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Dezallier d‘Argenville, Muschelkunde


Sein „La Conchyliologie ou Histoire Naturelle des Coquilles de Mer, d‘Eau Douce, Terrestres et Fossiles“, das 1780 in Paris posthum erschien, umfasste die Summe des damaligen Wissens auf dem Gebiet der Conchyliologie. Das Werk erfreute sich so großer Beliebtheit, dass es das Studium der Naturgeschichte in Paris zum favorisierten Studiengang machte.

Seit der Antike galten Muscheln stets als Wunderwerke der Natur. Cicero vertrat die Ansicht, dass von diesen Meerestieren eine „Erholung für das Auge und den Geist“ ausgehe. Die Formenvielfalt und der Farbenreichtum der Muscheln hatten seit jeher zur Herstellung kunstvoller Gegenstände angeregt. Muschelmotive sind in der Malerei wie in der Goldschmiedekunst zu finden, in der Baukunst, im Stoffdruck, in der Bildhauerei ebenso wie in der Innenarchitektur, auf Waffen und auf der Bühne. Dieser im TASCHEN Verlag erschienene vollständige Nachdruck dieser prächtigen, handkolorierten Kupferstiche, die sich durch ihre lebhaften Farben und die große Zahl seltener, wunderschöner Arten auszeichnen, entstand nach einem der besten Exemplare des Originals, das sich im Besitz von Claire Cernoia, der Vorsitzenden von Vasari Rare Books & Prints befindet.

Dezallier d‘Argenville, Muschelkunde

Carpita, Veronica / Willmann, Prof. Dr. Rainer / Willmann, Sophia
Verlag: TASCHEN Verlag
Gebundene Ausgabe: 216 Seiten
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch
ISBN: 978-3-8365-1111-7
Preis: 29,99 Euro
www.taschen.com

03.11.2009 | 00:00

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