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Unternehmens-News

Ahold: Sondereffekte belasten gute Zahlen

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold stellte seine neuen Zahlen für das erste Quartal 2009 vor. Dabei konnte der Einzelhandelsriese seine Umsätze und seinen operativen Gewinn deutlich steigern, verfehlte aber beim Nettogewinn die Analystenerwartungen deutlich. So stiegen die Umsätze in den abgelaufenen drei Monaten um über 15% auf 8,7 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis konnte von Ahold dementsprechend deutlich gesteigert werden: Die Gewinne aus der Geschäftstätigkeit erhöhten sich von gut 336 Mio. Euro auf 396 Mio. Euro im abgelaufenen Quartal. Das ist ein Anstieg von knapp 18%. Allerdings ist der Nettogewinn in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um gut 24% auf 196 Mio. Euro gefallen. Im Vorjahresquartal lag der Gewinn noch bei 258 Mio. Euro. Die Schätzungen der Analysten beliefen sich für das abgelaufene Quartal eigentlich auf einen Gewinn von 239 Mio. Euro. Hintergrund waren höhere Steuerbelastungen und negative Einmaleffekte in Höhe von 66 Mio. Euro aus dem Verkauf verschiedener Supermarktketten, die das Endergebnis belasteten. [mehr]

KWS SAAT: Starke Zahlen für die ersten drei Quartale

Im deutschen Nebenwertesegment hat KWS SAAT die Zahlen für die ersten drei Quartale des laufenden Geschäftsjahres veröffentlicht (das Unternehmen verfügt über ein gebrochenes Geschäftsjahr). Danach konnten der Umsatz und der operative Gewinn deutlich gesteigert werden. So stieg der Umsatz des Saatgutproduzenten in den ersten neun Monaten des laufenden Fiskaljahres von fast 484 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt gut 572 Mio. Euro an. Ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum verzeichnete dabei die Maissparte, die gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres um gut 17% auf knapp 299 Mio. Euro zulegte. Damit macht die Maissparte einen Umsatzanteil von knapp über 50% bei KWS SAAT aus. Der operative Gewinn stieg von knapp 94 Mio. Euro auf jetzt knapp 106 Mio. Euro. Der Nettogewinn wurde jedoch durch negative Belastungsfaktoren bei den Zinsen belastet. Dadurch fiel der Nettogewinn von knapp 77 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt knapp 71 Mio. Euro. Allerdings fielen im Vorjahr auch positive Einmaleffekte aus dem Verkauf der Kartoffelsparte an. Das Management hob deshalb die Prognose für das Gesamtjahr an. [mehr]

Sunline: Insolvenz am Horizont

Seit Monaten wird darüber gemunkelt, dass die Finanzkrise negative Auswirkungen auf die Solarbranche haben könnte. Nachdem in China einige kleinere Anbieter bereits pleitegegangen sind und sich im deutschen Solarmarkt Conergy zum Sorgenkind entwickelte, droht nun der nächste Dominostein zu fallen. Der Fürther Photovoltaikanbieter Sunline gab bekannt, dass sich die Banken bisher weigern, Kredite zu verlängern, die Ende Mai auslaufen und auf Rückzahlungen bestehen. Laut einer Pflichtmitteilung des Unternehmens werden „… die finanzierenden Kreditinstitute der Sunline AG … voraussichtlich die zum Ende des Monats fälligen Kreditlinien nicht weiter prolongieren bzw. fällig stellen.“ Damit steht Sunline vor akuten Finanzierungsproblemen. Hintergrund sind Solarprojekte in Spanien. Offenbar sind innerhalb von zwei Wochen Investoren für drei Projekte in Spanien abgesprungen. Dadurch drohen Sunline nun Zahlungsausfälle in Millionenhöhe. In der Pflichtmitteilung von Sunline ließ das Management verlauten: „Der Vorstand prüft unter diesen Bedingungen alle Handlungsoptionen.“ Inzwischen hat Sunline Insolvenz angemeldet. [mehr]

Porsche: Milliardenloch

Der Stuttgarter Luxusautobauer Porsche hat nach eigenen Angaben in seiner Bilanz eine Finanzierungslücke in Milliardenhöhe. Laut einem Unternehmenssprecher muss Porsche ein Loch von 1,75 Mrd. Euro finanzieren. Es werden deshalb derzeit Gespräche mit verschiedenen Banken über neue Kredite geführt. Laut Medienangaben hat Porsche bereits einen Kredit über 750 Mio. Euro von der Bank of Tokyo erhalten. Insgesamt will Porsche ein Kreditvolumen von 2,5 Mrd. Euro aufbringen, um die Finanzierung der laufenden Geschäfte abzusichern. Das Unternehmen widersprach unterdessen verschiedenen Medienberichten, wonach Porsche zwischen dem 22. bis 24. März sogar vor der Insolvenz gestanden haben soll. Nach übereinstimmenden Pressemeldungen sei eine Pleite vor gut zwei Monaten nur durch einen Überbrückungskredit von Volkswagen in Höhe von 700 Mio. Euro abgewendet worden. Ein Porsche-Sprecher bestätigte, dass Porsche von VW diesen Kredit mit einer Laufzeit bis Ende September erhalten hat. [mehr]

Highlight: Umsatz und Gewinn schrumpfen

Das SDAX-Medienunternehmen Highlight Communications hat seine Zahlen für das erste Quartal 2009 vorgelegt. Danach sank der Umsatz um 13% von gut 134 Mio. Schweizer Franken im ersten Quartal 2008 auf jetzt knapp 117 Mio. Franken. Der operative Gewinn ging von gut 13 Mio. Franken auf 8,5 Mio. Franken zurück und der Nettogewinn halbierte sich fast von gut 10 Mio. Franken auf jetzt nur noch gut 5 Mio. Franken (oder 0,07 Euro pro Aktie). Die Zahlen lagen allerdings im Rahmen der firmeneigenen Erwartungen. Zudem bestätigte das Management den Ausblick für 2009. Demnach soll ein Umsatz zwischen 490 bis 510 Mio. Franken erzielt werden. Der Gewinn soll zwischen 0,42 bis 0,44 Euro pro Aktie liegen. [mehr]

Sixt: Rote Zahlen im ersten Quartal

Im SDAX legte der Autovermieter Sixt Zahlen für das erste Quartal 2009 vor. Danach ist das Unternehmen in die Verlustzone gerutscht. Beim Umsatz gab es einen Rückgang von 7,2% auf 376,7 Mio. Euro. Die Geschäfte im Ausland sanken jedoch nur um gut 5% auf knapp 72 Mio. Euro. Das Hauptproblem liegt also im Deutschland-Geschäft. Das Vorsteuerergebnis brach auf minus 34,6 Mio. Euro ein. Im ersten Quartal 2008 hatte Sixt vor Steuern noch 35,4 Mio. Euro verdient. Unterm Strich fiel bei Sixt ein Verlust von 26,5 Mio. Euro an. Im Vorjahresquartal hatte der Autovermieter noch einen Gewinn von knapp 25 Mio. Euro verbuchen können. Hintergrund sind neben den sinkenden Umsätzen negative Einmaleffekte durch die Verkleinerung der Vermietflotte. Für 2009 rechnet das Management aber weiterhin mit einem Vorsteuergewinn. [mehr]

Siemens: Auf dem Weg zum Umweltgiganten

Siemens (WKN 723610) will in den kommenden Jahren den Anteil seiner Umweltsparte massiv ausbauen. Das Ziel von Siemens-CEO, Peter Löscher, ist ein Umbau zu einem großen globalen Umwelttechnologie- Player. Danach soll das gesamte Geschäft „konsequent auf die Megatrends Urbanisierung, demografischer Wandel und Klimawandel ausgerichtet“ werden. Aufhänger sind die von Siemens erwarteten Aufträge aus den weltweiten Konjunkturprogrammen. Diese sollen sich in den kommenden drei Jahren 2010 bis 2012 nach internen Schätzungen auf rund 15 Mrd. Euro belaufen. Siemens geht davon aus, dass gut 40% dieser Umsätze, also gut 6 Mrd. Euro, aus den Umweltgeschäftssparten kommen werden, was den Anteil der Umweltsparte am Gesamtumsatz in den kommenden Jahren deutlich ansteigen lässt. Nach Meinung von Löscher setzten die Regierungen weltweit mit ihren Programmen das richtige Signal. Der teilweise starke Rückgang der privaten Nachfrage in der schlimmsten Krise der Weltwirtschaft seit Jahrzehnten werde durch die staatlichen Maßnahmen zumindest abgefedert, so der Siemens-Chef. Der große Anteil von Investitionen in Umwelttechnologien dürfte sogar aus seiner Sicht für neue grüne Jobs sorgen. Das gelte insbesondere für den grünen Infrastrukturgiganten Siemens, sagte Löscher weiter. [mehr]

Pfleiderer: Es wird weiter eisern gespart

Im MDAX gab Pfleiderer (WKN 676474) im Rahmen der Hauptversammlung bekannt, das man im laufenden Jahr weitere Kostensenkungsmaßnahmen durchführen werde. Das Gesamtvolumen soll sich auf 80 Mio. Euro belaufen. Um den Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise zu begegnen, will der Holzprodukthersteller im laufenden Fiskaljahr im Bereich der Vertriebs- und Verwaltungskosten gut 20 Mio. Euro einsparen. Weitere Kosteneinsparungen sollen laut dem Management beim Materialverbrauch und über den Einkauf erfolgen. Zudem denkt man bei Pfleiderer aufgrund der angespannten Wirtschaftslage darüber nach, in Deutschland Standorte stillzulegen. Auch Personalmaßnahmen seien nicht ausgeschlossen, hieß es. Die Höhe der geplanten Kostensenkungsmaßnahmen überraschte Börsianer, denn bereits 2008 hatte Pfleiderer 80 Mio. Euro eingespart und damit sogar das eigene Kostensenkungsziel von 50 Mio. Euro um über 50% übertroffen. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gab das Management nicht ab. Allerdings wurde ein Verlust für das Gesamtjahr ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Nach Angaben des Managements haben sich der Nachfragerückgang und der Preisdruck entgegen den Konzernerwartungen im zweiten Quartal fortgesetzt. [mehr]

Nike: Weniger Gewinn  Restrukturierung

In den USA hat der Sportartikelhersteller Nike (WKN 866993) die Zahlen für das vierte Quartal 2008/09 veröffentlicht. Danach musste der weltgrößte Produzent von Sportschuhen, Sportausrüstung und Sportbekleidung einen massiven Gewinneinbruch bekannt geben. Der Umsatz fiel um über gut 7% auf 4,7 Mrd. US-Dollar. Dabei gingen die weltweiten Bestellungen für Sportbekleidung und Schuhe für die kommenden Monate Juli bis November um 12% auf 7,8 Mrd. US-Dollar zurück. Im dritten Quartal waren sie bereits um 10% gefallen. Der Nettogewinn sank um 30% auf gut 341 Mio. US-Dollar (0,70 US-Dollar pro Aktie). Im Vorjahresquartal hatte der Gewinn noch bei knapp 491 Mio. US-Dollar (0,98 US-Dollar pro Aktie) gelegen. Gründe dafür waren neben den sinkenden Umsätzen die Sonderkosten für den Personalabbau im Rahmen der Kostensenkungsprogramme. Nike hatte im Mai 1.750 Arbeitsplätze gestrichen – gut 5% der Gesamtbelegschaft. Die Restrukturierungskosten vor Steuern verursachten Verluste von knapp 200 Mio. US-Dollar. Rechnet man die Belastungsfaktoren heraus, lag der bereinigte Gewinn bei 0,99 US-Dollar pro Aktie. Die Analysten hatten mit einem Gewinn von 0,96 US-Dollar und einem Gewinn von 4,72 Mrd. US-Dollar gerechnet. Damit konnten die Schätzungen beim Gewinn leicht übertroffen werden. [mehr]

Best Buy: Besser als erwartet

In den USA hat die größte amerikanische Elektrokette Best Buy (WKN 873629), das USGegenstück zu Saturn oder Media Markt, ihre Zahlen für das erste Quartal 2009 veröffentlicht. Danach stieg der Umsatz um über 12% auf gut 10 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn fiel allerdings um 15% auf 153 Mrd. US-Dollar (oder 0,36 US-Dollar pro Aktie). Im Vorjahresquartal hatte der Gewinn noch bei 179 Mrd. US-Dollar (oder 0,43 US-Dollar pro Aktie) gelegen. Die Gründe für den Gewinnrückgang waren sinkende Same-Store-Sales, also geringerer Umsatz in Filialen, die es bereits länger als zwölf Monate gibt, und Sondereffekte. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag für Best Buy bei 0,42 US-Dollar pro Aktie, was über den Analystenerwartungen lag. Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Management die bisherige Prognose von einem Gewinn zwischen 2,50 bis 2,90 US-Dollar pro Aktie. Die Analysten erwarten durchschnittlich einem Gewinn pro Aktie von 2,79 US-Dollar. [mehr]

Boeing: Nachfrage im Sinkflug

Die schlechten Nachrichten aus der Luftfahrtbranche reißen nicht ab. Nun gab der amerikanische Flugzeughersteller Boeing (WKN 850471) seinen neuen Ausblick für die globale Flugzeugnachfrage bekannt. Nach den neuesten Schätzungen erwartet Boeing nun, dass in den kommenden zwei Jahrzehnten nur noch gut 29.000 Flugzeuge von den Fluggesellschaften nachgefragt werden. Bisher war Boeing von 29.400 Maschinen ausgegangen. Allerdings rechnet Boeing aufgrund steigender Preise aber weiterhin mit einem Gesamtvolumen von 3,2 Mrd. US-Dollar. Deshalb will sich Boeing in naher Zukunft auf die Fertigstellung bestehender Aufträge fokussieren, anstatt neue Aufträge zu akquirieren. [mehr]

Siemens: Solar-Gerüchte

Bei Siemens (WKN 723610) gab es in den vergangenen Tagen zahlreiche Nachrichten und Gerüchte. So wollen die Münchener laut Presseberichten mit 100 Mio. US-Dollar in das israelische Solarunternehmen Solel Solar Systems investieren. Diese Meldung wurde vom Konzern weder bestätigt noch dementiert. Trotz der jüngsten Kursanstiege an den Aktienmärkten und gemischten Konjunkturdaten sieht Siemens CEO Peter Löscher noch kein Ende der Wirtschaftskrise. So sagte Löscher in einem Interview: „Wir als Unternehmen haben quer durch unsere Geschäfte keine verlässlichen Anzeichen, dass wir den Tiefpunkt gesehen haben.“ Auf der anderen Seite wies Lothar Adler, der Vorsitzende des Betriebsrates, Spekulationen der Presse zurück, nach denen Siemens 2010 weitere 10.000 Arbeitsplätze streichen könnte. In der Zugsparte gab Hans-Jörg Grundmann, Chef dieses Bereichs, bekannt, dass Siemens an keinen neuen Projekten für den Transrapid arbeitet: „Außerhalb Chinas haben wir keine Projekte, die konkret für uns sind.“ [mehr]

K+S: Umsatz- und Gewinnwarnung

K+S (WKN 716200) hat überraschend eine erneute Umsatz- und Gewinnwarnung für 2009 veröffentlicht. Das Management hatte im Jahresverlauf zwar bereits eine Warnung für 2009 ausgesprochen. Diese reduzierten Schätzungen wurden jetzt allerdings nochmals nach unten revidiert. In den vergangenen Monaten hatte das Management noch eine Stabilisierung des Düngemittelmarktes im zweiten Halbjahr in Aussicht gestellt. Nun rudert K+S zurück. Für das laufende Fiskaljahr geht K+S nun von einer fortlaufenden Schwäche der Düngemittelnachfrage aus. Bisher hatte man aufgrund der Annahme eines besseren zweiten Halbjahres für Kali- und Magnesiumdüngemittel einem Jahresumsatz von 6 Mio. Tonnen prognostiziert. Diese Prognose wurde nun um gut 30% auf 4,0 bis 4,5 Tonnen reduziert. K+S wird deshalb seine Kaliproduktion im zweiten Halbjahr erneut um bis zu 2 Mio. Tonnen senken, nachdem man die Produktion schon im ersten Halbjahr um 2 Mio. Tonnen kürzte. Eine neue Umsatzund Ertragsprognose soll auf der Hauptversammlung am 13. August präsentiert werden. [mehr]

Google: Gewinnerwartungen übertroffen

Der Internetsuchmaschinenbetreiber Google (WKN A0B7FY) konnte mit seinen Zahlen zum zweiten Quartal 2009 die Analystenerwartungen beim Gewinn deutlich übertreffen. So stieg der Nettogewinn um 19% auf knapp 1,5 Mrd. US-Dollar oder 4,66 US-Dollar pro Aktie an. Im zweiten Quartal des Vorjahres lag der Gewinn bei 1,25 Mrd. US-Dollar oder 3,92 US-Dollar pro Aktie. Rechnet man negative Sondereffekte heraus, betrug der Gewinn pro Aktie 5,36 US-Dollar. Das lag deutlich über den Analystenerwartungen von 5,09 USDollar pro Aktie vor Sondereffekten. Der Umsatz stieg allerdings nur um 3% auf über 5,5 Mrd. US-Dollar gegenüber dem ersten Quartal 2009. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang von 39% und zeigt, dass der Online-Werbemarkt weiterhin in einer Krise steckt. [mehr]

Praktiker: Keine großen Überraschungen

Im MDAX präsentierte Praktiker (WKN A0F6MD) die neuen Zahlen für das zweite Quartal. Danach sank der Umsatz trotz negativer Währungseffekte nur um knapp 3% von 1,13 Mrd. Euro im Vorjahresquartal auf jetzt 1,10 Mrd. Euro. Rechnet man die Währungseffekte heraus, dann wäre der Umsatz sogar um 0,5% angestiegen. Ausschlaggebend war ein überraschend starkes Deutschland-Geschäft, wo die Umsätze um 3% zulegten. Der EBITA-Gewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern lag bei gut 68 Mio. Euro (währungsbereinigt knapp 73 Mio. Euro), nachdem im Vorjahresquartal noch 80 Mio. Euro anfielen. Der Nettogewinn sank allerdings um knapp 38% auf 34,6 Mio. Euro. Insgesamt lagen die Zahlen der Baumarktkette damit im Rahmen der Analystenerwartungen. Zudem bestätigte das Management den bisherigen Ausblick für 2009, nach dem es zu einem moderaten Umsatzrückgang, aber zu einem positiven EBITA-Ergebnis kommen soll. [mehr]

Halliburton: Weniger schlecht als befürchtet

Auch der Öl-Servicedienstleister Halliburton (WKN 853986) hat seine neuen Quartalszahlen präsentiert. Trotz deutlicher Rückgänge bei Umsatz und Gewinn lagen die Zahlen über den Markterwartungen. Der Umsatz des amerikanischen Ölriesen sank von knapp 4,5 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal auf jetzt knapp 3,5 Mrd. US-Dollar im zweiten Quartal 2009. Das ist ein Umsatzrückgang von über 22%, war aber immer noch besser als die Analystenschätzungen, die einen Umsatz von 3,43 Mrd. US-Dollar errechnet hatten. Der Gewinn sank noch deutlich von 504 Mio. US-Dollar (0,55 US-Dollar pro Aktie) im zweiten Quartal 2008 auf jetzt 262 Mio. US-Dollar (0,29 US-Dollar pro Aktie). Das ist ein Gewinneinbruch von 48%. Um negative Einmaleffekte bereinigt lag das Nettoergebnis bei 0,30 US-Dollar pro Aktie. Damit übertraf Halliburton die Analystenschätzungen von 0,27 US-Dollar pro Aktie deutlich. [mehr]

General Electric: Weniger Gewinn, aber besser als erwartet

Der US-Mischkonzern General Electric (WKN 851144) hat für das zweite Quartal 2009 einen Gewinneinbruch gemeldet. Angesichts der weltweiten Wirtschaftsabschwächung war diese Entwicklung zwar erwartet worden, die Analystenschätzungen wurden aber nur teilweise übertroffen. Beim Umsatz verfehlte GE die Analystenschätzungen deutlich. So sank der Umsatz um gut 17% auf knapp 39,1 Mrd. US-Dollar nach 46,8 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Die Analystenprognosen hatten einen Umsatz von knapp 42,2 Mrd. US-Dollar erwartet. Beim Nettoergebnis übertraf GE hingegen die Markterwartungen. Die Analysten hatten einen Gewinn von 0,23 US-Dollar pro Aktie in Aussicht gestellt. GE konnte hingegen einen Gewinn von 0,24 US-Dollar pro Aktie (knapp 2,7 Mrd. US-Dollar) melden. Der Gewinn aus dem fortlaufenden Geschäft lag sogar bei 0,26 US-Dollar pro Aktie. Im zweiten Quartal des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 0,51 US-Dollar pro Aktie (knapp 5,1 Mrd. US-Dollar). [mehr]

Phoenix Solar: EBIT-Prognose nicht zu schaffen

Im TecDAX gab es von dem Solarunternehmen Phoenix Solar (WKN A0BVU9) schlechte Nachrichten. Das Management verkündete, dass man die bisherige Jahresprognose für den EBIT-Gewinn für 2009 nicht mehr aufrecht erhalten kann. Phoenix Solar hatte im Januar einen EBIT-Gewinn von 31 Mio. Euro für 2009 in Aussicht gestellt. Jetzt rudert das Management zurück und begründete die Revision mit Margendruck durch den anhaltenden Preisverfall bei Solarmodulen. [mehr]

Salzgitter: Ergebnisprognose gesenkt

Im DAX musste Salzgitter (WKN 620200) die bisherigen Ergebnisprognosen für das laufende Geschäftsjahr fallen lassen. Das Management des zweitgrößten deutschen Stahlkonzerns geht nun davon aus, dass man die ursprünglichen Ergebnisziele im aktuellen Geschäftsjahr nicht mehr erreichen werde. Das kommt umso überraschender, da das Management noch auf der Hauptversammlung im letzten Monat die alten Ziele bekräftigt hatte. Da hatte man ein „in etwa ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern“ in Aussicht gestellt. In einem Interview sagte der Vorstandschef, Wolfgang Leese, nun jedoch, es werde schwierig, im laufenden Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Er glaube, dass man eher leicht darunterliegen werde. Als Begründung für die neue pessimistische Einschätzung der Geschäftsentwicklung nannte Leese einen erneuten Verlust im zweiten Quartal. Auch für das kommende Jahr ist Leese nicht positiv gestimmt. Er sehe derzeit noch kein Ende der Krise, erwarte aber, dass das Geschäftsjahr 2010 nicht so schlecht laufen werde wie 2009. [mehr]

Südzucker: Gute Quartalszahlen

Südzucker (WKN 729700) präsentierte die neuen Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2009/10. Danach musste Südzucker Rückgänge beim Umsatz und dem Ergebnis bekannt geben, verbuchte aber beim operativen Ergebnis einen Zugewinn. Der Umsatz sank von 1,47 Mrd. Euro im Vorjahresquartal auf jetzt 1,41 Mrd. Euro im abgelaufenen Quartal. Dabei erwirtschaftete die Geschäftssparte CropEnergies ein deutliches Umsatzplus, während das Kerngeschäft Zucker einen Umsatzrückgang verbuchte. Die neue dritte Geschäftssparte Spezialitäten und Frucht brachte nahezu unveränderte Umsätze ein. [mehr]

Merck: Zahlen im Rahmen der Erwartungen

Merck (WKN 659990) hat die Zahlen für das abgelaufene dritte Quartal und die ersten drei Quartale 2009 vorgelegt. Die Zahlen lagen weitgehend im Rahmen der Markterwartungen. Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz um gut 3% auf 1,94 Mrd. Euro, was leicht unter den Analystenschätzungen von 1,95 Mrd. Euro lag. Im dritten Quartal 2008 hatte der Umsatz bei 1,89 Mrd. Euro gelegen. Beim Ergebnis musste Merck jedoch deutliche Gewinnrückgänge verbuchen. Die Einbrüche fielen teilweise nicht so schlimm aus wie von Analysten befürchtet. Der EBIT-Gewinn vor Steuern und Zinsen ging um knapp 28% von 309 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf jetzt gut 222 Mio. Euro zurück. Hier hatten Analysten mit einem höheren EBIT-Gewinn von 225 Mio. Euro gerechnet. Beim Ergebnis übertraf Merck jedoch trotz eines Gewinneinbruchs von ebenfalls 28% auf 144 Mio. Euro die Schätzungen. Die Prognosen lagen bei 141 Mio. Euro. Das täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass im Vorjahresquartal noch ein Gewinn von 200 Mio. Euro angefallen war. Für die ersten drei Quartale beläuft sich der Gesamtumsatz auf 5,70 Mrd. Euro – ein Anstieg von 1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Gewinn summiert sich auf 310 Mio. Euro, was leicht über den Markterwartungen von 306 Mio. Euro lag, aber ein Gewinneinbruch von 52% gegenüber dem Vorjahr (647 Mio. Euro) ist. [mehr]

Baidu.com: Ausblick enttäuscht die Börse

In China stand in der vergangenen Woche der Internetsuchmaschinenbetreiber Baidu. com (WKN A0F5DE) im Fokus. Der chinesische Internetriese legte die aktuellen Zahlen für das dritte Quartal vor. Die Umsätze stiegen im dritten Quartal 2009 um gut 39% auf 1,28 Mrd. Yuan (187 Mio. US-Dollar). Der Gewinn konnte sogar um 42% auf 493 Mio. Yuan (72 Mio. US-Dollar) gesteigert werden (2,07 US-Dollar pro ADR-Aktie). Der Umsatz lag leicht unter den Analystenerwartungen (188 Mio. US-Dollar), während das Ergebnis deutlich die Schätzungen von 1,81 US-Dollar pro Aktie übertraf. Allerdings überraschte das Unternehmen mit einem deutlich schwächeren Ausblick als erwartet für den Umsatz im vierten Quartal 2009. Baidu.com geht nun von einem Umsatz zwischen 174 Mio. US-Dollar bis 180 Mio. USDollar aus. Die Analysten hatten bisher einen durchschnittlichen Umsatz von 205 Mio. US-Dollar erwartet, das Unternehmen selbst hatte zuvor einen Umsatz von über 200 Mio. US-Dollar als Ziel genannt. Als Begründung nannte das Management den schrittweisen Übergang von alten Internetwerbesystemen in das neue Online-Werbesystem „Phoenix Nest“. Die negativen Effekte können laut Baidu.com noch bis ins erste Quartal 2010 hineinreichen. [mehr]

MTU Aero Engines: Umsatzeinbrüche verhageln Quartal

Im MDAX sorgte MTU Aero Engines (WKN A0D9PT) mit den Zahlen für das dritte Quartal 2009, die teilweise unter den Marktprognosen lagen, für schlechte Stimmung. Währungsverluste und ein schwächelndes Geschäft mit Triebwerkverkäufen hatten die Umsatzentwicklung völlig verhagelt. So fiel der Umsatz in den vergangenen drei Monaten um gut 20% auf nur noch 579 Mio. Euro. Die Analystenschätzungen hatten wesentlich höher bei 705 Mio. Euro gelegen und wurden damit deutlich verfehlt. Immerhin stieg der Auftragsbestand von 4,02 Mrd. Euro zum Ende des letzten Jahres auf jetzt 4,07 Mrd. Euro. [mehr]

K+S: Sehr schwaches zweites Quartal 2009

K+S (WKN 716200) präsentierte die neuen Zahlen für das zweite Quartal 2009 – und die fielen wie erwartet schlecht aus. In den abgelaufenen drei Monaten musste K+S einen Umsatzrückgang um 38% auf knapp 739 Mio. Euro verkraften. Hintergrund ist die weltweit deutlich gesunkene Nachfrage nach Düngemitteln. Der EBIT-Gewinn vor Zinsen und Steuern brach sogar massiv ein: Von gut 326 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf jetzt nur noch 18,1 Mio. Euro. Beim Nettoergebnis musste K+S einen Verlust ausweisen. Lag das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern im zweiten Quartal des Vorjahres noch bei 231,1 Mio. Euro, so musste der Produzent von Kali-, Magnesium- und Stickstoffdüngemitteln jetzt ein Minus von 44,3 Mio. Euro ausweisen. Zudem stellte das Management beim Ausblick keine Besserung in Aussicht. Sowohl Umsatz als auch EBIT und Ergebnis sollen im Gesamtjahr gegenüber den Spitzenwerten des Jahres 2008 massiv zurückgehen. Eine genauere Prognose gab es nicht. [mehr]

DOUGLAS HOLDING: Quartalszahlen besser als erwartet

Der Einzelhandelskonzern DOUGLAS HOLDING (WKN 609900) überraschte die Börsen mit guten Zahlen für das dritte Quartal 2008/2009 (DOUGLAS verfügt über ein gebrochenes Geschäftsjahr). So stieg der Umsatz in den abgelaufenen drei Monaten um knapp 5% auf gut 701 Mio. Euro. [mehr]

LDK Solar: Massive Verlustausweitung

Der chinesische Solarsektor erhielt in der vergangenen Woche mit den neuen Quartalszahlen von LDK Solar (WKN A0MSNX) einen Dämpfer. Der Produzent von Wafern musste drastische Umsatz- und Gewinnrückgänge melden. Der Umsatz ging von gut 283 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal auf jetzt gut 228 Mio. US-Dollar zurück. Beim Ergebnis musste LDK eine dramatische Verlustausweitung verkraften. So stiegen die Verluste von 22,5 Mio. US-Dollar (-0,21 US-Dollar pro Aktie) im Vorjahresquartal auf jetzt knapp 217 Mio. US-Dollar (-2,03 US-Dollar pro Aktie). Hintergrund sind deutlich höhere Abschreibungen auf Lagerbestände als erwartet, da der Preisverfall für Solarwafer im abgelaufenen Quartal weiter anhielt. Die Zahlen lagen deutlich unter den Analystenerwartungen. Diese hatten mit einem Umsatz von 236 Mio. US-Dollar und einem Verlust von nur 0,91 US-Dollar pro Aktie gerechnet. [mehr]

STADA: Gewinn bricht ein

Der MDAX-Konzern STADA (WKN 725180) veröffentlichte seine Zahlen für das erste Halbjahr 2009. Dabei musste der Konzern einen Umsatzrückgang um gut 8% auf 755 Mio. Euro verbuchen (erstes Halbjahr 2008: 823 Mio. Euro). Rechnet man allerdings negative Effekte durch Währungsverluste und Veränderungen im Konzernportfolio heraus, dann verbuchte STADA ein Umsatzplus von gut 1%. Das bereinigte Nettoergebnis fiel jedoch von knapp 65 Mio. Euro (1,11 Euro pro Aktie) auf jetzt gut 52 Mio. Euro (0,89 Euro pro Aktie). [mehr]

Walt Disney: Umsatz und Gewinn schrumpfen

Im Dow Jones musste Walt Disney (WKN 855686) im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2008/09 (gebrochenes Geschäftsjahr) sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Rückgänge verzeichnen. Der Umsatz betrug 8,6 Mrd. US-Dollar – ein Rückgang von über 7% gegenüber den 9,2 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Die Analystenprognosen lagen bei knapp 8,8 Mrd. US-Dollar. Beim Nettoergebnis waren die Rückgänge deutlich höher. Der Nettogewinn fiel um 26% von 1,3 Mrd. US-Dollar (0,66 US-Dollar pro Aktie) auf jetzt 954 Mio. US-Dollar (0,51 US-Dollar pro Aktie). Rechnet man Sondereffekte heraus, dann lag der Gewinn bei 0,52 US-Dollar pro Aktie. Die Analysten hatten einen Umsatz von 8,8 Mrd. US-Dollar und einen Gewinn von 0,51 US-Dollar pro Aktie in Aussicht gestellt. Damit verfehlte Walt Disney die Markterwartungen beim Umsatz deutlich und traf beim Gewinn die Schätzungen. [mehr]

MAN: Schwaches erstes Halbjahr

MAN (WKN 593700) präsentierte seine Zahlen für das erste Halbjahr 2009. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres fiel der Umsatz des Nutzfahrzeugkonzerns um 23% auf 5,7 Mrd. Euro. Im Vorjahreszeitraum lag der Umsatz bei 7,4 Mrd. Euro. Bei den Auftragseingängen gab es einen noch deutlicheren Einbruch von 49% von 9,0 Mrd. Euro auf jetzt 4,6 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis brach um 74% auf 244 Mio. Euro ein, nachdem es im ersten Halbjahr 2008 noch bei 949 Mio. Euro gelegen hatte. Der Nettogewinn sank von 768 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt 208 Mio. Euro. Zudem stellte das Management bei seinem Ausblick klar, dass man derzeit keine Anzeichen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation sehe. [mehr]

Linde: Einbußen in allen Bereichen

Auch der DAX-Konzern Linde (WKN 648300) gab seine Zahlen für das erste Halbjahr 2009 bekannt. Dabei musste Linde gegenüber 2008 Einbußen in allen Bereichen verbuchen, konnte aber beim Gewinn die Analystenschätzungen übertreffen. Im ersten Halbjahr sank der Umsatz von knapp 6,25 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt 5,47 Mrd. Euro. Das ist ein Rückgang um gut 13%. Der Umsatz lag damit auch unter den Prognosen der Analysten von 5,51 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis, also das Geschäftsergebnis ohne Sondereffekte wie Zinsen etc., lag im ersten Halbjahr 2009 bei 1,10 Mrd. Euro. Das lag leicht über den Prognosen von 1,09 Mrd. Euro, aber unter dem Vorjahresergebnis von 1,25 Mrd. Euro. Der Nettogewinn sank deutlich (gut 34%) von 375 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf jetzt 248 Mio. Euro. Dieses Ergebnis lag deutlich über den Analystenschätzungen von 237 Mio. Euro. Rechnet man zudem Sondergewinne aus Beteiligungsverkäufen im Vorjahreszeitraum und aktuelle Kosten für Restrukturierungen heraus, dann lag der Gewinnrückgang nur noch bei gut 11%. [mehr]

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35 / 2019

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