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Die Dekade der Rohstoffe hat begonnen und die Rohstoffknappheit wird das „New Normal“ sein

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(Bild: Shutterstock)



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Egal ob Kupfer, Silber, Uran oder weitere wichtige Rohstoffe für die Erneuerbaren Energien und Hochtechnologie. Diese werden immer knapper und die Nachfrage übersteigt das Angebot zum Teil schon dramatisch. Gerade Silber dürfte mit 200 Mio. Unzen Defizit schon dieses Jahr aufwarten.

Basismetalle wie Kupfer und Zink – aber auch Silber für die E-Mobilität und die Solarindustrie – stehen im Knappheitsfokus. Seltene Erden und Batteriemetalle verknappen sich immer weiter. Die letzte Finanzkrise hat schlichtweg die Exploration und Entwicklung neuer Großprojekte ausgetrocknet; und es wurden keine neuen Großprojekte entwickelt, geschweige denn in Produktion genommen – weltweit.



Die Wende hin zur E-Mobilität steht und fällt mit der Ladeinfrastruktur, was nicht nur Zeit und Geld, sondern jede Menge Kupfer braucht. Eine große Windmühle verschlingt bis zu 35 Tonnen Kupfer, da der produzierte Strom zum Abnehmer muss. Ein Elektroauto braucht drei- bis viermal soviel Kupfer wie ein Verbrenner; aber auch bis zu dreimal mehr Silber. Nicht erst seit wir in Sozialen Medien Verabredungen zum Silberkauf sehen, ist Silber mittlerweile mit 200 Mio. Unzen im Defizit. Neueste Schätzungen des Silberinstituts gehen sogar von einer Nachfrage pro Jahr von weit über 90 Mio. Unzen zusätzlich durch die neue E-Mobilität ab 2025 aus und ab 2030 rechnet man schon mit bis zu 150 Mio. Unzen Silber pro Jahr Zusatznachfrage.



Silber wird zusätzlich durch die gestiegene Investmentnachfrage knapp. Die Inflation ist durch die Gelddruckorgien weltweit auf dem Vormarsch, was Silber und natürlich Gold als Inflationsschutzinstrument interessant macht. Auf der Aktienseite sind Silberproduzenten wie MAG Silver, Endeavour Silver, Kuya Silver und Entwickler wie Discovery Metals gefragt; und sollten weiter massiv profitieren können. Die langfristigen P&F Charts signalisieren bereits Kurse jenseits der 55 Dollar-Marke pro Unze Silber bis 2025. 



Beim Kupfer sieht es nicht viel besser aus. Wenigstens eine Großmine mit 500.000 Tonnen Kupferjahresproduktion sollte jedes Jahr in Betrieb gehen, um nur das normale Wachstum aufzufangen. Im Licht der 3 Billionen Dollar Bazooka von Präsident Joe Biden für die US-Infrastruktur dürfte es auch beim Kupferpreis zu weiteren Preisschüben kommen. Kupfer sollte dieses Jahr bei 4,75 Dollar und im nächsten Jahr eher bei 5,50 Dollar pro Pfund liegen. Um an diesen rasanten Entwicklungen zu partizipieren, sollte man sich nach günstigen Rohstoffunternehmen umschauen. Mit gut aufgestellten Produzenten wie BHP, Rio Tinto, Sibanye-Stillwater oder Osisko Gold Royalties, die auch noch Dividenden ausschütten, macht man nichts falsch. Mittelgroße Produzenten mit Wachstumsfantasie und wenig bis gar keinen Schulden wie Karora Resources, Victoria Gold und OceanaGold dürften bei steigenden Goldpreisen überdurchschnittlich profitieren. Kleinere Produzenten wie Caledonia Mining, die auch quartalsweise Dividenden zahlt, sollten nicht fehlen wie auch eine günstige Fiore Gold. Übrigens sind gerade die kleinen Unternehmen meist sogar schuldenfrei.

Die Swiss Resource Capital AG sowie Rohstoff-TV und Commodity-TV informieren Sie gerne allumfassend zu diesen Themen und noch viel mehr.

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Jochen Staiger
CEO Swiss Resource Capital AG
Chief Editor C-TV und R-TV


13.04.2021 | 10:20

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