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Deutschlands teuerstes Penthouse

Schicke Fassade, hochwertig gestaltet – das Onyx (Bild: KSW)

Frankfurt

Über drei Etagen hinweg, dazu ein einmaliger Blick: Deutschlands teuerste Wohnung (Bild: KSW)

Guter Geist, immer greifbar: Concierge-Desk im Onyx (Bild: KSW)


Das höchste Wohngebäude im Frankfurter Westend heißt Onyx. Nach zwei Jahren Bauzeit wird es in diesen Wochen fertiggestellt. Insbesondere das Penthouse mit dem unvergleichlichen Blick über die City bis zum Taunus gehört zum Exklusivsten, was in den letzten Jahren auf dem deutschen Immobilienmarkt zu bekommen gewesen ist. Und es ist, verteilt auf die drei obersten Etagen des Onyx,  Deutschlands teuerste Wohnung.

Für den Bauträger, die KSW Verwaltungs GmbH & Co. Wohnbau KG, war dieses Projekt eine Herausforderung. Vom hässlichen Bürogebäude zum optischen Schmuckstück von innen wie außen im begehrten Frankfurter Westend, ganz nahe der Alten Oper: Jetzt steht das Onyx in der finalen Bauphase, und auch das einmalige Penthouse wurde vor einigen Wochen verkauft. Über drei Stockwerke erstreckt es sich mit einer Größe von 640 Quadratmetern. Dazu gehört auch eine 340 Quadratmeter großen Dachterrasse. „Der Preis liegt bei 15 Millionen Euro“, sagt KSW-Sprecherin Maria Lang bereits im Juni 2014 der Frankfurter Neuen Presse, das sind 18 000 Euro pro Quadratmeter. Der Preis wird seitdem kaum gesunken sein.

Mit dem Anspruch auf höchste Qualität und Nachhaltigkeit wurden während der letzten drei Jahre immer wieder maßgeschneiderte Konzepte und bauliche Lösungen entwickelt, die weit über dem Standard liegen. Denn das Onyx hat den Anspruch, für seine Bewohner höchstes Niveau zu bieten. Dies wurde auch durch den International Property Award 2015/16 mit drei Auszeichnungen für „Best High Rise Development“, „Best Apartment Germany“ und Best Developer Website“ belohnt.

Als Käufer für die 35 Wohneinheiten konnten bisher hauptsächlich Familien und Paare aus dem Großraum Frankfurt – und zwar als ganzjährige Bewohner – gewonnen werden. Ganz anders also, als so mancher Beobachter es prophezeit hatte. Befürchtungen waren geäußert worden, dass hier nur eine weitere Luxusoase entstehen würde, der nur zu Spekulationen oder als Zeitwohnsitz dienen könnte. Der Bauträger verkündet nicht ohne Stolz: „Im riesigen Garten werden Kinder spielen und Paare die Ruhe des Viertels genießen. Es ist gut, dass sich neue Familien, aber auch bereits ansässige Bewohner des Westends sich entschieden haben, diesen Platz zu ihrem Lebensmittelpunkt zu machen. Das bereichert ein offenes und lebendiges Frankfurt!“

Dem Himmel ganz nah

Noch vor drei Jahren war das Onyx ein 55 Meter hohes Bürogebäude.  mit. Mit Beginn des Konversionsvorhabens wurden alle 15 Stockwerke des Gebäudes komplett entkernt, die Gesamtfläche beträgt 6.900 Quadratmeter. Das Gebäude hat nun eine elegante Natursteinfassade in Anlehnung an den klassischen Art-déco-Stil bekommen und passt sich so gut in das Viertel ein. Kommt man in die Eingangshalle, wird man ab Sommer von einem freundlichen Concierge begrüßt, der als gute Seele des Hauses in allen Lebenslagen weiterhilft. Das ausgeklügelte Sicherheitskonzept lässt die Bewohner ruhig schlafen und ist mehr als ein Wohlfühlmoment. „Hier kann man gut nach Hause kommen und sich geborgen fühlen “, sagt Tobias Steyer, Geschäftsführer der Bauträgergesellschaft. „Und es freut uns, dass so viele Familien dieses Haus lebendig werden lassen.“

„Die Gelegenheit, ein Bestandsgebäude in bester Premiumlage mit 55 Meter Höhe umwandeln zu können, war einzigartig“, stellt Steyer fest. „Ab der 5. Etage hat man einen einzigartigen Panoramaausblick über alle umliegenden Dächer hinweg und kann die Skyline des Bankendistrikts bewundern. Im Norden sieht man den Taunus, den Spessart im Osten, den Odenwald im Süden und das Rheingau im Westen.“ Der Höhepunkt ist das Penthouse mit einem unvergleichlichen Skyline-Blick. Das ist ein Wohnerlebnis der ganz besonderen Art. Und – mit mindestens 15 Millionen Euro! – das teuerste in Deutschland.


 

 

09.03.2016 | 20:37

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