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„The Caledonian“ eine Hotellegende im Herzen von Edinburgh goes Waldorf Astoria



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Insider nennen das Edinburgh Caledonian Hilton liebevoll "Caley”. Die 110 Jahre alte Hotelikone am Fuße der berühmten Burg wurde jetzt für über 30 Millionen Euro grundlegend renoviert und begrüßt seine Gäste seit Herbst 2012 unter dem Namen "The Caledonian, A Waldorf Astoria Hotel".

Seine Lage könnte nicht besser sein: Zentral in Schottlands Hauptstadt unmittelbar an der Princes Street gelegen, bietet es einen atemberaubenden Blick auf die Burg.

Insgesamt stehen für die Gäste – zu denen übrigens schon Sean Connery oder Nelson Mandela zählten – 251 Zimmer und Suiten im viktorianischen Stil bereit: Marmorböden in der Lobby, Luster, die von der Decke hängen, schwere Ledermöbel und Dekorationen in Bronze oder Gold schaffen ein unvergleichliches Ambiente. Die Badezimmer des herrschaftlichen Anwesens dürfen sich zu Recht als die größten in ganz Edinburgh bezeichnen.

Erstklassig und mit einigen weiteren Superlativen behaftet geht es auch in kulinarischer Hinsicht zu: Das „The Caledonian, A Waldorf Astoria Hotel“ beheimatet die beiden Sterne-Restaurants Pompadour by Galvin und Galvin Brasserie De Luxe, die unter der Leitung der Brüder Chris und Jeff Galvin stehen, welche über zwei Michelin-Sterne verfügen, mit zehn begehrten AA-Rosetten ausgezeichnet wurden und 2011 den Titel AA Chefs Chef of the Year 2011 verliehen bekamen.

Weitere Infos unter:

www.thecaledonianedinburgh.com

 

Kulinarische Sternstunden – im 21212

Es gibt Momente im Leben, da ist der besternte Himmel zum Greifen nah. Für einen der Sterne ist Paul Kitching verantwortlich, seines Zeichens Spitzenkoch und Gastgeber im 21212 in Edinburgh.

Nach der Molekularküche und ihren technisch-chemischen, verspielten Auswüchsen setzt Kitching erfreulicherweise auf einen radikalen Purismus, bei dem nur das einzelne Lebensmittel und einige klare Geschmackskombinationen zählen. Natürlich geht es noch immer um die Verblüffung des Gastes, aber bei ihm wird sie nicht mehr durch Schäume und Gase hervorgerufen, sondern durch einen Fisch, in dem im Idealfall noch das Meerwasser rauscht. Berichtet der Chef dann noch, dass der Fisch aus einer naheliegenden Bucht, das Wildkraut vom Beet hinterm Haus und die Rübe vom Großvater bäuerlicherseits kommt, wird einer von der Erderwärmung bedrohten Gesellschaft ganz warm ums Herz. Oder eben kühl.

Etwa bei perfekt zubereiteten, großartig schmeckenden Jakobsmuschel- und Fisch-Kombinationen mit Wildgemüse. Oder beim zart und schonend gegarten Rinderfilet mit Safranzwiebeln, Blumenkohl und Radieschen.

22.03.2013 | 00:00

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