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Palm: Analystenschätzungen trotz schlechter Zahlen übertroffen


In den USA hat der Spezialist für Handheld- Computer, Palm (WKN A0ETPB), seine Zahlen für das erste Quartal 2009/10 (gebrochenes Geschäftsjahr) vorgelegt. Dabei musste der Konzern den neunten Quartalsverlust in Folge melden, konnte aber trotz einer Verlustausweitung die pessimistischen Analystenschätzungen übertreffen. Bei den Umsätzen erlebte Palm auf den ersten Blick einen Einbruch von 367 Mio. US-Dollar im Vorjahresquartal auf jetzt nur noch 68 Mio. US-Dollar. Allerdings lag das daran, dass Palm Umsätze aus seinem neuen WebOS-System erst in den kommenden Quartalen verrechnen wird. Inklusive der auf später verschobenen Umsätze hätte Palm in den abgelaufenen drei Monaten einen Umsatz von knapp 361 Mio. USDollar erzielt. Die Analystenschätzungen für diese Gesamtumsätze hatten bei gut 298 Mio. US-Dollar gelegen. Beim Ergebnis musste Palm einen Verlust von gut 165 Mio. US-Dollar (-1,17 US-Dollar pro Aktie) melden. Im Vorjahresquartal lag das Minus noch bei lediglich knapp 42 Mio. US-Dollar (-0,39 US-Dollar pro Aktie). Die Verlustausweitung ist jedoch auf negative Einmaleffekte zurückzuführen. Rechnet man diese heraus, lag der Verlust nur bei knapp 14 Mio. US-Dollar (-0,10 USDDollar pro Aktie) und damit deutlich über den Analystenschätzungen von -0,24 USDollar pro Aktie.

22.10.2009 | 00:00

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