr 2016 eine aussichtsreiche Geldanlageform. Bei nach wie vor niedrigen Zinsen verschenken viele Anleger viel Geld, in dem sie Kapital auf Konten belassen, die kaum Ertrag bringen. Viele Fonds bieten dagegen bei überschaubarem Risiko ordentliche Renditen. Was ist zu tun? [mehr]

Handelsaktivitäten der Anlageberater 2015 deutlich über Vorjahresniveau

Aktienfonds wieder auf der Kaufliste – Renten- und Geldmarktfonds nicht mehr gefragt – Weiterhin stark überdurchschnittliches Interesse an ETFs – Comeback für Nordamerika- und Emerging-Markets-Fonds [mehr]

Die besten Fonds 2015 schlagen die Indizes

gut gemangte Fonds können die Indizes weltweit hinter sich lassen.

Im Jahr 2015 waren die Deutschen bei der Geldanlage oft schlecht beraten und haben sich zu sehr auf einfache Empfehlungen verlassen, statt selbst zu vergleichen. Zu diesem Ergebnis kommen die Experten von AnlageCheck in Ihrer Fondsanalyse für 2015. Die Skepsis gegenüber der Geldanlage in Wertpapieren sei vor allem bei Fonds unbegründet, ist zu hören. Können Anleger aber auch dank Fonds der Nullzinsfalle entkommen? [mehr]

Märkte 2016: Zunehmend unruhig – die Anleger auch?

Der Gané-Vorstand Dr. Uwe Tahausky

Viele Faktoren sprechen dafür, dass den Aktienmärkten ein volatiles Jahr bevorsteht. Auch am Anleihemarkt könnten sich die Ausschläge verstärken. Ganz sicher wird es spannend an den Rohstoffmärkten. Das stellt Dr. Uwe Rathausky, Gesellschafter und Vorstandsmitglied der GANÉ Aktiengesellschaft, in seiner Kolumne für die BÖRSE am Sonntag für das kommende Jahr in Aussicht. [mehr]

Jahresendrallye: Mit Window Dressing die Anlagebilanz optimieren?

Anleger bekommen gute Ratschläge von Stephan Witt

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und somit herrscht in den meisten Unternehmen wieder große Hektik: der Jahresabschluss steht bevor. Natürlich ist jeder Fondsmanager bestrebt, die eigene Bilanz makellos dastehen zu lassen. Viele bedienen sich dazu einer vergleichsweise simplen Strategie: dem Window Dressing. Das stellt Stephan Witt fest, Kapitalmarktstratege der FiNUM.Private Finance AG, Berlin. [mehr]

Schroders zur „Best International Fund Group“ gekürt

Achim Küssner, Sprecher der Geschäftsführung von Schroders Deutschland, erklärt den Erfolg des Fonds mit dem diversifizierten Geschäftsmodell.

Ehre und Motivation zugleich: Schroders hat auf den „The Incisive Media International Fund & Product Awards 2015“ am 7. Oktober in London die begehrte Auszeichnung „Best International Fund Group“ erhalten. In der stark umkämpften Kategorie belegte Schroders vor anderen großen und internationalen Fondsgesellschaften den ersten Platz. Schroders-CEO Michael Dobson wurde zudem mit einer individuellen Auszeichnung bedacht. [mehr]

Neue Web-Anwendung erhöht Anlage-Intelligenz

Achim Küssner ist Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH.

Gastbeitrag: Ist es immer von Vorteil, optimistisch zu sein? Kaufen Sie im Supermarkt mehr ein, wenn Sie hungrig sind? Und warum werden an Sonnentagen mehr Cabrios verkauft als an Regentagen? Schon diese Alltagsfragen verdeutlichen, dass Menschen nicht immer logisch oder rational handeln. Wir haben daher über ein neuartiges Analyse-Tool für Privatanleger nachgedacht. Es soll den Investoren bei der Ermittlung ihrer individuellen Verhaltensmuster bei Anlageentscheidungen helfen und ihre „Einkommensintelligenz“ steigern. [mehr]

Charles Darwin und das Fondsmanagement

Hat die moderne Portfoliotheorie mit der These „Nobody beats the market“ recht? Kann mit einem aktiven Aktienansatz im Fondsmanagement überhaupt noch ein Ergebnis erzielt werden, das nach Kosten besser als der Markt darsteht? Sollte man es als Portfoliomanager überhaupt noch probieren, aus einem Korb voller Aktien die besten herauszupicken? Die Antwort lautet ganz klar: ja. [mehr]

Gastbeitrag: Risikoadjustierter Mehrwert für das Portfolio

Filippo Casagrande ist Head of Investments bei Generali Investments Europe. (Foto: Generali Investments Europe)

Filippo Casagrande, Generali Investments Europe, sagt: "Der größte Vorteil ist sicher das dekorrelierte Ertragsmuster, das wir unseren Investoren im aktuellen Niedrigzinsumfeld bieten. Um das zu erreichen, handeln wir streng nach unseren Vorgaben mit einem disziplinierten Risikomanagement-Ansatz." [mehr]

Stars, Trikots, Schuhe und Aktien?

Gastbeitrag In einer Woche beginnt die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien. Auch Anleger fiebern dem größten Sport-Event des Jahres entgegen. Da liegt der Gedanke nahe, in Unternehmen, die von der WM profitieren, zu investieren. Gerade die großen Sportartikelunternehmen Nike, Adidas und Puma werden in diesem Zusammenhang oft diskutiert. Denn alle vier Jahre liefern sich die drei Großen der Branche ein neues Gefecht zur WM – im sogenannten „Sneaker War“. [mehr]

Wer richtig mischt, gewinnt

Aufgrund der diversen Finanzkrisen hat sich das Anlageumfeld radikal verändert: Die Märkte sind volatiler geworden. Zwar stellen die Wirtschaftsindikatoren und die Unternehmensergebnisse in der Eurozone eine Erholung in Aussicht. Aus den Schwellenländern und den Vereinigten Staaten gibt es jedoch immer wieder Signale, die an den Märkten für Unruhe sorgen. [mehr]

Mehr als attraktive Ausschüttungen

Stoxx ltd. Head of Global BD Konrad Sippel

Von Konrad Sippel, Global Head of Business Development bei STOXX Limited in Frankfurt In wenigen Wochen beginnt für Aktionäre die schönste Jahreszeit: Die Dividendensaison. Besonders in diesem Jahr gibt es Grund zur Freude. Denn Berechnungen der Commerzbank zufolge werden die durchschnittlichen Dividendenausschüttungen beispielsweise im DAX steigen. [mehr]

„Biotech-Unternehmen liefern die Arzneimittel der Zukunft“

Dr. Nathalie Lötscher

Die Biotech-Branche überzeugt seit einiger Zeit mit einem positiven Newsflow – und daran dürfte sich künftig nichts ändern. Deshalb ist beispielsweise der UBS Equity Biotech Fund (WKN: 986327) ein chancenreiches Investment. Gemanagt wird dieser Fonds von Frau Dr. Nathalie Lötscher. Mit ihr hat Martin Münzenmayer im Auftrag des Anlegermagazins BÖRSE am Sonntag ein Interview geführt.

BÖRSE am Sonntag: Die Biotech-Branche wird gelegentlich als „Schlüsselindustrie des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Warum ist die Bedeutung dieser Branche inzwischen so groß?

Dr. Nathalie Lötscher: Der Anteil der über 65-Jährigen in den Industrieländern nimmt ständig zu und auch der wachsende Wohlstand in den Schwellenländern treibt die Nachfrage nach Arzneimitteln und Produktinnovationen zunehmend in die Höhe. Biotech-Unternehmen liefern die Arzneimittel der Zukunft. In diesem Sektor haben bahnbrechende Entwicklungen stattgefunden, was die Behandlungsmöglichkeiten bestimmter Krankheiten betrifft. Nur ein Beispiel: Der Nobelpreis für Medizin ging 2012 an ein Team, das in der Lage ist, menschliche Zellen in Stammzellen umzuwandeln. Obwohl es möglicherweise noch ein langer Weg ist, könnten Stammzellentherapien künftig neue Möglichkeiten bieten, um bestimmte neurologische Krankheiten oder Herzkrankheiten zu behandeln.

BÖRSE am Sonntag: Welche Trends treiben das Wachstum der Biotech-Branche an?

Dr. Nathalie Lötscher: Vor allem starke Fundamentaldaten und eine steigende Zahl von Börsengängen. Die Erträge im ersten Halbjahr 2013 waren sehr stark, im zweiten Quartal haben größere Biotech-Unternehmen sogar die Verkaufs- und Gewinnprognosen übertroffen. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf die erfolgreiche Platzierung von neuen Produkten, den Anstieg von Medikamentenzulassungen und positive Produktentwicklungen. Aber auch zunehmende Aktivitäten bei Fusionen und Übernahmen beeinflussen den Sektor positiv. Etablierte Pharmagesellschaften können durch Zukäufe Know-how von Laboratorien übernehmen und sich Zugang zu attraktiven Pipelines neuer Medikamente verschaffen.

BÖRSE am Sonntag: Ein Anteil des UBS Equity Biotech Fund hat sich in den zurückliegenden zwölf Monaten um 38,2 Prozent (in Euro gerechnet) verteuert. Worauf ist die gute Wertentwicklung Ihrer Meinung nach zurückzuführen?

Dr. Nathalie Lötscher: Auf unser sehr aktives Fondsmanagement. Das ist gerade im Biotech-Sektor besonders wichtig, da viele der kleineren Unternehmen eventuell relativ hohe titelspezifische Risiken aufweisen. Deshalb wollen wir das Risiko durch eine breite und konsequente Diversifikation innerhalb des Sektors kontrollieren und analysieren die wichtigsten Risikoquellen im Portfolio mit unserem unternehmenseigenen Risikomanagement-System. Zudem greifen wir auf spezialisierte Sektoranalysen und einen von der UBS entwickelten fundamentalen Bewertungsansatz zurück, um weltweit die attraktivsten Aktien der Biotech-Branche zu identifizieren. Wir waren bereits im Vorfeld klinischer Nachweise gut positioniert und konnten von den folgenden Produktzulassungen profitieren. Auch die Fusionen und Übernahmen in der Branche hatten einen positiven Einfluss auf die Wertentwicklung.

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Altersvorsorge mit Rendite-Aussichten und Steuerspareffekt

"Vorsorge-Monitor 2013" - Repräsentative Umfrage der Heidelberger Leben

„Vorsorge-Monitor 2013“: Ausgeprägtes Sicherheitsdenken bei Selbständigen – in aktueller Niedrigzinsphase problematisch - eine Lösung bieten Fondsgebundene Basis-Renten. [mehr]

ETCs - hohe Flexibilität bei tiefen Kosten

Sascha Specketer, Executive Director Source UK Services Ltd.

Nie war es einfacher, Rohstoffe wie Gold, Silber und Öl zu kaufen und zu handeln. Möglich macht dies der kometenhafte Aufstieg von Exchange Traded Commodities (ETCs) in den vergangenen Jahren. Sascha Specketer, Executive Director beim europäischen ETF- und ETC-Anbieter Source UK Services Ltd., erläutert die Gründe für den Erfolg.

Börse am Sonntag: Herr Specketer, sowohl die Zahl der ETCs als auch das verwaltete Vermögen dieser Produkte hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Was sind die Hauptgründe für diese Entwicklung?

Sascha Specketer: Mit Hilfe von ETCs können sich Investoren zu niedrigen Kosten und äußerst flexibel im Rohstoffmarkt positionieren. Vor allem physisch besicherte ETCs, welche die Spotpreisentwicklung von Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin abbilden, erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Das hat zu einer ungleichmäßigen Verteilung der Anlagen geführt. Laut DB Research stehen physisch hinterlegte Gold ETCs aktuell für rund 80 Prozent des gesamten ETC-Marktes. Das steht im klaren Gegensatz zum Markt für Exchange Traded Funds (ETFs). Hier verteilt sich das Kapital deutlich ausgeglichener über ein breites Spektrum an Anlageklassen.

Börse am Sonntag: Dabei ermöglichen ETCs den Zugang zu allen Rohstoffgattungen – von einzelnen Industriemetallen wie Kupfer über Öl und Erdgas bis zu diversifizierten Rohstoffkörben. Warum spielen diese Produkte derzeit kaum eine Rolle?

Sascha Specketer: Wir sehen einen Hauptgrund darin, dass Rohstoffe im vergangenen Jahr schwächer als der Markt abschnitten. Unsere Kunden sind nach wie vor von den Vorteilen der Beimischung von Rohstoffen in ihr Portfolio überzeugt. Doch sie möchten diese Position zum richtigen Zeitpunkt eingehen. Ein weiterer Faktor ist, dass die meisten nicht auf Edelmetallen basierenden ETCs nicht den Spotpreis des zugrunde liegenden Rohstoffs abbilden. Sie beziehen sich stattdessen auf Terminkontrakte. Der für ein fortlaufendes Investment notwendige monatliche Rollvorgang kann dabei einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtrendite haben. Mittlerweile haben einige Anbieter Produkte lanciert, die sich auf optimierte Indizes beziehen. Dabei geht es im Kern darum, negative Rolleffekte zu minimieren. Bei physisch besicherten ETCs kann hingegen der Spotpreis abgebildet werden ohne dabei Terminkontrakte rollen zu müssen – was natürlich ganz im Sinne der Investoren ist.

Börse am Sonntag: Im ersten Halbjahr 2013 korrigierte der Goldpreis deutlich, was weltweit zu Abflüssen aus Gold ETFs und ETCs führte. Was sagt diese Entwicklung über den aktuellen Zustand des ETC-Marktes aus?

Sascha Specketer: Es stimmt, dass Exchange Traded Products auf Gold Abflüsse verzeichneten. Per Ende Juni beliefen sie sich in europäischen Produkten auf rund 5,9 Milliarden Euro. Doch beträgt das in ETPs auf Edelmetalle investierte Vermögen noch immer über 28 Milliarden Euro. Wir sehen, dass heute viele Anleger strategisch in Gold investiert sind und einen Teil ihres Portfolios langfristig allokiert haben. Source verzeichnete im genannten Zeitraum sowohl Zu- als auch Abflüsse. Dies zeigt uns, dass Investoren in der Preisentwicklung nicht nur einen Anlass sahen, Positionen zu reduzieren, sondern sie auch als Kaufgelegenheit nutzten.

Börse am Sonntag: Welche Punkte sollten Anleger neben der Terminkurve und ihrem Einfluss auf die Performance beim Kauf von ETCs noch beachten?

Sascha Specketer: Es kommt entscheidend darauf an, dass ein Investor versteht, welche Art von Positionierung er kauft und wie sich diese in einem unterschiedlichen Marktumfeld verhält. Außer bei physisch investierten Edelmetall-ETCs ist die Wahl des Index sowie der Replikationsmethode sehr wichtig. Darüber hinaus führen von einer Bank ausgegebene strukturierte Schuldverschreibungen zu einem konzentrierten Kontrahentenrisiko gegenüber dem Emittenten. ETCs werden in Europa überwiegend in besicherter Form emittiert und versuchen, zum Teil auch durch den Einsatz mehrerer Gegenparteien, das Kontrahentenrisiko weiter zu minimieren.  Beim Börsenhandel sollten insbesondere Privatanleger darauf achten, dass ETCs eine geringe Geld/Brief Spanne aufweisen. Institutionelle Investoren handeln ETC überwiegend ausserbörslich und sind davon weniger betroffen, da ETCs wie ETFs  entsprechend ihrer Nachfrage neu ausgegeben oder zurückgenommen werden können. Daher handeln ETCs grundsätzlich immer so liquide wie der vom ETC abgebildete Markt. [mehr]

Erneuerbare Energien - Trends bei Beteiligungsmodellen

Erneuerbare Energien als Asset bieten Privatinvestoren kalkulierbare Erträge bei moderaten Risiken. Hintergrund: Der weltweite Energiebedarf steigt rasant und kann aufgrund sich verknappender fossiler Energieträger langfristig nicht gedeckt werden. Mit regenerativen Energieerzeugern wie Photovoltaik (PV), Wind und Wasserkraft dagegen schon. [mehr]

Luxusgüteraktien - Juwelen für das Portfolio

Scilla Huang Sun und Andrea Gerst, Fondsmanagerinnen des JB Luxury Brands Fund, Swiss & Global Asset Management

Trotz der Konjunkturabschwächung in China ist die Nachfrage nach Luxusartikeln vonseiten chinesischer Konsumenten ungebrochen. Anlegern bieten Luxusgüteraktien die Möglichkeit, von der steigenden Konsumkraft der Schwellenländer zu profitieren, ohne dabei direkt in Asien zu investieren. Der Julius Bär Luxury Brands Fund setzt vor allem auf westliche Firmen und damit auf Gesellschaften, die im Gegensatz zu vielen asiatischen Unternehmen schon länger an der Börse notiert sind und starke Bilanzen aufweisen. [mehr]

Attraktive Erträge: Anleihen und Dividendentitel aus den Emerging Markets

Sven Württemberger, Head of iShares Wealth Sales Germany

Unsichere Staatsfinanzen und niedrige Zinsen verlangen von den Anlegern derzeit mehr denn je, ihre Anlagen geschickt auszuwählen. Anlagealternativen finden sie vielfach in den Emerging Markets. Die dortigen Volkswirtschaften sind zuletzt wesentlich stärker gewachsen als die Industrienationen. [mehr]

UCITS-III-Plattformen legen wilden Hedgefonds Ketten an

Die Finanzkrise hat eines gezeigt: Durch ihre Freiheit eröffnen Hedgefonds zwar hohe Ertragschancen, sind aber auch mit Risiken behaftet. Manche Fonds verfügten damals nicht über ausreichend Liquidität, um Anteilsverkäufe abwickeln zu können, und einige Strategien offenbarten größere Qualitätsmängel. Die Luxemburger Fondsplattform GAIA (Global Alternative Investor Access), die von Schroders bereits 2009 aus der Taufe gehoben wurde, interpretiert Hedgefonds-Strategien neu. [mehr]

Allwetterstrategie globale Dividenden

Andreas Feiden, Geschäftsführer Fidelity Worldwide Investment

Die erhöhte Volatilität in diesem Jahr sollten Anleger nutzen, um gezielt auf dividendenstarke Aktien zu setzen. Denn Dividenden sind weder ein kurzfristiger Trend, noch reine defensive Krisenkost. Vielmehr stellen sie auf lange Sicht eine der vielversprechendsten Investment-Strategien dar.  [mehr]

Worauf es bei Multi-Asset wirklich ankommt

Gregor Hirt, Leiter des Bereichs Multi-Asset-Anlagen für Kontinentaleuropa bei Schroders

von Gregor Hirt, Leiter des Bereichs Multi-Asset-Anlagen für Kontinentaleuropa bei Schroders [mehr]

Strategien für die Übergangsphase

Stefan Weiß, FÜRST FUGGER Privatbank

von Stefan Weiß, Direktor der FÜRST FUGGER Privatbank [mehr]

Klug diversifizieren mit Dividendentiteln

Andrej Brodnik

von Andrej Brodnik, Leiter des Retail-Geschäfts von BlackRock in Deutschland, Österreich und Osteuropa [mehr]

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5 / 2020

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