boerse am sonntag - headline

Spezial

Lindner hält vorzeitigen Wechsel im Kanzleramt für möglich

Live aus dem Berliner Reichstagsgebäude zugeschaltet erklärte FDP-Chef Christian Lindner auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel nicht nur warum er es für möglich hält, dass die Liberalen bei den anstehenden Europawahlen zweitstärkste Kraft werden, er hält die Grünen auch unverändert und trotz ihrer Realo-Offensive für eine klar linke Partei und angesprochen auf die Zukunft Angela Merkels einen vorzeitigen Wechsel im Kanzleramt für möglich. [mehr]

Ludwig-Erhard-Gipfel 2019 doppelt so groß

Rekordandrang am Tegernsee / Jean-Claude Juncker erhält „Freiheitspreis der Medien“ / Friedrich Merz, Lars Klingbeil, Alexander Dobrindt, Ilse Aigner und Christian Lindner kommen / Mehr als 50 Spitzenredner [mehr]

Globales Wachstum verlangsamt sich

Obwohl in den USA die Wachstumsdynamik nach wie vor robuster ist als in den übrigen Regionen, bleibt die Aktivität in den Schlüsselsektoren Automobil und Immobilien schwach. In Deutschland ging das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September im gleitenden Quartalsvergleich leicht zurück. Guy Wagner, Chefanlagestratege von BLI - Banque de Luxembourg Investments analysiert. [mehr]

Heilsames politisches Patt

Auf Bundesebene droht eine zunehmende Pattsituation und der Druck auf die ohnehin labile Große Koalition dürfte im kommenden Jahr weiter steigen. Was auf der einen Seite nach Risiken klingt, könnte auf der anderen das legislative Risiko für Unternehmen verringern und damit Unsicherheitsfaktoren aus dem Weg räumen, bevor sie entstehen. Torsten Reidel, Geschäftsführer von Grüner Fisher Investments, analysiert. [mehr]

Europa und seine Deals

Die Europäer halten Nabelschau. Kurz vor dem G-20-Gipfel in Buenos Aires sind die Brexit-Weichen noch nicht gestellt. Dabei hat dieser „Deal“ jede Menge Spaltkraft. [mehr]

Der Brückenbauer Europas – "Freiheitspreis der Medien" für Jean-Claude Juncker

Hohe Auszeichnung für den Präsidenten der Europäischen Kommission für seine Verdienste um die europäische Einheit und Integration / Festakt auf dem Ludwig-Erhard-Gipfel im Januar 2019 mit zahlreichen deutschen Spitzenpolitikern und Wirtschaftsführern [mehr]

Walser Privatbank bester Vermögensmanager für Anleger in Deutschland

Die Jury des Fuchs-Reports hat die Walser Privatbank für ihre ausgezeichneten Leistungen im Beratungsgespräch, beim Anlagevorschlag, bei Portfolioqualität und Transparenz zum „Top-Anbieter im Private Banking 2019“ gekürt. In der „Ewigen Bestenliste“ der mehr als 300 im deutschsprachigen Europa getesteten Vermögensmanager belegt die Bank dank beständiger Spitzenleistungen den beachtlichen dritten Gesamtrang. [mehr]

Tabak-Aktien rauchen ab

Die Aktien der Tabakkonzerne stürzen ab. In den USA sollen Menthol-Zigaretten verboten werden - und E-Zigaretten werden schärfer reguliert. Doch der Kurssturz könnte eine Kaufgelegenheit sein, denn die Gewinne der Konzerne sprudeln weiter, und das Verbot ist noch umstritten. [mehr]

Ist Spahn ein Mini-Merz?

Annegret Kramp-Karrenbauer wird im Rennen um den CDU-Vorsitz immer selbstbewußter. Im Berliner Townhall-Gespräch mit dem Verleger Wolfram Weimer wehrt sie das Etikett „Mini-Merkel“ entrüstet ab: „An mir ist gar nichts mini!“ [mehr]

Brasilien bietet erhebliches Aufwärtspotenzial

Jair Bolsonaro heißt er, der neue Präsident Brasiliens. Der größten Volkswirtschaft Südamerikas dürfte damit ein tiefgreifender Wandel bevorstehen. Und wird so für Anleger wieder interessant. Kaum eine Nation bietet mit Blick auf ihr Bruttoinlandsprodukt so viel Potenzial wie Brasilien. Frederico Sampaio, CIO bei Franklin Templeton Emerging Markets Equity Brazil, analysiert. [mehr]

Palfinger will weiter wachsen

Umsatz in den ersten drei Quartalen 2018 um 8,2 Prozent auf 1.182,6 Mio Euro erhöht / EBITn stieg überproportional, EBITn-Marge bei 9,8 Prozent / OePR-Prüfung: Berichtigungsbedarf Firmenwert Marine zum 31. Dezember 2017 / SANY kauft 2,5 Prozent seiner Anteile zurück: Mittelzufluss von 28,6 Mio EUR / Für Gesamtjahr 2018 Steigerung von Umsatz und operativer Profitabilität erwartet / Implementierung einer globalen Organisationsstruktur [mehr]

US-Zwischenwahlen: Paradoxon der Börsenlogik

Seien wir ehrlich: Amerika, du hast es besser – jedenfalls, wenn man es aus Sicht der Börsianer betrachtet! Während sich die Aktienmärkte in Europa bislang mehr schlecht als recht durch das Jahr gequält haben, erleben die Kurse jenseits des Atlantiks so etwas wie einen zweiten, ach was, im Grunde einen vierten Frühling. Es geht jedenfalls bergauf, wie Torsten Reidel feststellt. [mehr]

Aufholpotential für europäische Aktien

Die europäischen Aktienmärkte zeigten in diesem Jahr bislang eine durchwachsene Entwicklung: Der Eurozonen-Leitindex Euro Stoxx 50 verlor vom Jahresbeginn bis zum 15. Oktober 2018 rund 5,5 Prozent, der gesamteuropäische Stoxx 600 rund 4,8 Prozent – und der deutsche Leitindex DAX gab sogar rund 10,1 Prozent nach. Wie geht es weiter – nach oben oder nach unten? Ulrich Stephan wägt ab. [mehr]

Folgt der Korrektur die Jahresendrallye?

Der globalen Finanzwelt könnte ein turbulentes Schlussquartal blühen. Von einer von starken Konzernergebnissen angefeuerten Jahresendrallye bis zu politisch bedingten, schmerzhaften Korrekturen scheint an den Börsen alles möglich. Was bedeutet das für Anleger? Dr. Martin Lück, Leiter Kapitalmarktstrategie bei Blackrock, blickt voraus. [mehr]

Argentinien – Zartes Produkt, zähe Probleme

Veganer und Vegetarier müssen den Anfang dieser Kolumne ausnahmsweise mal überspringen. Denn es geht um Fleisch, genau genommen um argentinisches Rindfleisch. Für das südamerikanische Land ist dies Agrarprodukt ein wichtiger Exportschlager. Das Fleisch gilt als ausgesprochen zart mit charakteristischem Aroma, gleichzeitig ist es vergleichsweise erschwinglich gegenüber Spitzensorten etwa aus den USA oder Japan. Den Bankern des Internationalen Währungsfonds (IWF) mag bei dem Gedanken an ein Steak aus Argentinien mittlerweile jedoch der Appetit gründlich vergangen sein. [mehr]

Ist der US-Wirtschaftsboom teuer erkauft?

Rekordgewinne und Rekordkurse. Donald Trumps Steuerreform scheint Segen für Konzerne und Aktionäre zugleich. Doch der Schein könnte trügen. Die großen Investitionen auf Unternehmensseite nämlich bleiben aus und die Schuldenexplosion senkt mittelfristig das Wachstumspotenzial. Tilmann Galler, globaler Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management sieht gefährliche Parallelen zur Wirtschaftspolitik Ronald Reagans. [mehr]

Schwellenländer: insgesamt stabil – punktuell aber deutliche Schwierigkeiten

Argentinien und die Türkei kämpfen mit einem starken Wertverfall ihrer Währungen und einer ausufernden Inflation, Südafrika ist im 2. Quartal dieses Jahres in die Rezession gerutscht: Die Schlagzeilen über die wirtschaftliche Entwicklung der Schwellenländer klangen schon einmal verheißungsvoller. Zumal auch deren Aktienmärkte seit Monaten unter Druck stehen. Was das bedeutet, erläutert Ulrich Stephan. [mehr]

Fast 1.000 Milliarden Target-Forderungen der Bundesbank sind gefährlich

Der Target-Saldo der Bundesbank steigt schon zehn Jahre lang und liegt nun ungefähr bei einer Billion Euro. Zyklisch hat sich der Wert von ca. 70 Milliarden Euro Ende 2007 auf den Wert von 976 Milliarden Euro Ende Juni 2018 hinbewegt. Wie der Target-Saldo zu bewerten ist, erklärt der Ökonom Hans-Werner Sinn. [mehr]

Wie Warren Buffett die Lehman-Pleite erklärt

Zehn Jahre nach dem spektakulären Zusammenbruch des Bankhauses Lehman Brithers zieht Warren Buffett seine Schlüsse aus dem damaligen Geschehen. Für Anleger ist das, was er zu sagen hat, nicht unbedingt eine Beruhigungspille. Sehen Sie hier mehr! [mehr]

Droht der Türkei der ökonomische Kollaps?

Die türkische Lira befindet sich quasi im freien Fall, die Inflation liegt mit rund 16 Prozent auf dem höchsten Stand seit 2004. Dass die Türkei fest in der Krise steckt scheint offenkundig. Ein Zusammenbruch könnte vor allem politisch katastrophale Folgen haben. Und das nicht nur für die Türkei selbst. Worauf Anleger jetzt achten sollten. [mehr]

Eine Frage des Zufalls

Jedes Medium hat seine journalistischen Dauerbrenner. Bei Frauenzeitschriften zum Beispiel ist es die Diät im Frühjahr. Bei Ratgeberzeitschriften gelten Tipps zum Weihnachtsfest für den richtigen Umtausch ungeliebter Geschenke als Klassiker. Und bei Börsenbriefen, Geldanlagemagazinen und den Finanzseiten der großen Tageszeitungen? Da ist es die Frage, wo denn wohl die Aktienkurse am Ende eines Halbjahres oder Jahres stehen werden, wie Torsten Reidel weiß. [mehr]

Was eine deutsche KI-Strategie leisten muss

Die künstliche Intelligenz (KI) ist die vielleicht folgenschwerste technologische Entwicklung unserer Zeit. Doch was geschieht in Deutschland? Wie wir mit AI umgehen, wie wir sie nutzen und fördern, wie wir sie in unsere Lebens- und Arbeitswelt integrieren: davon dürften hierzulande in den nächsten zehn bis 20 Jahren, Millionen von Arbeitsplätzen abhängen – und in letzter Konsequenz auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt. [mehr]

Griechenland – kein Grund für Jubelgesänge

Längst scheint vergessen, dass Griechenland sich einst den Eintritt in die Eurozone erschlichen hat. Hierzu dienten sogenannte Swap-Geschäfte, die das Defizit verschleierten. Bei diesen Manipulationen half die US-Investmentbank Goldman Sachs, deren Europa-Vizepräsident damals Mario Draghi hieß. Jetzt verkünden Europäische Politiker freudig die Rettung Griechenlands, die EZB jubelt mit. Ihr aktueller Präsident: Mario Draghi. Da fragen sich Marc Friedrich und Matthias Weik, ob's denn diesmal in Hellas mit rechten Dingen zugeht. [mehr]

Künstliche Intelligenz „made in Germany“: Was eine deutsche KI-Strategie leisten muss

Die künstliche Intelligenz (KI) ist die vielleicht folgenschwerste technologische Entwicklung unserer Zeit. Von der Frage, wie wir mit AI umgehen, wie wir sie nutzen und fördern, wie wir sie in unsere Lebens- und Arbeitswelt integrieren, dürften hierzulande in den nächsten zehn bis 20 Jahren, Millionen von Arbeitsplätzen abhängen – und in letzter Konsequenz auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt. [mehr]

Aktien: die Defensiven in der Offensive

Die jüngste Erfolgsstory von Techaktien ist beeindruckend. Der MSCI All Country World Index IT beispielsweise, der die globalen Technologieunternehmen vereint, legte in den vergangenen fünf Jahren in Euro gerechnet um über 180 Prozent zu. Und auch längerfristig sonnt sich der Techsektor im Erfolg: Durch ihre vielen Wachstumswerte, die stark von der Konjunktur und der Stimmung am Kapitalmarkt abhängen, profitiert die Branche seit fast zehn Jahren vom weltweiten Wirtschaftsaufschwung. [mehr]

Trump vs. China: Vom Handels- zum Währungskrieg

Der Handelskrieg zwischen den USA und China ist in vollem Gange. Auch Europa bereitet sich darauf vor, noch stärker ins Visier von Donald Trumps Strafzöllen zu geraten. Dabei kommt den Plänen des US-Präsidenten jetzt jedoch ein neues Hindernis in die Quere: Der starke US-Dollar. [mehr]

Gold – Das Ende des Bärenmarktes?

Gold. Seit tausenden von Jahren nutzt der Mensch das Edelmetall nicht nur als Zahlungsmittel, sondern auch um seine Habseligkeiten und Heiligtümer aufzuwerten und zu schmücken. Gold begleitet beinahe die gesamte Menschheitsgeschichte – bis heute. Als profaner Helfer in Medizintechnik und Elektroindustrie, immer wieder aber auch als hieb- und krisenfeste Wertanlage. Hilft das jetzt dem Kurs? [mehr]

Palfinger weiter auf Wachstumskurs

Umsatz mit 801,9 Mio EUR auf neuem Höchststand / Operative Profitabilität mit 10,4 Prozent EBITn-Marge wiederum zweistellig / Hoher Auftragsstand lässt Fortsetzung des guten Geschäftsverlaufs im Gesamtjahr 2018 erwarten [mehr]

Bitcoin bald bei 50.000 Dollar?

Der größte Vermögensverwalter der Welt, Black Rock, forciert offenbar seine Pläne mit Blick auf einen Bitcoin-ETF. Solch ein Papier hatte die US-Börsenaufsicht SEC bislang immer wieder abgelehnt. Klopft jedoch Larry Fink an, könnte sich das ändern. Und das dürfte der Digitalwährung Milliardenzuflüsse bescheren. Gut möglich, dass der Bitcoin gerade auch deshalb erstmals seit Mai wieder über 8.000 Dollar wert ist. [mehr]

Deutsche Autoindustrie: Gelingt der Weg in die Zukunft?

Die deutschen Marken und ihre Modelle sind weltweit bekannt, und in ihrem Heimatland wird den Menschen seit jeher eine besondere Beziehung zu ihren mobilen Begleitern nachgesagt. Doch mindestens ebenso hoch, wie der Stellenwert der Autos für viele ihrer Besitzer ist, stellt sich, auf die gesamte Volkswirtschaft bezogen, die Bedeutung des Industriezweigs für die deutsche Wirtschaft dar. Die Frage, wie es hier weitergeht, ist von eminenter Bedeutung. Ulrich Stephan stellt sie. [mehr]

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2 / 2019

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