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APPLE

Opfer des eigenen Erfolgs und einer stetig brodelnden Gerüchteküche: Apple (WKN: 865985) steigerte den Gewinn im dritten Geschäftsquartal von 7,31 auf 8,82 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 7,79 auf 9,32 US-Dollar zu. Vor Steuern (EBT) zog der Gewinn von 9,55 auf 11,86 Mrd. US-Dollar an, der operative Gewinn von 9,38 auf 11,57 Mrd. US-Dollar. Der Umsatz kletterte von 28,57 auf 35,02 Mrd. US-Dollar. Experten hatten allerdings 37,2 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie 10,35 US-Dollar Gewinn je Aktie erhofft. Die Zahl verkaufter iPhones stieg von 20,34 auf 26,03 Mio., die abgesetzter iPads von 9,25 auf 17,04 Mio. Im vorangegangen Quartal waren jedoch 35,06 Mio. iPhones losgeschlagen worden – Analysten hatten vor diesem Hintergrund nur einen Rückgang auf 28 Mio. Geräte prognostiziert. Apples Problem: Kaum ist ein neues Model erschienen, gibt es bereits Spekulationen um ein verbessertes Nachfolgemodell – viele potenzielle Käufer kaufen also nicht, sondern warten lieber auf den nächsten Modelwechsel. Im Schlussquartal wollen die Kalifornier 34 Mrd. US-Dollar umsetzen sowie 7,65 US-Dollar je Aktie verdienen. Die Durchschnittsprognose geht bisher von 38 Mrd. US-Dollar Umsatz und 10,22 US-Dollar Gewinn je Aktie aus.

BÖRSE am Sonntag

Hohe Erwartungen enttäuscht

Opfer des eigenen Erfolgs und einer stetig brodelnden Gerüchteküche: Apple (WKN: 865985) steigerte den Gewinn im dritten Geschäftsquartal von 7,31 auf 8,82 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 7,79 auf 9,32 US-Dollar zu. Vor Steuern (EBT) zog der Gewinn von 9,55 auf 11,86 Mrd. US-Dollar an, der operative Gewinn von 9,38 auf 11,57 Mrd. US-Dollar. Der Umsatz kletterte von 28,57 auf 35,02 Mrd. US-Dollar. Experten hatten allerdings 37,2 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie 10,35 US-Dollar Gewinn je Aktie erhofft. Die Zahl verkaufter iPhones stieg von 20,34 auf 26,03 Mio., die abgesetzter iPads von 9,25 auf 17,04 Mio. Im vorangegangen Quartal waren jedoch 35,06 Mio. iPhones losgeschlagen worden – Analysten hatten vor diesem Hintergrund nur einen Rückgang auf 28 Mio. Geräte prognostiziert. Apples Problem: Kaum ist ein neues Model erschienen, gibt es bereits Spekulationen um ein verbessertes Nachfolgemodell – viele potenzielle Käufer kaufen also nicht, sondern warten lieber auf den nächsten Modelwechsel. Im Schlussquartal wollen die Kalifornier 34 Mrd. US-Dollar umsetzen sowie 7,65 US-Dollar je Aktie verdienen. Die Durchschnittsprognose geht bisher von 38 Mrd. US-Dollar Umsatz und 10,22 US-Dollar Gewinn je Aktie aus.

 

PHILIPS

Prognosen überboten

Philips (WKN: 940602) verdiente im zweiten Quartal 167 Mio. Euro. In der Vorjahresperiode hatten Abschreibungen in Höhe von 1,36 Mrd. Euro dem niederländischen Elektrokonzern 1,34 Mrd. Euro Verlust beschert. Je Aktie stieg das Ergebnis auch dank einer gesunkenen Aktienzahl von -1,39 auf +0,18 Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) legte das Ergebnis von -1,12 Mrd. auf +338 Mio. Euro zu. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zog der Gewinn von 371 auf 450 Mio. Euro an. Der Umsatz kletterte von 5,22 auf 5,89 Mrd. Euro. Experten hatten 5,6 Mrd. Euro Umsatz sowie 105 Mio. Euro Gewinn erwartet. Die Umsatzkosten erhöhten sich von 3,17 auf 3,64 Mrd. Euro, die Vertriebskosten von 1,23 auf 1,36 Mrd. Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen von 382 auf 437 Mio. Euro. Dagegen schrumpften die Verwaltungskosten von 221 auf 138 Mio. Euro. Hauptumsatzträger war die Medizintechniksparte – der Quartalsumsatz legte von 2,08 auf 2,41 Mrd. Euro zu, das EBIT von -611 auf +284 Mio. Euro. In der Lichtsparte kletterte der Umsatz von 1,78 auf 2,03 Mrd. Euro, das EBT von -470 auf + 49 Mio. Euro. Im Geschäftsbereich Consumer Lifestyle flossen 1,36 Mrd. Euro durch die Bücher – nach 1,25 Mrd. Euro im zweiten Quartal 2011. Das EBIT stieg von -9 auf +86 Mio. Euro.                          

 

AMAZON

Quartalsgewinn implodiert

Im zweiten Quartal implodierte der Gewinn des US-Internet-Händlers Amazon (WKN: Nasdaq: 906866) auch aufgrund einer höheren Steuerquote von 191 auf 7 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie brach von 0,41 auf 0,01 US-Dollar ein. Analysten hatten im Vorfeld 0,01 bis 0,03 US-Dollar Gewinn je Aktie prognostiziert. Die Übernahme und Integration des Industrieroboter-Spezialisten Kiva Systems belasteten das Ergebnis eigenen Angaben zufolge mit 65 Mio. US-Dollar. Amazon hatte Kiva im März für 775 Mio. US-Dollar erworben. Vor Steuern sackte der Gewinn von 225 auf 146 Mio. US-Dollar ab, der operative Gewinn von 201 auf 107 Mio. US-Dollar. Der Umsatz kletterte von 9,91 auf 12,83 Mrd. US-Dollar – Experten waren von 12,9 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben von 9,71 auf 12,73 Mrd. US-Dollar. Unter anderem erhöhten sich Marketing-Aufwendungen von 341 auf 537 Mio. US-Dollar, Investitionen von 698 Mio. auf 1,08 Mrd. US-Dollar und Logistik-Kosten von 941 Mio. auf 1,36 Mrd. US-Dollar. Im laufenden dritten Quartal sollen 12,9 bis 14,3 Mrd. US-Dollar umgesetzt werden. Das operative Ergebnis werde von +79 Mio. auf -50 bis -350 Mio. US-Dollar sinken, warnte Amazon. Die Durchschnittsprognose liegt bisher bei 14,1 Mrd. US-Dollar Umsatz sowie 119,6 Mio. US-Dollar Gewinn.