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Beliebte Anlagemöglichkeiten 2020

(Foto: Peshkova / Shutterstock)



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Im Dschungel der unzähligen Anlageformen ist es besonders für Einsteiger recht schwer, den Überblick zu behalten. Es gibt viele Investitionsmöglichkeiten, vom flexiblen Tagesgeld über attraktive CFD bis zu den zurzeit gefragten ETFs reicht das vielfältige Angebot. Wir haben nachstehend einige interessante Alternativen herausgefiltert.

Kryptowährungen

Obwohl sich das bekannteste digitale Geld, der Bitcoin, nach seinem Höhenflug Ende 2017/Anfang 2018, als wenig stabil präsentiert, halten zahlreiche Trader ihn weiterhin im Auge. Kryptos eignen sich sowohl zur kurz- als auch langfristigen Investition. Wer einen Orientierungspunkt zum Überschauen des bestehenden Währungsangebotes sucht, kann beispielsweise den Coinmarketcap-Index beobachten. Das gleichnamige Unternehmen bietet eine Liste aller relevanten visuellen Zahlungsmittel, sortiert nach der Marktkapitalisierung. Neben dem Bitcoin (BTC) erfreuen sich vor allem Ethereum (ETH), Bitcoin Cash (BCC/BCH), Ripple (XRP) und Litecoin (LTC) Beliebtheit.

Aktien

Aktien stellen die Klassiker unter den Anlagevarianten dar. Bereits im Jahr 1602 wurde weltweit die erste Aktie in Amsterdam gehandelt. Mittlerweile hat sich das Prozedere rund um den Kauf der Wertpapiere jedoch geändert: Heute kaufen viel mehr Menschen Aktien über einen Online-Broker und nicht mehr direkt über eine Bank oder Sparkasse. Bei der Auswahl eines Anbieters sollte man in jedem Fall sorgfältig vorgehen: Mit ihm steht und fällt der Erfolg der Aktienanlage. Stellt sich die Frage: Welche Aktie kaufen? Zu den populären Wertpapieren zählen im Jahr 2020 vor allem Blockchain, Cannabis, Energie, Automobil sowie Start-up Aktien.

CFD für den Rohstoffhandel

Eine weitere Möglichkeit, um angelegtes Geld zu vermehren, sind CFDs. Allerdings unterliegen die Edelmetall-, Öl-, Gas- und Agrarrohstoffpreise erheblichen Schwankungen. Es gibt einige Spekulanten, die den Markt jederzeit genau betrachten und Änderungen zu ihren Gunsten nutzen. Zu den wichtigsten Rohstoffen auf dem Finanzmarkt gehören Gold, Silber, Platin und Palladium. Bei CFDs sind Anleger unmittelbar an der Entwicklung der Rohstoffpreise beteiligt, sie besitzen diese jedoch zu keinem Zeitpunkt physisch. Manche spekulativen Anleger nutzen sie außerdem, um die Rohstoffentwicklung zu hebeln. Das bedeutet: Zieht der Preis beispielsweise für Öl um nur ein Prozent an, steigt das CFD mit Hebel 30 um lohnenswerte 30 Prozent.

Offene Immobilienfonds

Den meisten Privatanlegern reicht das eigene Budget nicht aus, um hochwertige Immobilien in Ballungszentren zu erstehen. Dies gilt vor allem für Gewerbeobjekte. Steht eine relativ hohe Summe zur Verfügung, ist es außerdem nicht leicht, die passende Immobilie auszuwählen. Allerdings präsentiert sich Grundeigentum als spannende Vermögensklasse. Wer auch mit einer geringeren Investition mitmischen möchte, findet in Immobilienfonds eine Lösung. Anleger profitieren von den Mieterträgen und Wertsteigerungen der entsprechenden Gebäude. Je nach Entwicklung der betreffenden Märkte gestaltet sich die Wertentwicklung. So kann es passieren, dass die Werte für einen Anteil unter den Einstandspreis fallen, den ein Anleger investiert hat. Zum Beispiel Bewertungs-, Vermietungs-, Währungskurs- und Zinsänderungsrisiken stehen im Hintergrund. Aufgrund der meist breiten Streuung von offenen Immobilienfonds sind sie jedoch unabhängiger von den einzelnen Länder-, Wirtschaftsbranchen und Unternehmensentwicklungen, was das Risiko wiederum verringert.

Geschlossene Immobilienfonds

Hierbei findet die Investition ebenfalls in Immobilien statt. Sie zeichnen sich durch festgelegte Laufzeiten und die damit einhergehende Kapitalbindung aus. Aufgrund der Tatsache, dass vor Laufzeitende Anteile nicht zurückgegeben werden können, besteht keine Flexibilität. Im Unterschied zu den offenen Immobilienfonds gibt es ein beschränktes Investitionsvolumen sowie eine kleinere Anzahl an Investitionsobjekten. Zwar erhöhen diese Eigenschaften das Anlagerisiko, jedoch stehen auch höhere Renditen im Raum. Nachdem es spektakuläre Pleiten in der Vergangenheit gab, wurden die gesetzlichen Rahmenbedingungen für viele Fonds von der EU überarbeitet. Beispielsweise seit dem Jahr 2013 ist ein gesetzlich vorgeschriebener, erhöhter Anlegerschutz vorgeschrieben. Auch die früher bestehende Möglichkeit seitens der Fondgesellschaft, die Laufzeiten zu verändern, besteht nicht mehr. Dennoch gilt: Geschlossene Immobilienfonds bergen ein gewisses Risiko. Durch die lange Laufdauer und außerdem erschwerten Bedingungen bei der Fondsanteilsveräußerung, haben Anleger über einen Zeitraum von zehn und mehr Jahren keinen Zugriff auf das gebundene Kapital. Darüber hinaus ist die Mindestanlage von in der Regel mehr als 10.000 Euro verhältnismäßig hoch.

29.07.2020 | 11:10

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