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The Big Butt Book



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Im Körperkult unserer Tage gewinnt auch der Popo an Stellenwert. Längst ist er neben dem Busen zum Lieblingskörperteil für Schönheitsoperationen avanciert. In der westlichen Kultur der Busen-besessenen zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ins Hintertreffen geraten, erlebt der wohlgeformte Po zurzeit eine bemerkenswerte Renaissance. Dabei ist er eigentlich ganz pragmatisch zum Gewichtsausgleich beim aufrechten Gang bestimmt oder macht gut gepolstert das Sitzen bequemer, wie Biologen zu berichten wissen. Man muss kein Pygomane sein, um diese Betrachtungsweise zu nüchtern zu finden.

„The Big Butt Book“, das vierte Werk der von der Kritik gefeierten Serie Dian Hansons über Körperteile, erkundet die beständige Faszinationskraft des weiblichen Hinterteils. Dabei gehen die individuellen Geschmäcker auseinander: Der eine liebt kleine, straffe Formen, beim anderen darf’s ruhig etwas ausladender und üppiger ausfallen. Allen gemeinsam ist die Verehrung des Hinterteils, die sogar alte kulturelle Wurzeln hat. Hanson gibt in ihrem Werk gleichermaßen wissenschaftliche wie intime Bekenntnisse preis – ohne jedoch zu obszön zu werden.

Der Band enthält über 400 Fotos von 1900 bis heute mit Werken renommierter Fotografen wie Elmer Batters, Ellen von Unwerth, Jean-Paul Goude, Ralph Gibson, Richard Kern, Jan Saudek, Ed Fox, Terry Richardson und Sante D’Orazio, die zahlreiche Stars um die Körpermitte unverhüllt zeigen.

Eckdaten:

The Big Butt Book

Dian Hanson

Verlag: TASCHEN Verlag

Gebundene Ausgabe: 372 Seiten

Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch

ISBN: 978-3-8365-1115-5

Preis: 39,99 Euro

www.taschen.com

29.10.2010 | 00:00

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