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KPS steigert Umsatz deutlich

(Foto: KPS)


Die KPS AG, Europas führende Unternehmensberatung für Business-Transformation und Prozessoptimierung, konnte im 1. Quartal 2018/2019 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 38,1 Mio. Euro um 16,5 Prozent auf 44,4 Millionen Euro steigern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verdoppelte sich auf 6,6 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich auf 5,8 Mio. Euro nach 3,1 Mio. Euro im 1. Quartal 2017/2018. Die EBIT-Marge lag somit bei 13,1 % (Q1 2017/2018: 8,1 %). Damit hat KPS wieder das hohe Profitabilitätslevel vor der Ergebnisbelastung des vergangenen Geschäftsjahres durch M&A- und Due Diligence-Einmaleffekte erreicht.

Das Umsatzwachstum ist maßgeblich auf die Erreichung wichtiger Projektmeilensteine in bestehenden Projekten mit Kunden im skandinavischen Markt zurückzuführen. Aber auch die Akquise von Neukunden und neue Projekte bei Bestandskunden trugen zur Umsatzsteigerung bei. Neue Möglichkeiten eröffnete darüber hinaus der im Rahmen der internationalen Zukäufe gewonnene Zugang zu Kunden in Spanien und Großbritannien.

Zu den im 1. Quartal 2018/2019 neu gewonnen Projekten gehört beispielsweise die Entwicklung eines Patienten- und Ärzteportals für den führenden Arzneimitteldistributor Europas. Zum Abschluss gebracht wurden Projekte aus verschiedenen Branchen: Ein führender skandinavischer Hersteller von Pumpen und Wassertechnologie hat mit Hilfe von KPS erfolgreich sein Reisekostensystem und Reisemanagement digitalisiert. Außerdem wurde eine Reihe an Projekten in den Bereichen Customer Loyalty, CRM und Marketing erfolgreich abgeschlossen. Die Leistungsfähigkeit der KPS spiegelt sich auch in der positiven Wahrnehmung durch andere Organisationen wider: Die neue Hamburger Tochter Infront Consulting wurde im Wettbewerb „Best of Consulting“ mit zwei Preisen in den Kategorien „Wettbewerbsstrategien“ sowie „Marketing & Kommunikation“ ausgezeichnet.

Im 1. Quartal 2018/2019 war die Unternehmensentwicklung wieder von Innovation und Industrialisierung geprägt. So wurden interne Prozesse in den Bereichen Reisekostenmanagement und Human Resources digitalisiert und auf effizientere papierlose Verfahrensweisen umgestellt. Zudem launchte die KPS AG ihre neue Unternehmens-Website, die auf der Enterprise-Lösung von Adobe entwickelt wurde und geeignet ist, die Eingliederung von Zukäufen in die KPS-Dachmarke durch effizientere und schnellere Prozesse noch besser zu unterstützen. Darüber hinaus fand am 8. Februar 2019 das Richtfest der Prozessfabrik in Dortmund statt. In den neuen Räumlichkeiten ist unter anderem ein Design Center geplant. Dort haben Kunden die Möglichkeit, die Transformationsangebote und Produkte von KPS haptisch anhand von Beispielen zu erleben. Der Bezug ist in der zweiten Jahreshälfte 2019 vorgesehen.

Leonardo Musso, Vorstand der KPS AG, kommentiert die Unternehmensentwicklung im 1. Quartal 2018/2019: „Die Ergebnisse des 1. Quartals zeigen, dass sich die strategischen Entscheidungen des letzten Geschäftsjahres ausgezahlt haben. Wir sind international breiter aufgestellt und haben mit der Infront Consulting & Management GmbH unser Produktportfolio um eine strategische Beratungskomponente erweitert. Die Umsätze haben sich im Vergleich zum Vorjahresquartal erhöht. Auch bei der Profitabilität sind wir mit einem deutlich erhöhten EBITDA und einer verbesserten EBITDA-Marge wieder auf einem hohen Niveau angekommen. Das liegt an unserer konsequenten Industrialisierungsstrategie, durch die wir Prozesse verkürzen und die Margen erhöhen können. Zudem konnten wir die Konzentration auf einzelne Großkunden weiter reduzieren. Wir sind gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und ich bin überzeugt, dass sich dieser Trend auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird.“

Der Vorstand der KPS AG geht für das laufende Geschäftsjahr weiterhin von einem stabilen Wachstum aus und bestätigt die im Januar 2019 ausgegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2018/2019. Er erwartet eine leichte Steigerung des Umsatzes auf 170 Mio. bis 180 Mio. Euro sowie eine deutliche Steigerung des EBITDA auf einen Betrag innerhalb des Korridors zwischen 22 Mio. und 27 Mio. Euro. Aufsichtsrat und Vorstand halten daran fest, die Strategie der Innovation, Industrialisierung und Internationalisierung weiter voranzutreiben.

17.02.2019 | 20:32

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