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Unternehmens-News

Disney: 4 Mrd. US-Dollar für Marvel

Die Nachricht der Woche aus der Medienbranche kam aus den USA. Der Entertainmentriese Disney (WKN 855686) übernimmt das Comic- Verlagshaus Marvel Entertainment (WKN A0F6RL). Der Übernahmepreis liegt bei gut 4 Mrd. US-Dollar. Walt Disney zahlt insgesamt 50 US-Dollar pro Marvel-Aktie (30 US-Dollar in bar sowie jeweils 0,745 Walt-Disney-Aktien für eine Marvel-Aktie). Dabei kann sich das Verhältnis der Disney-Aktien bis zum Übernahmeabschluss je nach Aktienkursentwicklung noch ändern. Marvel, dessen Aktie mit einer Performance von über 700% zu den erfolgreichsten US-Werten seit dem Jahr 2000 gehört, wurde durch die Verfilmungen seiner Comics, wie „Spider Man“, „Hulk“ oder „X-Men“, unter Börsianern bekannt. Die „Spider Man“-Filme gehören zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. [mehr]

STRABAG: Weniger Gewinn trotz solider Umsatzentwicklung

Mit STRABAG (WKN A0M23V) stellte in der vergangenen Woche ein zweites bekanntes österreichisches Unternehmen seine Halbjahreszahlen für 2009 vor. Dabei präsentierte der Baukonzern gemischte Zahlen. Der Umsatz stieg um gut 12% auf etwa 5,3 Mrd. Euro nach ca. 4,8 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2008. Der Auftragsbestand erhöhte sich um gut 5% auf etwa 14,3 Mrd. Euro nach knapp 13,7 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Beim Ergebnis musste STRABAG aufgrund negativer Effekte aus den Finanzergebnissen jedoch Verluste vermelden. Aber zumindest beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen konnte der Konzern eine massive Verlustreduzierung von gut 28 Mio. Euro auf jetzt nur noch etwa 11 Mio. Euro erreichen. Das ist eine Verlustreduktion um knapp 61%. Das Ergebnis lag bei einem Minus von knapp 22 Mio. Euro. Das entspricht einer Verlustausweitung von ca. 22%, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von knapp 18 Mio. Euro angefallen war. Das Management bestätigte aber den Ausblick für 2009, wonach ein EBIT um den Vorjahreswert erreicht werden soll. [mehr]

Automobilbranche: US-Abwrackprämie hilft Ford

Die Autoabsatzzahlen in den USA für August fielen gemischt aus. Mit der US-Abwrackprämie im Rücken konnten mehrere Autobauer gegenüber dem Vorjahresmonat deutliche Zuwächse verzeichnen. Bei Audi stieg der Absatz um 25,8%, während VW einen Anstieg von 11,4% und Porsche von 9,0% meldeten. Auf der Verliererseite fanden sich Daimler mit einem Absatzrückgang von 10,5% und BMW mit einem Minus von 21,3% wieder. Bei den US-Autobauern konnte lediglich Ford von der landeseigenen Abwrackprämie profitieren: Hier stieg der Absatz um 16,8%. General Motors musste hingegen einen Rückgang von 20,0% verzeichnen, bei Chrysler lag das Minus bei15%. Wesentlich besser schnitten die asiatischen Autobauer ab. Lediglich Nissan musste einen kleinen Absatzrückgang von 2,9% melden. Bei Honda und Toyota legte der Autoabsatz hingegen um 14,2% bzw. 10,5% zu. [mehr]

CNOOC: Schwache Zahlen, aber über den Erwartungen

Im Ölsektor gab Chinas größter OffshoreÖlkonzern CNOOC (WKN A0B846), der die Ölförderung auf Chinas Meeren dominiert, die Zahlen für das erste Halbjahr 2009 bekannt. Danach ging der Umsatz um etwa 42% auf gut 41 Mrd. Yuan (ca. 4 Mrd. Euro) zurück. Der Gewinn brach sogar um 55% ein. Nachdem er im ersten Halbjahr 2008 noch bei 27,5 Mrd. Yuan gelegen hatte, belief er sich in den ersten sechs Monaten 2009 nur noch auf gut 12 Mrd. Yuan (1,2 Mrd. Euro). Allerdings lag das Ergebnis über den Erwartungen. Denn Analysten hatten nur mit einem Gewinn von gut 11 Mrd. Yuan gerechnet. Obwohl CNOOC seine Öl- und Gasproduktion im ersten Halbjahr 2009 um ca. 15% steigerte, wirkte sich der niedrige Ölpreis in den ersten sechs Monaten 2009 negativ auf die Geschäftsentwicklung aus. [mehr]

Wirecard: Solide Umsatz- und Gewinnsteigerungen

Grundsolide Geschäftszahlen gab es von dem deutschen Spezialisten für Internet-Bezahlsysteme, Wirecard (WKN 747206), für das zweite Quartal 2009. So stieg der Umsatz um knapp 15% auf gut 54 Mio. Euro. Der EBIT Gewinn vor Steuern und Zinsen erhöhte sich um 12% auf knapp 14 Mio. Euro. [mehr]

Suntech Power: Gewinn bricht ein

Im internationalen Solarmarkt gab es erneut schlechte Nachrichten. Dieses Mal kamen sie von dem chinesischen Solarzellenhersteller Suntech Power (WKN A0HL4L). Die Nr. 1 in China musste für das zweite Quartal 2009 einen massiven Gewinneinbruch bekannt geben. [mehr]

Nordex: Gewinneinbruch trotz Umsatzplus

Der Windkraftanlagenspezialist Nordex (WKN A0D655) legte in der vergangenen Woche ebenfalls seine Zahlen für das erste Halbjahr 2009 vor. Dabei verzeichnete Nordex einen soliden Umsatzanstieg, musste aber beim Ergebnis deutliche Einbußen melden. [mehr]

ThyssenKrupp: Größter Umbau in der Konzerngeschichte

Der Stahlkonzern ThyssenKrupp (WKN 750000) hat den größten Umbau seiner Konzerngeschichte beschlossen. Die Details wurden vom Aufsichtsrat verabschiedet. Durch die neue Struktur sollen jährlich bis zu einer Mrd. Euro eingespart werden. Danach wird der Konzern künftig in zwei Divisionen untergliedert werden. Dabei handelt es sich um die Bereiche „Materials“ mit dem Stahlbereich und „Technologies“, worin Geschäftsfelder wie Aufzüge, Anlagenbau und Werften zusammengefasst werden. Gut 550 Mio. Euro sollen durch Kostensenkungen in der Produktion und der Verwaltung realisiert werden. Zudem sollen neue Werke in Brasilien und den USA vorerst mit geringeren Kapazitäten anlaufen. Die Inbetriebnahme eines neuen Hochofens in Brasilien und eines Stahlwerkes in den USA verschieben sich auf 2011. Die Änderungen werden mit dem Beginn des neuen Geschäftsjahres 2009/2010 am 1. Oktober wirksam. Laut Medienberichten wird der Konzern das laufende Geschäftsjahr 2008/09 mit einem Vorsteuerverlust von über 2 Mrd. Euro (einschließlich Sondereffekte) abschließen. [mehr]

Texas Instruments: Prognosen angehoben

In den USA sorgte Texas Instruments (WKN 852654) für positive Schlagzeilen. Der Chiphersteller hob seine Prognose für Umsatz und Gewinn im dritten Quartal 2009 an. Das Management gab zudem einen optimistischeren Ausblick auf den Halbleitermarkt für die kommenden Monate. Nach den neuen Prognosen erwartet Texas Instruments nun einen Quartalsumsatz zwischen 2,73 Mrd. US-Dollar bis 2,87 Mrd. US-Dollar. Bisher lagen die alten Schätzungen bei einem Umsatz zwischen 2,5 Mrd. US-Dollar bis 2,8 Mrd. US-Dollar. Außerdem rechnet der Chipriese jetzt mit einem Gewinn je Aktie zwischen 0,37 US-Dollar bis 0,41 US-Dollar für das dritte Quartal. Die bisherigen Prognosen lagen bei einem Quartalsgewinn zwischen 0,29 US-Dollar bis 0,39 US-Dollar pro Aktie. Die Analystenschätzungen lagen bis jetzt bei einem Umsatz von durchschnittlich 2,69 Mrd. US-Dollar und einem Gewinn von durchschnittlich 0,35 US-Dollar pro Aktie. Damit liegen die neuen Prognosen deutlich über den bisherigen Markterwartungen. [mehr]

Siemens: Jahresprognosen bestätigt

Siemens (WKN 723610) bestätigte in der vergangenen Woche auf einer Unternehmenspräsentation in London die Prognosen für das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr 2008/09. Danach soll der Gewinn der Sparten Energie, Industrie und Medizintechnik über den 6,6 Mrd. Euro des Vorjahres liegen. Bei der Vorlage der Halbjahreszahlen hatte Siemens seine bisherige Jahresprognose von 8,0 Mrd. Euro bis 8,5 Mrd. Euro aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise zurückgenommen. Danach wurde lediglich ein Übertreffen der 6,6 Mrd. Euro in Aussicht gestellt. Zudem gab Siemens bekannt, dass man in den kommenden fünf Geschäftsjahren für den Geschäftsbereich „intelligente Stromnetze“ („Smart Grids“) mit Aufträgen von über 6 Mrd. Euro rechnet. Laut Siemens beläuft sich das Gesamtvolumen des für die Münchener adressierbaren „Smart Grids“-Marktes in den kommenden fünf Jahren auf 30 Mrd. Euro. [mehr]

BMW: Absatzrückgang verlangsamt sich

Der Münchener Autobauer BMW (WKN 519000) gab bekannt, dass man die Zusammenarbeit mit dem französischen Automobilhersteller PSA Peugeot-Citroen intensivieren wird. Laut Finanzvorstand Friedrich Eichiner ist eine gemeinsame Beschaffung von Komponenten (z.B. Klimakompressoren) angedacht. [mehr]

Palm: Analystenschätzungen trotz schlechter Zahlen übertroffen

In den USA hat der Spezialist für Handheld- Computer, Palm (WKN A0ETPB), seine Zahlen für das erste Quartal 2009/10 (gebrochenes Geschäftsjahr) vorgelegt. Dabei musste der Konzern den neunten Quartalsverlust in Folge melden, konnte aber trotz einer Verlustausweitung die pessimistischen Analystenschätzungen übertreffen. Bei den Umsätzen erlebte Palm auf den ersten Blick einen Einbruch von 367 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal auf jetzt nur noch 68 Mio. US-Dollar. Allerdings lag das daran, dass Palm Umsätze aus seinem neuen WebOS-System erst in den kommenden Quartalen verrechnen wird. Inklusive der auf später verschobenen Umsätze hätte Palm in den abgelaufenen drei Monaten einen Umsatz von knapp 361 Mio. USDollar erzielt. Die Analystenschätzungen für diese Gesamtumsätze hatten bei gut 298 Mio. US-Dollar gelegen. Beim Ergebnis musste Palm einen Verlust von gut 165 Mio. US-Dollar (-1,17 US-Dollar pro Aktie) melden. Im Vorjahresquartal lag das Minus noch bei lediglich knapp 42 Mio. US-Dollar (-0,39 US-Dollar pro Aktie). Die Verlustausweitung ist jedoch auf negative Einmaleffekte zurückzuführen. Rechnet man diese heraus, lag der Verlust nur bei knapp 14 Mio. US-Dollar (-0,10 USDDollar pro Aktie) und damit deutlich über den Analystenschätzungen von -0,24 USDollar pro Aktie. [mehr]

Potash: Erneute Gewinnwarnung für 2009

Der kanadische Düngemittelproduzent Potash Corporation of Saskatchewan (WKN 878149) veröffentlichte in der vergangenen Woche bereits die zweite Gewinnwarnung in diesem Jahr. Da man den Gewinn für das dritte Quartal nun unterhalb der Analystenschätzungen erwartet, rechnet das Management auch für das Gesamtjahr mit einem niedrigeren Gewinn. Dieser soll nun zwischen 3,25 US-Dollar bis 3,75 US-Dollar pro Aktie liegen. Die alten Gewinnprognosen für 2009 lagen bei 4,00 US-Dollar bis 5,00 USDollar. Auf diese Spanne hatte Potash seine Gewinnschätzungen erst im Juni reduziert, als man seine Zahlen für das zweite Quartal veröffentlichte. Ursprünglich lag die Gewinnschätzung für 2009 zwischen 7,00 US-Dollar bis 8,00 USDollar. Inzwischen hat Potash seine Erwartungen für 2009 also mehr als halbiert. Als Begründung für die erneute Gewinnwarnung verwies das Management auf die weiterhin schwache Nachfrage bei Düngemittelprodukten. Für 2010 rechnet man in Kanada, wo die Provinz Saskatchewan, eines der großen Potash-Produktionsgebiete, liegt, aber ab dem Frühling wieder mit einer Normalisierung der Potash-Nachfrage. Laut Prognosen des kanadischen „Natural Resources Department“ könnte die Potash-Produktion im Jahr 2010 wieder auf 17 Mio. Tonnen ansteigen. In den ersten sechs Monaten 2009 lag die Produktion lediglich bei 3,5 Mio. Tonnen. [mehr]

E.ON und Beiersdorf: DAX-Aufsteiger

Die Aktien von E.ON (WKN ENAG99) und Beiersdorf (WKN 520000) waren die größten Gewinner bei der jüngsten Umstellung und der Neugewichtung im DAX. Die Gewichtung des Stromriesen E.ON steigt danach von bisher 9,3% auf jetzt 10,0%. Die Gewichtung von Beiersdorf wurde gleich um knapp 20% erhöht. Aber mit einer neuen Indexgewichtung von 0,8% bleibt die Aktie ein Leichtgewicht im deutschen Leitindex. Neuaufsteiger Infineon (WKN 623100) wird ebenfalls mit 0,8% gewichtet und ersetzt die Hannover Rück. Zu den größten Verlierern gehört das Indexschwergewicht Siemens (WKN 723610), dessen Gewichtung von 10,8% auf jetzt nur noch 10,0% reduziert wurde. Der prozentual größte Verlierer war die Stammaktie von Volkswagen (WKN 766400), die um 25% von bisher 2,0% auf jetzt 1,5% zurückgestuft wurde. Die fünf größten DAX-Werte sind damit weiterhin E.ON, Siemens, Bayer (WKN BAY001, Allianz (WKN 840400) und BASF (WKN 515100). [mehr]

HeidelbergCement: Umfassende Kapitalerhöhung geplant

Der MDAX-Konzern HeidelbergCement (WKN 604700) gab in der letzten Woche eine umfassende Kapitalerhöhung bekannt. Danach soll das Grundkapital der Gesellschaft um 50% erhöht werden, indem 62,5 Mio. neue Aktien unter Bezugsrecht der Altaktionäre ausgegeben werden. So können die Altaktionäre für zwei alte Aktien jeweils eine neue Aktie der HeidelbergCement erwerben. Daneben sollen bestehende Aktien aus den Beständen der Altaktionäre im maximal gleichen Umfang wie die Kapitalerhöhung außerbörslich an einen Investor verkauft werden. Die Bezugsfrist für den Erwerb der neuen Aktien wird voraussichtlich vom 24. September bis 7. Oktober laufen. Der Handel mit den Bezugsrechten soll vom 24. September bis 5. Oktober reichen. Der Bezugspreis und der Angebotspreis werden voraussichtlich am 22. September bekannt gegeben. Die Barmittel aus der Kapitalerhöhung sollen zur Schuldentilgung verwendet werden. [mehr]

Oracle: Gemischte Quartalszahlen

In den USA gab der amerikanische Softwareriese Oracle (WKN 871460) seine Zahlen für das erste Quartal bekannt, das Ende August abgeschlossen wurde. Danach stieg der Gewinn um gut 4%, was die Analystenschätzungen traf, während der Umsatz um gut 5% fiel. Damit wurden die Analystenerwartungen verfehlt. [mehr]

Autoindustrie: Gemischte Zukunftsperspektiven

Im Zuge der Internationalen Automobil Ausstellung IAA gab es gemischte Meinungen aus dem Autosektor. So zeichnete der Europa-Chef Tadashi Arashima von Toyota (WKN 853510) für den europäischen Absatzmarkt ein eher düsteres Bild. Laut Arashima sei die natürliche Nachfrage (ohne staatliche Förderprogramme wie die Abwrackprämie) weiterhin „ziemlich schlecht“. Arashima zeigte sich auch nicht optimistisch, dass diese Nachfrage schnell zurückkehren werde. Dementsprechend rechnet Toyota für 2010 in Europa mit konstant schwachem bis sogar rückläufigem Absatz. Ein wesentlich positiveres Bild sieht hingegen der neue Porsche-Chef Michael Macht. Nach seiner Einschätzung ist die Talsohle erreicht: „Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 einen Gewinn gemacht. Es gibt keine Gründe anzunehmen, dass dies nicht auch im neuen Geschäftsjahr so sein wird. Ich hoffe, dass es im Frühjahr wieder bergauf geht.“ Auch bei BMW sieht man ein Ende des einbrechenden Absatzes in Sichtweite. So Vertriebsvorstand Robertson in einem Interview: „Die Rückgänge fallen Monat für Monat kleiner aus.“ Eine weitere wichtige Meldung kam von dem deutschen Nutzfahrzeughersteller MAN. Der Konzern will sein Engagement auf dem indischen Automobilmarkt ausbauen. Dafür erhöht man seinen Anteil an einem Joint Venture mit dem indischen Unternehmen Force Motors von 30% auf jetzt 50%. In den vergangenen Jahren enttäuschte das Joint Venture und verfehlte sein Produktionsziel. So sind in einem Werk im indischen Pithampur seit dem Start Ende 2006 nur 2.000 Fahrzeuge produziert worden. Ursprünglich wollte MAN dort aber allein 2008 schon 6.800 Lkws bauen lassen. [mehr]

Research In Motion: Erwartungen verfehlt

Research In Motion (WKN 909607), der Entwickler der erfolgreichen Blackberry- Smartphones, hat seine jüngsten Zahlen für das zweite Quartal 2009 veröffentlicht. Dabei gefiel der negative Ausblick den Börsianern überhaupt nicht. Zusätzlich verfehlte Research In Motion sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis die Analystenprognosen. Der Umsatz lag im zweiten Quartal bei 3,53 Mrd. US-Dollar, was ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal ist, als der Umsatz bei 2,58 Mrd. US-Dollar lag. Die Analysten hatten jedoch mit 3,62 Mrd. US-Dollar gerechnet. Der Gewinn belief sich inklusive einer außerordentlichen Einmalaufwendung von 112,8 Mio. USDollar für die Beilegung eines Patentstreites auf 0,83 US-Dollar pro Aktie, was ebenfalls deutlich unter den Markterwartungen von 1,00 US-Dollar pro Aktie lag. Rechnet man die Einmalkosten hinzu, dann lag das Ergebnis bei 1,03 US-Dollar pro Aktie. Für das dritte Quartal rechnet das Hightechunternehmen jetzt mit einem Umsatz zwischen 3,60 Mrd. US-Dollar bis 3,85 Mrd. US-Dollar. Das liegt unter den bisherigen Analystenprognosen von 3,90 Mrd. US-Dollar. Beim Gewinn stellt Research In Motion ein Ergebnis je Aktie von 1,00 US-Dollar bis 1,08 US-Dollar in Aussicht. Hier lagen die Analystenschätzungen bisher bei einem durchschnittlichen Gewinn von 1,05 US-Dollar. [mehr]

Deutsche Bank: wächst in der Krise

Bei der Deutschen Bank (WKN 514000) gab es zahlreiche neue Nachrichten. So kaufte RREEF Alternative Investments, ein Immobilien- und Infrastrukturfonds der Deutschen Bank, ein Immobilienpaket im Wert von 1,15 Mrd. Euro von der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA). Das Immobilienpaket umfasst fast 950 Filialen, die die BBVA nach ihrem Verkauf an den Deutsche-Bank-Fonds dann zurückmieten will. Aus dem Verkauf fließen der BBVA gut 830 Mio. Euro zu. [mehr]

Vtion: Erster Börsengang im Prime Standard seit einem Jahr

Das chinesische Technologieunternehmen Vtion Wireless Technology (WKN CHEN99) hat letzte Woche das erste IPO im regulierten Prime Standard seit einem Jahr vollzogen. Dies war bereits der zweite Anlauf für Vtion, nachdem der erste IPO-Versuch im November 2007 abgesagt wurde. Vtion ist ein Zulieferer für die Mobilfunkbranche und nach eigenen Angaben einer der drei führenden Anbieter für Mobilfunk-Datenkarten für Internetzugänge in China. Das Unternehmen wurde 2002 gegründet und beschäftigt 150 Mitarbeiter. Der Ausgabepreis für die Aktien von Vtion lag bei 10,75 Euro und damit innerhalb der Zeichnungsspanne (9,50 Euro bis 12,00 Euro). Das chinesische Unternehmen hatte bis zu 5,175 Mio. Aktien angeboten, darunter 675.000 Stück aus dem Besitz der Altaktionäre als Mehrzuteilungsoption. Der erste gehandelte Kurs lag bei 10,75 Euro. So gab es keine Zeichnungsgewinne. Damit nahm das Unternehmen 55,6 Mio. Euro ein, was dieses IPO zu einem kleinen Börsengang macht. Mit dem Geld aus dem Börsengang will Vtion die Vermarktung seiner Datenkarten stärken und neue Lizenzen für weitere Mobilfunkchips kaufen, mit denen dann neue Produkte entwickelt werden sollen. [mehr]

Philips: Zahlen übertreffen Erwartungen

Wie schon im letzten Quartalüberraschte der niederländische Elektronikkonzern Philips (WKN 940602) mit besseren Zahlen als erwartet für das abgelaufene dritte Quartal (gebrochenes Geschäftsjahr). Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn lagen über den Analystenerwartungen. [mehr]

Intel: Überraschend gute Quartalszahlen

In den USA hat der Chiphersteller Intel (WKN 855681) Quartalszahlen vorgelegt, die deutlich über den Analystenerwartungen lagen. Die Zahlen für das dritte Quartal (gebrochenes Geschäftsjahr) konnten die Markterwartungen sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn übertreffen. Beim Umsatz hatten die Analysten 9,0 Mrd. US-Dollar erwartet. [mehr]

Heidelberger Druck: Kein Licht am Ende des Tunnels

Der MDAX-Konzern Heidelberger Druck (WKN 731400) veröffentlichte nicht nur die vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2009/10, sondern zugleich auch eine Gewinnwarnung. Danach sieht das Management kein Licht am Ende des Tunnels. [mehr]

Deutsche Solarbranche: Subventionen sind notwendig

Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) würde eine Kürzung der Solarsubventionen durch die neue schwarz-gelbe Bundesregierung die deutschen Solarunternehmen hart treffen. Die deutschen Solarfirmen seien weiter auf öffentliche Förderung angewiesen. In einem Interview sagte Jörg Sutter, Präsident des DGS: „Die deutschen Solarunternehmen verdienen derzeit so gut wie kein Geld, weil die Nachfrage so stark eingebrochen ist.“ Die FDP hatte deutlich gemacht, dass man sich für eine deutliche Senkung der bisher garantierten Einspeisevergütung von 0,43 Euro pro Kilowattstunde einsetzen will. Auch der Idee aus der Solarbranche, die Förderung von Solarenergie an die Einhaltung bestimmter Umweltstandards zu koppeln, steht Sutter negativ gegenüber. „Aus unserer Sicht sollte man das Gesetz nicht mit weiteren Details überfrachten. Die deutschen Hersteller müssen durch Qualität, längere Garantien und besseren Service punkten“, so Sutter. [mehr]

Mosaic: Gewinneinbruch im abgelaufenen Quartal

Der Düngemittelhersteller Mosaic (WKN A0DK91) musste bei den aktuellen Zahlen für das erste Quartal 2009/10 (gebrochenes Geschäftsjahr) einen massiven Gewinneinbruch melden. Die Analystenerwartungen wurden deutlich verfehlt. In den abgelaufenen drei Monaten verzeichnete Mosaic einen Gewinneinbruch um 91% auf 101 Mio. US-Dollar (0,23 US-Dollar pro Aktie). Im Vorjahresquartal war noch ein Gewinn von 1,2 Mrd. US-Dollar angefallen (2,65 US-Dollar pro Aktie). Die Umsätze sanken um 66% auf 1,46 Mrd. US-Dollar. Dabei verzeichnete Mosaic Einbrüche von 69% bei den Phosphat-Verkäufen und 55% bei den Potash-Verkäufen. Die durchschnittlichen Verkaufspreise fielen bei Phosphat um 73% und bei Potash um 22%. Die Analysten hatten zwar mit Umsatzund Gewinnrückgängen gerechnet, doch die tatsächlichen Zahlen von Mosaic unterboten die Erwartungen von einem Umsatz von 1,54 Mrd. US-Dollar und einem Gewinn von 0,35 US-Dollar pro Aktie deutlich. [mehr]

Société Générale: Kapitalerhöhung

Nach der BNP Paribas gab in der vergangenen Woche mit der Société Générale (WKN 873403) eine weitere französische Großbank bekannt, dass man eine große Kapitalerhöhung durchführen wolle, um in zwei Tranchen die erhaltenen staatlichen Hilfen zurückzuzahlen. Die drittgrößte Bank Frankreichs kündigte eine Kapitalerhöhung über 4,8 Mrd. Euro an. [mehr]

amazon.com - Weihnachtsmann brachte Rekorde

Es gibt sie noch: Überzeugende Quartalszahlen und erfreuliche Firmenrekorde. Das Internetunternehmen amazon.com hat seine Zahlen für das 4. Quartal 2008 veröffentlicht und konnte dabei die Analystenschätzungen bei Gewinn und Umsatz deutlich übertreffen. [mehr]

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