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Der Mond



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Der Mond als ständiger Erdbegleiter scheint so nah und ist doch so fern. Autor Andreas Blühm hat dem Erdtrabanten ein über 300 Seiten umfassendes Werk gewidmet, das mit rund 180 Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken und Fotografien einen kunst- und kulturhistorischen Überblick über die Thematik bietet. Was wären die Mythen und Märchen, die Literatur, die Lyrik, was wäre die Malerei – vor allem in der Romantik – ohne den Mond. Über Jahrtausende diente er als Symbol des Geheimnisvollen, des Weiblichen, des Fließenden, als Zugang zu den Nachtseiten des Seins.

2009 kann der Mond gleich zwei geschichtsträchtige Jubiläen feiern: Vor 400 Jahren begann die Annäherung des Menschen an diesen sagenumwobenen Himmelskörper, als Galileo Galilei zum ersten Mal sein Teleskop auf den Mond richtete – bereits rund 350 Jahre später, vor genau 40 Jahren – anno 1969 – gelang die erste Landung eines Menschen durch Neil Armstrong auf dem Mond. Ein Meilenstein in der Geschichte der Astronomie!

Die breit gefächerte Auswahl der Kunstwerke, die in diesem Buch von der Geschichte des Mondes erzählen, reicht von mittelalterlichen Tafelbildern über astronomische Instrumente, von romantischen Gemälden bis hin zu Raumfahrtfotografien und zeitgenössischen Kunstwerken. Zu den Höhepunkten gehören Abdrucke von Galileis berühmter Nachricht von neuen Sternen, Edouard Manets Mondschein über dem Hafen von Boulogne, das erste impressionistische Nachtbild überhaupt, und allerjüngste Aufnahmen der NASA. Mit „Der Mond“ liefert Andreas Blühm den Begleitkatalog zur gleichnamigen Ausstellung, die im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud in Köln vom 26.3. bis 16.8.2009 zu besuchen ist.

Der Mond - Andreas Blühm

Verlag: Hatje Cantz Verlag
Gebundene Ausgabe:
304 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-7757-2403-6
Preis: 39,80 Euro
www.hatjecantz.de

09.11.2009 | 00:00

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