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Hier leuchtet München



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Jede Metropole hat ihr Signatur-Hotel. Das Adlon in Berlin, das Ritz in Paris, der Frankfurter Hof in Frankfurt, das Waldorf-Astoria in New York. In München ist es der Bayerische Hof, im Alleinstellungsmerkmal vielleicht gar noch signifikanter als die anderen. Nun wächst ein solches Hotel von internationalem Rang nicht über Nacht. Dazu braucht es Jahrhunderte. Der Bayerische Hof wurde 1841 eröffnet - auf Wunsch von König Ludwig I., der eine komfortable Herberge für seine Gäste suchte. Seit mehr als hundert Jahren ist das Hotel nun im Besitz der Familie Volkhardt. Wohl jeder bedeutsame Gast Münchens ist seither irgendwann hier gewesen: Der Papst und der Dalai Lama, Konrad Adenauer, Bill Clinton oder Michael Gorbatschow, Franz Kafka oder Erich Kästner, Henry Ford oder Bill Gates, Christian Dior oder Beyoncé, Michael Jackson oder Woody Allen.

Während freilich nicht wenige andere Hotel-Legenden irgendwann in ihrem legendären Ruf arrogant vermuffen oder unter mächtigen Kronleuchtern altmodisch und komisch werden, wagt der Bayerische Hof die permanente Neuerfindung seiner selbst - ob die Loungebar mit ihren wilden Neonlichtern, das  durchdesignte Blue Spa, verschiedene Restaurants im Modern-Alpine-Stil, hawaianische Locations für Nachtschwärmer , die Astor Cinema Lounge oder die legendäre Dachterrasse mit ihrem einmailgen Blick auf die Frauenkirche, die auf lässige Weise die alte Atmo der silbernen Etageren mit einem coolen Lounge-Feeling verbindet. Hier oben treffen sich zum kleinen Cocktail mit Blick auf die beiden Zwiebeltürme schon mal Konzernlenker zur Besprechung eines Masterdeals oder aber Hollywoodregisseure mit deutschen Schauspielern zum Albern.

Der Bayerische Hof ist hinter der luxuriösen Kulisse zugleich ein zielstrebiges Businesshotel. Gäste sind häufig Menschen, die verliebt ins Gelingen sind. Und so treffen sie sich zu kleinen und großen Konferenzen in den 40 klimatisierten Veranstaltungsräumen bis hin zum imposanten Festsaal-Ensemble und den eleganten Salons im Palais Montgelas. Sachliche Gemüter sprechen daher auch vom edelsten Konferenz-Zentrum Deutschlands. Und manchmal, wenn die raumhohen Holztüren schwingen und die Power-Point-Präsentationen in den historischen Spiegeln leicht verschwimmen, fühlt es sich sogar nach Ludwig I. an – königlich.

Einzig die Parkplatzsituation in der Innenstadtlage am Münchner Promenadeplatz ist den 5 Sternen dieses zu den „Leading Hotels of the world“ gehörenden Hauses nicht entsprechend. Aber wer von den Gästen des Hotels Bayerischer Hof muss den Wagen schon selber parken?

Weitere Informationen unter: www.bayerischerhof.de

14.06.2013 | 00:00

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