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Die besten Webseiten zu Aktien, Gold und CFDs

Ob Realtime-Kurse, Chartanalysen oder Directors Dealings, immer mehr Finanzinformationen sind im Internet kostenlos abrufbar. Neben den bekannten Größen bei den Finanz- und Wirtschaftsportalen existiert aber noch eine ganze Reihe kleinerer Spezialanbieter und bedeutender internationaler Informationsangebote. Welche Sie kennen sollten, erfahren Sie hier.

BÖRSE am Sonntag

Nicht zuletzt im Zuge des in den letzten Jahren schwierigen Umfeldes an den Aktienmärkten haben auch zahlreiche Privatanleger neue Asset-Klassen für sich entdeckt. Neben den Positionen bei Rohstoffen wächst beispielsweise auch die Zahl der Spekulanten, die sich im Devisen- und Futures-Handel engagieren. Dass aufgrund des regen Interesses an Goldinvestments Webangebote rund um das Thema viele neue Besucher anziehen, sollte ebenfalls niemanden verwundern. Die zunehmende Spezialisierung bei den privaten Anlegern geht jedoch zulasten der breit aufgestellten Finanzportale der großen Medienhäuser.

Die wichtigsten Angebote im Überblick

Führendes deutsches Börsenportal ist mit rund 11,4 Mio. Visits pro Monat nach wie vor OnVista (Stand AGOF August 2010). Knapp dahinter rangieren finanzen.net mit 9,7 Mio. Visits und die Internetauftritte des Handelsblatts und der Financial Times Deutschland mit 8,7 Mio. Visits beziehungsweise 8,5 Mio. Visits (Stand AGOF August 2010). Komplettiert werden die Top 5 durch das Angebot von ariva.de (4,6 Mio. Visits). Dort finden Informationssuchende Deutschlands umfangreichste Datenbank für strukturierte Anlageprodukte. Auf den weiteren Plätzen folgen finanztreff.de (3,7 Mio. Visits), finanznachrichten.de (3,3 Mio. Visits), die Telebörse (2,9 Mio. Visits) und Boerse.de (1,8 Mio. Visits). Neben dem Marktführer OnVista, der vor allem mit seinem besonders breiten Kursinformationsangebot punkten kann, liegen damit jene Internetangebote in der Anlegergunst vorne, die eine Vielzahl an redaktionellen Inhalten aufweisen. Demgegenüber leben die Portale wallstreet:online und Ariva vor allem von ihren stark frequentierten Diskussionsforen.

Es muss nicht immer eine deutsche Website sein

Anlegern mit guten Englischkenntnissen steht zudem auch eine große Zahl an internationalen Finanz- und Börsenwebseiten offen. Zu den wichtigsten Angeboten zählen hier sicherlich „The Motley Fool“ (fool.com), die nach eigenen Angaben größte Anlage-Community der Welt, und „TheStreet.com“, ein Dienst, der sich vor allem auf die Berichterstattung über die amerikanische Finanzszene spezialisiert hat. Wer sich hingegen vor allem für das theoretische Hintergrundwissen rund um Finanzmarkt und Börse interessiert, ist auf investopedia.com bestens aufgehoben. Das Portal betreibt seit Jahren das umfangreichste Bildungsangebot zu dem gesamten Themenkomplex. Stark gewachsen ist auch das Konkurrenzprodukt zu Yahoo Finance (finance.yahoo.com), Google Finance (finance.google.com). Obwohl es hier jeweils auch deutsche Versionen gibt, reichen Umfang und Tiefe allerdings bei Weitem noch nicht an die Angebote der US-amerikanischen Vorgänger heran. 

Auch unterwegs immer im Bild

Sie sind viel unterwegs und möchten auch auf den kleinen Bildschirmen von iPhone & Co. Zugriff auf wichtige Marktdaten haben? Dann sollten Sie einen Blick auf das mobile Angebot der FTD werfen. Der Dienst markets:mobil wurde im Mai 2009 gestartet und ist speziell für geringe Bandbreiten und eine Navigation ohne Maus optimiert. Ebenfalls für die mobile Nutzung empfehlenswert sind die Apps von Godmode Trader (Godmode Anywhere), Bloomberg und Cortal Consors. Letzterer bietet unter anderem auch Finanzinformationen mit Push-Kursen. Neben Echtzeit-Kursdaten bietet das Godmode-Programm eine Nachrichtenfunktionen, die dafür sorgt, dass Börsenfans auch unterwegs auf Augenhöhe mit der Börse bleiben: Aus diversen Ressorts können sich die Nutzer ihren individuellen Echtzeit-Nachrichtenüberblick zusammenstellen. Eilmeldungen werden nun unmittelbar nach ihrer Veröffentlichung automatisch angezeigt, auch wenn die App gerade nicht genutzt wird.

So behalten Sie den Überblick

Für Anleger, die vor lauter Angeboten Angst haben, etwas zu verpassen, kommt das noch relativ neue Finanzportal Finanzen100.de von Tomorrow Focus gerade recht: Hier werden die Daten aus über 12.500 relevanten Quellen aggregiert. Mit einem Klick gelangt man dann punktgenau zu den jeweiligen Daten oder Texten. Das kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder. Im Grunde ist das Portal nichts anderes als eine Suchmaschine für Finanznachrichten. Und just unter diesem Namen (finanznachrichten.de) existiert passenderweise auch seit dem Jahr 2000 bereits ein ganz ähnliches Angebot: Ein automatisiertes Finanznachrichten-Portal, das täglich über 10.000 deutsch- und englischsprachige Nachrichten aus rund 400 Wirtschaftsredaktionen bündelt. Dass das Konzept aufgeht, zeigen die Nutzungszahlen: Mit 3,3 Mio. Visits (AGOF Augst 2010) zählt man seit Jahren zu den zehn größten deutschen Finanzportalen.

Alternativen zu Aktien & Co.

Je nach persönlichem Interesse oder Finanzprodukt gibt es aber auch noch eine ganze Reihe an Spezialseiten, die zwar in puncto Reichweite nicht mit den Branchengrößen mithalten können, dafür aber interessante Handelsmöglichkeiten bieten. So haben in den letzten Jahren viele Anleger den Devisenhandel für sich entdeckt und auch neue Instrumente wie CFDs erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Beliebte Devisenhandelsangebote sind beispielsweise FxPro (fxpro.com) und eToro (etoro.com). Beide Plattformen bieten neben dem reinen Handel auch ein breites Informationsangebot und entsprechende Handelssysteme für Heavy Trader. Im Bereich des CFD-Handels kann dagegen der Broker CMC Markets mit zahlreichen Auszeichnungen glänzen: Im laufenden Jahr wurde er beispielsweise von den Lesern der Börse am Sonntag zum besten Anbieter in diesem Bereich ausgezeichnet.

Spezielle Angebote für besondere Interessen

Wer sich hingegen für das Thema Gold und Edelmetalle interessiert, findet auf den Internetauftritten von goldseiten.de, silber.de und Bullion Vault (gold.bullionvault.de) nicht nur Hintergrundinformationen, sondern auch nützliche Tools beziehungsweise Handelsmöglichkeiten. Anleger, die wiederum die Rentenmärkte bevorzugen, sollten sich einmal auf bondboard.de umsehen. Egal ob deutsche Staatsanleihen oder zweifelhafte Emerging-Markets-Bonds – alle Daten und Kurse werden sehr übersichtlich präsentiert. Apropos Emerging Markets: Wer sich nicht nur für die Zahlen und Fakten zu den einzelnen Wertpapieren interessiert, sondern auch makro-ökonomische beziehungsweise länderspezifische Informationen und aktuelle Nachrichten zur Meinungsbildung heranziehen möchte, ist auf dem Webportal emfis.de (emfis.com) richtig. Während man beispielsweise auf vielen anderen Seiten Informationen zu afrikanischen Unternehmen und Staaten lange suchen muss, ist das Trend-Thema hier in einem eigenen Bereich übersichtlich zusammengefasst.  

Hier informieren sich die Profis

Wer sich bei all der Auswahl fragt, welche Quellen auch die Profis nutzen, findet die Antwort in der Studie „Financial Community 2010“. Als einzige Markt-Media-Studie in Deutschland durchleuchtet sie die Zielgruppe der Finanzexperten und wurde in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführt. Wie aus der Untersuchung hervorgeht, nutzen auch Finanzexperten die frei verfügbaren Internetangebote. Wichtigste Informationsquelle für diese Zielgruppe im Internet, neben den professionellen Systemen, ist demnach ebenfalls die Website OnVista. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen handelsblatt.com und ftd.de. Die Befragung wurde unter insgesamt 160.000 Finanzprofis durchgeführt.