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Ausstellung in Mannheim: Die Geburtsstunde der Fotografie


Ausstellung in Mannheim: Die Geburtsstunde der Fotografie - Meilensteine der Gernsheim-Collection verlängert bis zum 24. Februar 2013

250 Exponate geben einzigartige Einblicke in die Fotografiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Unter ihnen befindet sich ein Sensationsfund: die erste Fotografie der Welt.

Nicéphore Niépce gelang es im Jahr 1826, den Blick aus seinem Arbeitszimmer in Le Gras festzuhalten. Die Belichtungszeit dauerte noch ganze acht Stunden. Der Sammler Helmut Gernsheim entdeckte die Zinnplatte nach einer langen Odyssee 1952 in einem eingelagerten Überseekoffer in London. Seit 50 Jahren befindet sich die erste Fotografie der Welt jetzt bereits im Harry Ransom Center der Universität Texas und wurde nie zuvor ausgeliehen. Einzig für die Ausstellung „Die Geburtsstunde der Fotografie“ machte sie sich in einem ausgeklügelten Konservierungssystem auf den langen Weg nach Mannheim. Nach dem Ende der Ausstellung geht sie zurück nach Texas. Eine erneute Ausleihe ist nicht geplant.

Neben der ersten Fotografie vereint die Ausstellung zahlreiche Meisterwerke der Fotokunst. Pioniere wie Louis Jacques Mandé Daguerre und William Henry Fox Talbot sind ebenso mit Werken vertreten wie Ikonen des Bildjournalismus wie Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, Alfred Eisenstaedt oder Robert Lebeck.

Das Forum Internationale Photographie präsentiert die Ausstellung im Museum Zeughaus C5. Die Schau ist dienstags bis sonntags von 11–18 Uhr geöffnet.

Weitere Infos unter:

www.rem-mannheim.de/ausstellungen

01.02.2013 | 00:00

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