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Andreas Gursky. Werke 80-08



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Seine künstlerische Arbeit begann er mit kleinformatigen Fotografien, fand aber schon 1988 zu großen Formaten und der elektronischen Bildverarbeitung. Unverkennbar ist der Einfluss von Bernd und Hilla Bechers dokumentarischer Praxis: Gursky geht wie seine Lehrer konzeptuell vor, wendet sich allerdings anders als diese einer Vielzahl von Gegenständen mit seiner Großbildkamera zu. Er fotografiert u. a. Landschaften, Architektur und Innenräume. Mit dieser Monografie soll erstmals das Oeuvre des Künstlers in seiner ganzen enzyklopädischen Breite aufgefächert werden. So wird der Fotokünstler Andreas Gursky und sein Schaffen aus unterschiedlichen Blickwinkeln heraus beleuchtet. Gursky wählte für das Buch mehr als 150 Werke aus seinem Fundus aus, der drei Jahrzehnte zurückreicht. Angefangen bei den frühesten Arbeiten, wie den Pförtnerlogen und weiteren unveröffentlichten Fotografien, spannt sich ein gewaltiger Bogen bis zu den jüngsten Werken, die eigens für die begleitende Ausstellungsreihe konzipiert wurden. Jede einzelne Fotografie stellt einen notwendigen Mosaikstein dar, der als Ganzes betrachtet für eine umfassende Sicht auf die globale Welt sorgt. Gurskys Werke überzeugen dabei durch ihre Einzigartigkeit. Seine Fotokunst ist gekennzeichnet durch ihre Größe und die fundamentale Wirkung des Formats. Bei „Andreas Gursky. Werke 80-08“ handelt es sich um einen exklusiven Bildband, der in keiner gut sortierten Heimbibliothek in der Sparte „zeitgenössische Künstler“ fehlen sollte!

Eckdaten

Andreas Gursky. Werke 80-08
Verlag: Hatje Cantz Verlag
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3775723381
Preis: 39,80 Euro
www.hatjecantz.de

 

09.11.2009 | 00:00

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