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Alcoa: Dicke Verluste wegen Sondereffekten

Der US-Aluminiumkonzern hat eigenen Angaben zufolge im Schlussquartal sowie im Gesamtjahr 2013 eine solide operative Performance gezeigt. Klammert man sämtliche Sondereffekte heraus, sprang im vierten Quartal ein Nachsteuergewinn von 40 Mio. US-Dollar heraus, nach 64 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

BÖRSE am Sonntag

 

Der US-Aluminiumkonzern hat eigenen Angaben zufolge im Schlussquartal sowie im Gesamtjahr 2013 eine solide operative Performance gezeigt. Klammert man sämtliche Sondereffekte heraus, sprang im vierten Quartal ein Nachsteuergewinn von 40 Mio. US-Dollar heraus, nach 64 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr konnte der bereinigte Profit sogar um kräftige 36 Prozent auf 357 Mio. US-Dollar gesteigert werden. Die tatsächliche Bilanz, also inklusive sämtlicher Einmaleffekte, war indes tiefrot. Allein im vierten Quartal summierten sich die außergewöhnlichen Belastungen auf insgesamt 2,4 Mrd. US-Dollar, was zu einem Nachsteuerverlust von 2,31 Mrd. US-Dollar führte. Im Gesamtjahr rutschte Alcoa (WKN: 850206) daher mit 2,24 Mrd. US-Dollar in die Miesen, nachdem im Vorjahr ein Profit von 162 Mio. US-Dollar angefallen war. „Wir haben uns von einigen Altlasten befreit“, erläuterte Firmenlenker Klaus Kleinfeld. Negativ zu Buche schlugen allein 1,7 Mrd. US-Dollar für Wertberichtigungen. Zu den Altlasten gehörte aber auch ein Vergleich mit der US-Justiz in einem Schmiergeldaffäre bei der Tochter Alba Resolution, der Alcoa unterm Strich 243 Mio. US-Dollar kostete. Der Umsatz war im vierten Quartal von 5,9 auf 5,59 Mrd. US-Dollar gefallen. Im Gesamtjahr verringerte er sich von 23,7 auf 23,03 Mrd. US-Dollar. Hier belasteten sinkende Aluminiumpreise.

Delticom AG: Rainer Binder führt Aufsichtsrat

Rainer Binder, einer der beiden Gründer der Delticom AG (WKN 514680, ISIN DE0005146807, Börsenkürzel DEX), Europas führender Internet-Reifenhändler, wurde per Beschluss des Amtsgerichts Hannover zum 1. Januar 2014 in den Aufsichtsrat der Gesellschaft bestellt. In seiner Sitzung vom 2. Januar 2014 hat der Aufsichtsrat Herrn Binder zum Vorsitzenden gewählt.

Manz AG: Industriepartnerschaft mit Aixtron

Die Manz AG, einer der weltweit führenden Hightech-Maschinenbauer mit umfassendem Technologieportfolio für die drei strategischen Geschäftsbereiche „Display“, „Solar“ und „Battery“, wird Anlagenteile im Wert von rund vier Mio. EUR für eine Demonstrationsanlage im OLED-Bereich liefern. Dabei wird die Manz AG im Rahmen einer strategischen Kooperation mit Aixtron SE, einem der führenden Anbieter von Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie, ihr umfassendes und langjähriges Know-how bei Reinigung und Handhabung großformatiger Glassubstrate sowie in der Entwicklung und Fertigung großer Vakuumanlagen einbringen. Ziel der strategischen Partnerschaft zwischen den beiden deutschen Maschinenbauern Manz und Aixtron ist die Weiterentwicklung von Lösungen für die OLED-Technologie. Dabei werden die beiden Unternehmen in Kooperation eine neue Demonstrationsanlage zur effizienten Abscheidung organischer Schichten bis zur Substratgröße Gen8 (2.300x2.500mm²) auf der Basis von Aixtrons patentierter OVPD®-Prozesstechnologie entwickeln. Mit der Anlage können die Vorteile dieser Technologie bei der kostengünstigen Herstellung organischer Leuchtdioden für Displays und Beleuchtungsanwendungen in einer industriell relevanten Größe demonstriert werden. Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG, kommentiert: „Der Anteil der OLED-Technologie im Displaymarkt weltweit wird rasant zunehmen. Als treibende Faktoren sehen wir Smartphones, und zunehmend auch großflächige Bildschirme.“ Eine zunehmende Reduzierung der Herstellungskosten wird die steigende Marktdurchdringung der OLED-Technologie weiter befördern. Dieter Manz: „Wir werden 2013 voraussichtlich einen Rekordumsatz zwischen 260 und 270 Mio. EUR erzielen. Nicht zuletzt durch unser Engagement im Bereich OLED bauen wir unsere Erfahrung und unsere gute Marktposition in relevanten Zukunftsmärkten weiter aus. Das Wachstumspotenzial für unser Unternehmen ist daher in den kommenden Jahren enorm.“

HSH Nordbank kämpft weiter

Auch sechs Jahre nach Ausbruch der Finanzmarktkrise ist die HSH Nordbank noch nicht auf der sicheren Seite. „Die Bank muss kämpfen, sie ist noch nicht über den Berg“, sagte der Aufsichtsratschef Thomas Mirow. So macht dem weltgrößten Schiffsfinanzierer die anhaltende Krise auf den Schifffahrtsmärkten weiter zu schaffen, das Niedrigzinsumfeld und die hohen Kosten für die Bilanzgarantie der Mehrheitseigner Schleswig-Holstein und Hamburg. Die Wiederaufstockung der Bilanzgarantie von sieben auf zehn Milliarden Euro, mit der die Eigenkapitalquote gestärkt wird, hat der Bank ein neues Beihilfeverfahren der EU eingebrockt. Neue Auflagen drohen. „Weitere Auflagen würden das Geschäftsmodell der HSH gefährden“, warnte Mirow. Handelsblatt

Amazon verliert Spitzenposition

Beim Umsatz ist der Online-Händler Amazon in Deutschland einsamer Spitzenreiter im elektronischen Handel. Doch einer Studie der Beratungsfirma OC&C zufolge ist das Unternehmen nicht mehr der beliebteste Händler der Deutschen. Das ist das Ergebnis der Befragung von 30.000 Menschen, die Handelsblatt Online vorliegt. Stattdessen liegt jetzt die Drogeriemarktkette dm auf Rang eins. Die Käufer sind unter anderem zu der wahrgenommen Produktauswahl, dem Preis, der Qualität und dem Vertrauen in die Marke befragt worden. Amazon liegt mit einem Gesamtwert von 82,5 von 100 möglichen Punkten 1,7 Zähler hinter dm. Das Amazon-Minus von 7,7 Punkten gegenüber dem Vorjahr ist deutlich und der zweitstärkste Rückgang aller 84 beurteilten Handelsunternehmen. „Kritische Stimmen zur Steuerpolitik und den Löhnen in Logistikzentren haben das Markenimage stark angekratzt“, urteilt StudienautorChristian Ziegfeldüber Amazon. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft sieht sich der Versender in Deutschland derzeit immer wieder Streiks ausgesetzt. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi pocht auf eine Bezahlung der Amazon-Beschäftigten, die dem Tarifvertrag in Einzel- und Versandhandel entspricht. Amazon will sich weiter am niedrigeren Lohnniveau der Logistikbranche orientieren. Das Unternehmen steht zudem unter Druck, weil es durch ein geschickt konstruiertes Unternehmensgeflecht Steuerzahlungen in Europa drastisch drückt. Die OC&C-Studie führt aber auch weitere Gründe für die abflauende Euphorie der Internet-Shopper an. „Immer mehr Anbieter bieten ähnliche attraktive Preise als Amazon“, heißt es etwa. Die Nutzerzahlen der deutschen Amazon-Webseite sind zuletzt leicht geschrumpft. Den Daten des Marktforschers Comscore zufolge griffen von Januar bis Oktober 2013 durchschnittlich 31 Millionen Nutzer (Unique Users) auf Amazon.de zu. Das war ein Minus von 0,36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Wichtige Konkurrenten legten hingegen deutlich zu. Handelsblatt / Martin Dowideit

PNE-WIND-Gruppe: mehr Windparks in Deutschland

Die PNE WIND-Gruppe verstärkt die Realisierung von Windparks in Deutschland. Die zur Gruppe gehörenden Windpark-Projektierer PNE WIND AG und WKN AG werden in 2014 deutlich mehr Windenergie-Nennleistung in Deutschland realisieren als im Vorjahr. Bereits 2013 wurde von der PNE WIND AG der Bau von fünf Windpark-Projekten mit 35 MW Nennleistung durchgeführt oder begonnen. Dabei handelt es sich um die Windparks „Zernitz II“, „Langwedel II“, „Göricke Söllenthin“, „Söllenthin II“ und „Calau IIA“. In zwei dieser Windparks werden derzeit letzte Arbeiten durchgeführt. Nun liegen der PNE WIND AG bereits Baugenehmigungen für weitere Windparks mit 22 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von rund 58 MW vor. Diese Windpark-Projekte, für die die Finanzierung und die Lieferung der Windenergieanlagen bereits gesichert sind, sollen in 2014 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Auch für weitere Windparks, die sich derzeit in den Genehmigungsverfahren befinden, werden die Genehmigungen kurzfristig erwartet. Insgesamt steht damit ein Volumen von Windparks in Bau, genehmigt und kurz vor der Genehmigung von etwa 160 MW zur Realisierung an. Die notwendige Fremdkapitalfinanzierung für diese Investitionen von mehr als 200 Mio. Euro konnte bereits mit sechs deutschen und europäischen Banken gesichert werden. „In den Zahlen spiegeln sich die Erfolge der intensiven Planungsarbeiten wider. Die hohe Zahl der genehmigten Anlagen, mit deren Bau kurzfristig begonnen werden kann, basiert auf der verstärkten Projektentwicklung der vergangenen Jahre. Die Anstrengungen und die erbrachten Vorleistungen zahlen sich jetzt aus“, erläutert Markus Lesser, der Vorstand für das operative Geschäft der PNE WIND AG. Die mehrheitlich zur PNE WIND-Gruppe gehörende WKN AG hat in 2013 den Windpark „Ebersgrün“ mit vier Windenergieanlagen und 8,2 MW Nennleistung komplett fertiggestellt. Außerdem liegen derzeit Baugenehmigungen für drei Windpark-Projekte mit 14 Windenergieanlagen und einer Nennleistung von knapp 41 MW vor.