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Heidelberger Druck: Kein Licht am Ende des Tunnels



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Der MDAX-Konzern Heidelberger Druck (WKN 731400) veröffentlichte nicht nur die vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2009/10, sondern zugleich auch eine Gewinnwarnung. Danach sieht das Management kein Licht am Ende des Tunnels.

Für die kommenden Quartale geht das Management des Druckmaschinenbauers nicht davon aus, dass sich die Auftrags- und Umsatzlage im Vergleich zu den Vorquartalen deutlich verbessern wird. Für das Geschäftsjahr 2009/10 rechnet das Management mit einem Umsatzvolumen unterhalb des Vorjahres 2008/09 (gut 3 Mrd. Euro) und einem Verlust auf EBIT-Ebene von 110 bis 115 Mio. Euro.

Diese neue Prognose liegt unter den bisherigen Erwartungen des Unternehmens. Den vorläufigen Zahlen zufolge lag der Umsatz im zweiten Quartal bei etwa 500 Mio. Euro und damit auf dem Niveau des ersten Quartals, jedoch deutlich unter den Umsätzen des Vorjahresquartals, als Heidelberger Druck noch 804 Mio. Euro erzielte. Bei den Auftragseingängen rechnet man mit 530 Mio. Euro, nachdem im zweiten Quartal 2008/09 noch 721 Mio. Euro an Aufträgen verbucht werden konnten. Das liegt zudem unterhalb der Auftragseingänge aus dem ersten Quartal 2009/10, als die Auftragseingänge überraschend 550 Mio. Euro erreichten. Die endgültigen Zahlen präsentiert Heidelberger Druck am 10. November.

20.10.2009 | 00:00

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