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Maschmeyer investiert in Medien-Startup Articly

Das Münchner Startup ARTICLY will zum neuen Spotify für Audio-Artikel werden. Nun war der Gründer in der TV-Show „Die Höhle der Löwen” und hat Carsten Maschmeyer als neuen Investor gewonnen. Der ist ganz begeistert von der Idee und dem Team dahinter.

Hat den Star-Investor Carsten Maschmeyer von seinem Startup Articly in der TV-Show "Die Höhle der Löwen" überzeugt: Wolf Weimer (Bild: Articly)

Das Münchner Startup ARTICLY will zum neuen Spotify für Audio-Artikel werden. Nun war der Gründer in der TV-Show „Die Höhle der Löwen” und hat Carsten Maschmeyer als neuen Investor gewonnen. Der ist ganz begeistert von der Idee und dem Team dahinter.
 
Deutschlands prominentester Investor entdeckt die Medienwelt. Der 63 Jahre alte Milliardär Carsten Maschmeyer hat in der dieswöchigen TV-Sendung „Höhle der Löwen“ ein Münchner StartUp als neues Investitionsobjekt entdeckt. „Du könntest die Nadel im Heuhaufen sein“, frohlockt Carsten Maschmeyer auf den Pitch des Gründers Wolf Weimer. ARTICLY heißt das Startup des 27-jährigen Einzelgründers aus München, das „Zeitung zum Hören” verspricht. Zielgruppe sind Vielbeschäftigte, die keine Zeit zum Zeitunglesen finden und Blinde und Sehbehinderte, die auf das Hören angewiesen sind. Dafür sichert sich Weimer nun 70.000 € vom TV-Löwen Maschmeyer.
 
„Keine Zeit zum Lesen? Kein Problem mit ARTICLY, der App für Zeitungen zum barrierefreien Hören. Das Startup bietet vertonte Artikel von deutschsprachigen Verlagshäusern in Hörbuchqualität. Mit der innovativen Plattform gibt es Qualitätsjournalismus auf die Ohren. Wir freuen uns für alle, die zwar nichts verpassen wollen, aber lieber hören wollen oder sogar aufs Hören angewiesen sind.” - Carsten Maschmeyer
 
Neben Weimer gehören inzwischen der ehemalige Google-Manager Lukas Paetzmann und Nour Orjany von Spotify zum Kernteam des Startups. Eine Million Hörer möchten sie in den nächsten Jahren erreichen.
 
ARTICLY bietet Audio-Inhalte von den besten Adressen Deutschlands wie der Süddeutschen Zeitung oder der Welt. Hörer erhalten Zugang zu exklusiven Analysen und Beiträgen von prominenten Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, von Nobelpreisträgern und Wissenschaftlern bis hin zu Wirtschaftsführern und zivilgesellschaftlichen Aktivisten.
 
Der Gründer betont, dass ARTICLY eine neue Bühne für Qualitätsjournalismus schaffen möchte. Die Plattform konzentriert sich dabei auf Texte mit guten Narrativen wie Hintergrundberichte, Reportagen und Analysen, die sich perfekt für das Audio-Format eignen. Vielfalt und politische Neutralität sind für ARTICLY von besonderer Bedeutung. Das Unternehmen möchte keine politische Schlagseite haben und lässt daher verschiedene Meinungen und Perspektiven zu Wort kommen.
 
Mit dem jüngsten Investment von Carsten Maschmeyer hat das Münchner Startup nun den Grundstein gelegt im Audio-Bereich ein großer Player der deutschen Medienbranche zu werden. Das Multi-Millionen-Publikum der Fernsehsendung kann dabei auch nicht schaden.
 
In den USA und Großbritannien funktionieren ähnliche Modelle bereits prächtig. So hört die Wissenselite in New York derzeit „Audm“, in London haben sie in der Rush-Hour „Curio“ auf den Ohren. Die beiden Erfolgs-Apps vertonen Spitzenjournalismus, die weltbesten Artikel vom Economist über das Wall Street Journal bis zur Financial Times, von Wired bis zum New Yorker. Eine junge, urbane Elite hört Zeitungen und Magazine lieber als sie zu lesen. Nun bekommen Audm und Curio ihr deutsches Pendant: „Articly“. Das Müncher StartUp bietet seit kurzem die besten deutschsprachigen Zeitungsartikel in Hörbuchqualität. Im deutschen Medienbetrieb ist die „App - Zeitung zum Hören“ schlagartig eine heiße Entdeckung – allen voran für Maschmeyer.

BAS