boerse am sonntag - headline

Burgfestspiele 2010 in Bad Vilbel


Die Wasserburg war einst Wohnsitz der Ritter von Vilbel, von 1581 bis 1796 diente sie als Amtssitz der kurmainzischen Verwaltung. Ihre ältesten Bauteile stammen aus dem 12. Jahrhundert. Nach ihrer Zerstörung im Jahre 1399 wurde sie erneut und vergrößert wieder aufgebaut; seit der zweiten Zerstörung im Jahre 1796 ist sie Ruine geblieben. Bemerkenswert sind der die Burg umgebende Wassergraben, das Tor mit Wappenschild, ein barocker Brunnen im Hof und der große Palas über einem langen, tiefen Keller.  

Die alte Ruine der Wasserburg ist heute der charismatische Schauplatz der Bad Vilbeler Burgfestspiele. Seit 1993 wird die Zehntscheune, ein historischer Fachwerkbau in idealer Lage gegenüber der Wasserburg, für die vom städtischen Kulturamt organisierten Burgfestspiele genutzt.

Neben einigen Gastspielen besteht das Abendprogramm in der Regel aus vier oder fünf Eigenproduktionen, wobei neben klassischen Stoffen auch Musicals und Boulevardkomödien inszeniert werden. Daneben werden an einzelnen Vor- und Nachmittagen Kindertheater-Produktionen zur Aufführung gebracht. Hinzu kommen Lesungen und Konzerte, die zum Teil auch als Matineen in das Programm integriert werden.

Vom 4. Juni bis zum 5. September haben Theaterfreunde die Gelegenheit, in idyllischer Lage perfekt inszenierte Theaterstücke zu besuchen – darunter so namhafte Werke wie „Don Camillo und Peppone“, „My Fair Lady“, „Die Räuber“ und viele mehr.

Weitere Infos unter:

www.kultur-bad-vilbel.de/burgfestspiele

 

04.06.2010 | 00:00

Artikel teilen: