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DuPont: Gewinnsprung

Die weltweite Konjunkturerholung sowie reduzierte Kosten bescherten dem US-Chemiekonzern DuPont (WKN 852046) im zweiten Quartal einen Gewinnsprung von 421 Mio. auf 1,17 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie zog von 0,46 auf 1,26 US-Dollar an, vor Sonderposten von 0,61 auf 1,17 US-Dollar. Der Umsatz legte von 6,86 auf 8,62 Mrd. US-Dollar zu. Analysten hatten 8,3 Mrd. US-Dollar Umsatz und vor Sonderposten 0,93 US-Dollar Gewinn je Aktie prognostiziert.

BÖRSE am Sonntag

Die weltweite Konjunkturerholung sowie reduzierte Kosten bescherten dem US-Chemiekonzern DuPont (WKN 852046) im zweiten Quartal einen Gewinnsprung von 421 Mio. auf 1,17 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie zog von 0,46 auf 1,26 US-Dollar an, vor Sonderposten von 0,61 auf 1,17 US-Dollar. Der Umsatz legte von 6,86 auf 8,62 Mrd. US-Dollar zu. Analysten hatten 8,3 Mrd. US-Dollar Umsatz und vor Sonderposten 0,93 US-Dollar Gewinn je Aktie prognostiziert. In den Vereinigten Staaten erhöhte sich der Umsatz um 18% auf 3,6 Mrd. US-Dollar, in Europa und Afrika um 24% auf 2,1 Mrd. US-Dollar. Um 47% auf 1,8 Mrd. US-Dollar zog der Umsatz in der Asien-Pazifik-Region an. Zweistellige Wachstumsraten verzeichneten auch alle Konzernsparten: Mit Produkten für die Landwirtschaft wurden 3,03 Mrd. US-Dollar umgesetzt (2. Quartal 2009: 2,61 Mrd. US-Dollar). Der Umsatz der Sparte Performance Materials, die Verpackungsmaterialien produziert, legte von 1,09 auf 1,58 Mrd. US-Dollar zu, die Sparte Performance Chemicals setzte 1,57 Mrd. US-Dollar um (+326 Mio. Dollar). Im Gesamtjahr will DuPont vor Sonderposten statt 2,50 bis 2,70 US-Dollar nun 2,90 bis 3,05 US-Dollar je Aktie verdienen. Experten erwarten bisher 2,64 US-Dollar je Aktie.    

Kontron: Rote Bilanz

Im zweiten Quartal erzielte Kontron (WKN 605395) 30 Mio. Euro Verlust. In der entsprechenden Vorjahresperiode konnten noch 5,67 Mio. Euro Gewinn ausgewiesen werden. Ursache der roten Zahlen sind Rückstellungen in Höhe von 34,4 Mio. Euro für ausstehende Forderungen gegenüber Kunden aus Malaysia, Taiwan und Hongkong. Anfang Juli hatten die Bayern mitgeteilt, dass der Verdacht bestünde, dass das Management, Subunternehmen und Kunden von Kontron Malaysia betrügerisch zu Lasten von Kontron zusammengearbeitet hätten. Die Forderungen sollten daher vollständig abgeschrieben werden. Der Umsatz zog von 111 auf 116,1 Mio. Euro an. Aufgrund von Lieferproblemen bei Basis-Bauteilen konnten nach eigenen Angaben Bestellungen im Volumen von rund 10 Mio. Euro nicht ausgeliefert werden. Im Vergleich zum Ende des ersten Quartals kletterte der Auftragsbestand von 313,5 auf 398,1 Mio. Euro. Von April bis Ende Juni erhielt Kontron Aufträge im Volumen von 168,8 Mio. Euro. Bis zum Jahresende geht der Anbieter von Minicomputern von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus. Zuvor hatte Kontron noch eine deutliche Belebung in Aussicht gestellt. Aufgrund der Abschreibungen wird für 2010 voraussichtlich keine Dividende ausgeschüttet werden.      

Infineon: Geschäfte brummen

Der Chiphersteller Infineon (WKN 623100) verdiente im dritten Geschäftsquartal 126 Mio. Euro. Analysten hatten 104 Mio. Euro prognostiziert. In der Vorjahresperiode war noch ein Fehlbetrag von 23 Mio. Euro entstanden. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöhten sich von 108 auf 147 Mio. Euro, die Vertriebs- und Verwaltungskosten von 99 auf 121 Mio. Euro. Der Umsatz zog von 761 Mio. auf 1,21 Mrd. Euro an und übertraf damit die Prognose von 1,12 Mrd. Euro. In der Industrie-Sparte legte der Umsatz von 221 auf 373 Mio. Euro zu, im Mobilfunksegment von 251 auf 346 Mio. Euro. In der Autosparte weitete sich der Umsatz von 206 auf 333 Mio. Euro aus, in der Sicherheitssparte, die Chips für Reisepässe und Bankkarten produziert, von 82 auf 110 Mio. Euro. Im laufenden Schlussquartal (Ende: 30. September) soll der Umsatz im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Im Gesamtjahr werde das Umsatzwachstum nach eigenen Angaben im mittleren bis hohen 40%-Bereich liegen – zuvor war Infineon von einem Zuwachs im hohen 30%-Bereich ausgegangen. Das Wachstum werde sich im kommenden Geschäftsjahr aber deutlich abschwächen, prognostizierte Vorstandschef Peter Bauer.