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Wirtschaftswunder - Deutschland nach dem Krieg (1952-1967)



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In dieser gelingt es Herausgeber Frank Darchinger auf 288 Seiten, die fotografischen Sammlungen und Eindrücke seines Vaters in Szene zu setzen – Fotos, die in Farbe und Schwarz-Weiß unser Land im Wiederaufbaufieber dokumentieren und porträtieren.

Gerade einmal acht Jahre nach der Kapitulation von Nazi-Deutschland begann der Fotograf mit seiner fotografischen Reise durch den Westen des geteilten Deutschlands. Darchingers Fotos zeugen vom rasanten Wirtschaftswachstum, das heute gerne als „Wirtschaftswunder“ bezeichnet wird, sie zeigen aber auch ein Volk zwischen technischem Fortschritt und kultureller Restauration, zwischen Überfluss und Elend. Die Anfänge Nachkriegsdeutschlands waren – was die Fotografien wunderbar wiedergeben – gleichermaßen schwierig und erfolgreich. Voll Enthusiasmus gelang ein Wiederaufbau aus Ruinen, der Seinesgleichen sucht. Für einige im Rückblick golden verklärte Jahre, die ein Volk jedoch viel Kraft gekostet haben.

Mit „Wirtschaftswunder“ entstand ein lohnenswerter Band, der Jung und Alt die Möglichkeit gibt, in der eigenen Vergangenheit zu blättern, textlich gelungen abgerundet durch Kommentare und Begleittexte von Klaus Honnef.

15.12.2009 | 00:00

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