boerse am sonntag - headline

Rohstoff der Woche

Nickel: Pause an Hürde?

Der Nickelpreis setzte seine Hausse zuletzt fort und erreichte ein Niveau wie seit Mai 2008 nicht mehr. Im ersten Quartal preschte er insgesamt um 35% nach oben. Vom Zwischentief Anfang Februar ging es sogar fast 47% aufwärts, und Nickel gehörte zu den stärksten Rohstoffen der vergangenen Wochen. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die Rally so ohne weiteres fortgesetzt werden kann? [mehr]

Gold: starker US-Dollar belastet

Die Stärke der US-Währung hielt den Goldpreis in der vergangenen Woche weiterhin in Schach. Der Kurs für das gelbe Edelmetall rutschte sogar unter die Marke von 1.100 US-Dollar je Feinunze. [mehr]

Platin knackt die 1.600-Dollar-Marke

Der Platin-Kurs stieg im vergangenen Jahr um 77%. In den ersten Wochen 2010 gewann das Edelmetall weiter an Wert. Vor Kurzem durchbrach Platin auch noch den harten Widerstand um 1.600 US-Dollar je Unze (31,1 Gramm). Nun stehen die Chancen für eine Fortsetzung der Hausse gut. [mehr]

Zucker im Rückwärtsgang!

Noch rasanter als der vorangegangene Anstieg war der Einbruch des Zuckerpreises in den vergangenen Wochen. Hatte er Anfang Februar mit mehr als 29 US-Cent noch ein Niveau erreicht wie seit 29 Jahren nicht mehr, büßte er seitdem rund ein Drittel an Wert ein. [mehr]

Nickel bricht aus

Bei den in der vergangenen Woche meist steigenden Rohstoffpreisen stachen die Industriemetalle besonders hervor. Vor allem Nickel zog kräftig an. [mehr]

Baumwolle: anziehende Nachfrage

US-Baumwolle gehörte in der vergangenen Woche zu den gefragtesten Rohstoffen an den internationalen Terminmärkten. Am wichtigsten Handelsplatz, der IntercontinentalExchange (ICE), wurde zwischenzeitlich sogar das tägliche Schwankungslimit erreicht. [mehr]

Silber: Zwischenhochs im Visier

Silber bleibt auf Erholungskurs. Inzwischen hat der Preis rund die Hälfte der Ende Januar begonnenen Korrektur wieder wettgemacht. Eventuell steht nun bald ein erneuter Test der Zwischenhochs von Januar 2010 und Dezember 2009 ins Haus. [mehr]

Kakao: weitere Rückgänge?

Im vergangenen Jahr hat die Annahme, dass auch 2009/10 das Angebot nicht ausreicht, die Nachfrage zu decken, den Kakaopreis getrieben. Er kletterte in der Spitze auf mehr als 3.500 US-Dollar je Tonne und erreichte ein Niveau wie seit 1980 nicht mehr. Von dem Hoch ging es in den vergangenen Wochen jedoch wieder deutlicher abwärts. [mehr]

Ölpreis: neuer Aufwärtsimpuls?

Am 11. Januar dieses Jahres hatten die Preise der Ölsorten WTI (USA) und Brent (Nordsee) ein Niveau erreicht wie seit November 2008 nicht mehr. In den folgenden drei Wochen gaben die Notierungen jedoch deutlicher nach. Zuletzt bäumten sie sich kurz wieder auf. Offen ist, ob damit der jüngste Abwärtstrend erneut gestoppt ist, fehlt es doch eigentlich an fundamentalen Gründen. [mehr]

Palladium: Rally gestoppt?

Während der stärkere US-Dollar jüngst den Goldpreis bremste, ließ sich der Kurs von Palladium davon zunächst wenig beeindrucken. Im Gegenteil, er setzte seine Rally der vergangenen Wochen erst einmal fort und erreichte ein Niveau wie seit Juni 2008 nicht mehr. [mehr]

Orangensaft: Eisige Temperaturen treiben Preis

An der IntercontinentalExchange (ICE) wird zwar gefrorener Orangensaft gehandelt, der dazu benötigte Saft wird aber erst nach der Ernte aus den Früchten gepresst und dann eingefroren. Bekommen die Apfelsinen indes schon vorher Frost, sind Ernteausfälle denkbar, ein Punkt, der zuletzt den Preis kräftig antrieb. [mehr]

Mais: Ernteprognosen lassen Preise purzeln

Nachdem sich der Maispreis seit Anfang September 2009 von seinem Mehrjahrestief erholte und bis November, gemessen am März-Kontrakt, um rund ein Drittel verteuerte, zeigte er anschließend eine Konsolidierung. Zuletzt gerade an deren oberen Begrenzung angekommen, fiel er deutlich zurück. [mehr]

Kaffee: Schutz vor Prostatakrebs und Diabetes?

Entgegen der landläufigen Vorstellung hört man immer öfter, dass Kaffee sehr gesund sein soll. Neueste Studien scheinen diese Annahme zu belegen. Die Gründe für den jüngsten Anstieg des Kaffeepreises liegen aber sicher woanders. [mehr]

Ölpreis: Drückt nur der US-Dollar?

Die Ölpreise gehörten in der vergangenen Woche zu den Rohstoffen, mit der schwächsten Performance. Ein Grund war sicherlich der wieder erstarkte US-Dollar. Womöglich spielten aber auch die fundamentalen Faktoren eine größere Rolle. [mehr]

Blei: Gelingt der Sprung über die Hürde?

Die Industriemetalle, abgesehen von Stahl, zeigten in der vergangenen Woche tendenziell Stärke. Vorn mit dabei war der Preis für Blei. Er klopfte wieder an seine charttechnische Hürde. [mehr]

Aluminium: der Schwerkraft zum Trotz?

Die fundamentalen Faktoren, wie hohe Lagerbestände, die auf eine geringe Nachfrage schließen lassen, sind zwar ernüchternd, dennoch machte der Aluminiumpreis in der vergangenen Woche zunächst einen kräftigen Satz nach oben. Hoffnung und ein schwacher US-Dollar waren dabei wohl weiter treibende Faktoren. [mehr]

Palladium: Erneut abgeprallt

Ein schwacher US-Dollar und zunehmende Inflationssorgen stützten jüngst die Edelmetalle. Gold markierte sogar neue Rekorde. Palladium ist indes von seinem 2001 markierten Spitzenwert von fast 1.100 US-Dollar noch weit entfernt. Aber auch hier ging es zunächst erneut aufwärts. [mehr]

Kupfer: Geht die Rally weiter?

Innerhalb der gängigsten Rohstoffe gehört Kupfer seit Jahresbeginn zu denen mit der besten Kursperformance. Treibender Faktor war vor allem China, das seine Lager mit dem wichtigen Industriemetall füllte und Rekordvorräte anlegte. [mehr]

Zinn: in Lauerstellung

Wie bei vielen anderen Industriemetallen brach auch der Zinnpreis wegen der Wirtschaftskrise deutlich ein. Seit März dieses Jahres zeigte sich jedoch auch hier eine kräftige Erholung. Sie dauerte bis Juni. Es folgte eine Konsolidierung, die nun vielleicht bald beendet werden kann. [mehr]

Orangensaft: Investoren nehmen kräftigen Schluck!

Während die meisten Rohstoffe in der vergangenen Woche Verluste aufwiesen, konnten die Preise für Orangensaft deutlich zulegen. Die Futures auf gefrorenes Orangensaftkonzentrat (FCOJ-Future) an der IntercontinentalExchange (ICE) schnellten förmlich in die Höhe. [mehr]

Baumwolle zieht Spekulanten an!

Schon seit Jahrtausenden wird Baumwolle zur Herstellung von Kleidung genutzt. Verarbeitet zu T-Shirts, Jeans oder Anzügen kleidet sich heute ein Großteil der Weltbevölkerung damit. Auch Spekulanten fühlen sich zur Baumwolle hingezogen, was jüngst die Preise anspringen ließ. [mehr]

Kaffee: munter über die Abwärtstrendlinie?

Schwarz? Oder doch lieber mit Zucker und Milch? Die Art der Zubereitung des weltweit nach Wasser am häufigsten konsumierten Getränks ist vielfältig. Wie auch immer es getrunken wird, aufgrund des Koffeingehaltes wird Kaffee eine aufmunternde Wirkung zugeschrieben. Der aufputschende Effekt scheint sich jüngst auch im Preis niedergeschlagen zu haben! [mehr]

Investoren horten Gold!

Der Kurs für das gelbe Edelmetall kletterte jüngst weiter aufwärts. Gründe waren wieder aufgeflammte Konjunktursorgen, der schwächere US-Dollar sowie die Charttechnik. Richtig Schwung kam dennoch nicht auf. [mehr]

Bullen mögen Orangensaft!

Während viele Rohstoffe jüngst etwas verschnauften, ging es beim gefrorenen Orangensaftkonzentrat weiter aufwärts. Interessant ist nun, dass der Preis im Bereich des langfristigen Abwärtstrends seit März 2007 angekommen ist und sich damit die Frage stellt, ob die Kraft der Bullen ausreicht, diesen nachhaltig zu knacken. [mehr]

Silber glänzt besonders schön!

Edel, schön, glänzend und begehrt, die Attribute treffen auf Silber und Gold gleichermaßen zu. Vor allem als Schmuck sind beide gern gesehen. Viele Kulturen bevorzugen dabei seit je her das goldglänzende Edelmetall und der „kleinere Bruder“ Silber spielt eher eine untergeordnete Rolle. Bei der Preisentwicklung in der vergangenen Woche hat Letzterer aber klar die Nase vorn! [mehr]

Wer hat Angst vor Schweinefleisch?

In der vergangenen Woche stand an den Rohstoffmärkten ein Begriff ganz oben in den Schlagzeilen: „Schweinegrippe“. Die Annahme, dass die Verbraucher aus Angst, sich anzustecken, weniger Schweinefleisch konsumieren, ließ die Future-Preise für „Mageres Schwein“ an der US-Terminbörse CME kräftig purzeln! [mehr]

Sojabohnen: nur kurze Korrektur?

Die Preise für Sojabohnen konnten seit März kräftig zulegen. Bis zum Zwischenhoch in der Vorwoche, das der höchste Stand seit Oktober 2008 war, ging es je nach Future um bis zu mehr als 50% aufwärts. Jüngst gab es nun eine kleine Korrektur, und man fragt sich, ob dies nur eine kleine Verschnaufpause oder doch der Beginn eines größeren Rücksetzers ist. [mehr]

Orangensaft korrigiert!

An der ICE setzten die Preise für gefrorenes Orangensaftkonzentrat in der vergangenen Woche die seit dem Zwischenhoch Ende Mai auszumachenden Korrekturen fort. Eine normale Entwicklung, ging es doch seit Februar kräftig aufwärts. Zudem gab es jüngst einige Fakten, die weitere Gewinnmitnahmen auslösten. [mehr]

Schweine in den Tatzen der Bären!

Nachdem Ende April die „Schweinegrippe“ Sorgen vor einer sinkenden Nachfrage auslöste, was zu einer Übertreibung nach unten mit einer anschließenden schnellen Erholung führte, war der Future-Preis für „Mageres Schwein“ an der US-Terminbörse CME jüngst wieder fest in den Tatzen der Bären! [mehr]

Aluminium: Test des Februartiefs?

Trotz der Hamsterkäufe Chinas, das im April soviel Aluminium importierte wie noch nie, ist der Preis an der LME zuletzt weiter gefallen und hat jüngst den kurzfristigen Aufwärtstrend seit März verletzt. Angesichts dieses Bruchs könnte nun noch einmal das Tief von Februar dieses Jahres angesteuert werden. [mehr]

 

Aktuelle Ausgabe

35 / 2021

Vorschaubild Aktuelle Ausgabe

PDF-Download Download PDF

PDF-Archiv

abonnieren


 

Jobsalle Jobs