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Gigaset



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Quartalsgewinn mehr als halbiert 

Von Januar bis Ende März brach der Gewinn von Gigaset (WKN: 515600) von 8,58 auf 3,59 Mio. Euro ein. Der Gewinn aus fortgeführter Geschäftstätigkeit legte dank einer deutlich geringeren steuerlichen Belastung von 3,04 auf 3,90 Mio. Euro zu. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank der Gewinn von 12,81 auf 4,60 Mio. Euro, das EBIT aus fortgeführter Geschäftstätigkeit von 7,12 auf 4,88 Mio. Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gab der Gewinn von 19,96 auf 10,38 Mio. Euro nach, aus fortgesetzter Geschäftstätigkeit von 14,38 auf 10,66 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode schrumpfte der Umsatz des Schnurlostelefonanbieters von 150,18 auf 120,03 Mio. Euro, aus fortgeführten Geschäften von 115,02 auf 112,22 Mio. Euro. 2012 soll der Umsatz das Vorjahresniveau erreichen. Das EBITDA werde voraussichtlich darunter liegen, warnten die Münchener. Ende April hat Evonik Degussa eine Schiedsklage gegen Gigaset eingereicht. Das Unternehmen verlangt die Zahlung einer Vertragsstrafe von 12 Mio. Euro. Hintergrund sind Übernahmestreitigkeiten aus dem Jahr 2006, als Gigaset noch als Arques Industries firmierte. Die Bayern weisen die Vorwürfe zurück. Im Jahresabschluss 2011 waren für den schwelenden Rechtsstreit bereits 3,6 Mio. Euro zurückgestellt worden.   

Groupon

Verluste eingedampft

Im ersten Quartal reduzierte das US-Schnäppchenportal Groupon (WKN: A1JMC2) seinen Verlust von 113,89 auf 3,59 Mio. US-Dollar. Der den Aktionären zurechenbare Fehlbetrag sank von 146,48 auf 11,70 Mio. US-Dollar, der Verlust je Aktie auch dank einer mehr als verdoppelten Aktienzahl von 0,48 auf 0,02 US-Dollar. Vor Sonderposten legte das Ergebnis je Aktie von –0,41 auf +0,02 US-Dollar zu. Das operative Ergebnis stieg von –117,15 auf +39,64 Mio. US-Dollar. Der Umsatz zog von 295,52 auf 559,28 Mio. US-Dollar an. Experten hatten 530 Mio. US-Dollar sowie 0,01 US-Dollar Gewinn je Aktie vor Sonderposten erwartet. In Nordamerika weitete sich der Umsatz von 136,61 auf 238,56 Mio. US-Dollar, im Rest der Welt von 158,91 auf 320,72 Mio. US-Dollar aus. Die von 142,82 auf 283,58 Mio. US-Dollar verdoppelten Verwaltungs- und Vertriebskosten wurden durch von 230,08 auf 116,62 Mio. US-Dollar reduzierte Marketing-Ausgaben abgefedert. Die reinen Umsatzkosten kletterten von 39,76 auf 119,50 Mio. US-Dollar. Unter dem Strich erhöhten sich die operativen Kosten von 412,67 auf 519,64 Mio. US-Dollar. Im laufenden Quartal sollen 550 bis 590 Mio. US-Dollar umgesetzt werden. Die Durchschnittsprognose der Wall Street liegt bisher bei 560 Mio. US-Dollar.               

Wal-Mart

Auslandsgeschäft brummt 

 Das Geschäft, vor allem im Ausland, brummt: Der US-Einzelhandelsriese Wal-Mart (WKN: 860853) steigerte den Gewinn im ersten Quartal von 3,55 auf 3,89 Mrd. US-Dollar. Der den Aktionären zurechenbare Überschuss legte von 3,40 auf 3,74 Mrd. US-Dollar zu. Auch dank einer gesunkenen Aktienzahl erhöhte sich der Gewinn je Aktie von 0,97 auf 1,09 US-Dollar. Experten hatten 1,04 US-Dollar je Anteilschein, das Unternehmen selbst 1,01 bis 1,06 US-Dollar prognostiziert. Der operative Gewinn legte von 5,90 auf 6,39 Mrd. US-Dollar zu. Im Vergleich zur Vorjahresperiode kletterte der Umsatz von 103,42 auf 112,27 Mrd. US-Dollar und übertraf damit die Erwartungen von 110,5 Mrd. US-Dollar. Inklusive der von 774 auf 746 Mio. US-Dollar gesunkenen Mitgliedsbeiträge für den Sam’s Club zog der Gesamtumsatz von 104,19 auf 113,02 Mrd. US-Dollar an. Der Inlandsumsatz klettert von 62,67 auf 66,34 Mrd. US-Dollar. Wesentlich stärker wuchs der im Ausland erzielte Umsatz – von 27,90 auf 32,08 Mrd. US-Dollar. Der von Sam’s Club generierte Umsatz erhöhte sich von 12,84 auf 13,85 Mrd. US-Dollar. Im laufenden Quartal soll der Gewinn je Aktie von 1,09 auf 1,13 bis 1,18 US-Dollar steigen. Die Durchschnittsprognose liegt bisher bei 1,16 US-Dollar Gewinn je Aktie.

18.05.2012 | 00:00

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