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„Der Deutsche Impressionismus“ - das Begleitwerk zur Ausstellung



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Die künstlerische Revolution der Moderne beginnt in Paris, als Claude Monet ein unerhörtes Bild ausstellt: ›Impression, soleil levant‹, das viele Künstler in ihrem Schaffen inspirierte. Anstelle der Naturnachahmung wird das Seherlebnis ins Bild gesetzt. Die Impressionisten bevorzugen helle, reinbunte Farben und malen nicht strukturlose Flächen, sondern setzen komplementäre Kontrastfarben als Flecken eng nebeneinander, so dass diese bei der Betrachtung aus einiger Entfernung ineinander fließen. Im Auge des Betrachters wird so eine Mischfarbe wahrgenommen. Auch in Deutschland findet die neue Auffassung rasch Anhänger, ob in Berlin, Hamburg, München oder Dresden. Zu den Hauptvertretern des deutschen Impressionismus um 1890 zählen Max Liebermann, Max Slevogt und Lovis Corinth. Ihre Themen sind Interieurs, Garten- und Landschaftsansichten, das Meer, die Stadt und arbeitende Menschen.

Jutta Hülsewig-Johnen und Thomas Kellein, seines Zeichens Direktor der Kunsthalle Bielefeld, verschaffen dem Leser mit „Der Deutsche Impressionismus“ einen wunderbaren Überblick über diese prägende Epoche. Mit zahlreichen Fotos und ausführlichen Künstlerbiografien bringen sie die Zeit um 1900 anschaulich nahe und liefern einen interessanten Begleitkatalog zur gleichnamigen Ausstellung „Der Deutsche Impressionismus“, die vom 22. November 2009 bis zum 28.02.2010 in der Kunsthalle Bielefeld zu besuchen ist.

Der Deutsche Impressionismus
Jutta Hülsewig-Johnen
(Herausgeber), Thomas
Kellein (Herausgeber)
Verlag: DuMont Buchverlag
Auflage: 1 (23. November 2009)
Klappenbroschur: 256 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3832192747
Preis: 29,95 Euro
www.dumontbuchverlag.de

22.01.2010 | 00:00

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