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FedEx: Quartalsgewinn mehr als verdoppelt 

Im ersten Geschäftsquartal steigerte der US-Expressdienstleister FedEx (WKN 912029) den Gewinn von 181 auf 380 Mio. US-Dollar. Der Vorsteuergewinn (EBT) zog von 294 auf 603 Mio. US-Dollar an, der operative Gewinn von 315 auf 628 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 0,58 auf 1,20 US-Dollar zu.

BÖRSE am Sonntag

Im ersten Geschäftsquartal steigerte der US-Expressdienstleister FedEx (WKN 912029) den Gewinn von 181 auf 380 Mio. US-Dollar. Der Vorsteuergewinn (EBT) zog von 294 auf 603 Mio. US-Dollar an, der operative Gewinn von 315 auf 628 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 0,58 auf 1,20 US-Dollar zu. Im Vergleich zur Vorjahresperiode kletterte der Umsatz dank der weltweiten Konjunkturerholung von 8,01 auf 9,46 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten 9,4 Mrd. US-Dollar Umsatz und 1,21 US-Dollar Gewinn je Aktie erwartet. In der Express-Sparte legte der Umsatz von 4,92 auf 5,91 Mrd. US-Dollar zu, der operative Gewinn von 104 auf 357 Mio. US-Dollar. In der Bodentransport-Sparte zog der Umsatz von 1,73 auf 1,96 Mrd. US-Dollar, der operative Gewinn von 209 auf 287 Mio. US-Dollar an. Der Umsatz der Fracht-Sparte weitete sich von 0,98 auf 1,26 Mrd. US-Dollar aus. Operativ fiel ein Verlust von 16 Mio. US-Dollar an. Im Vorjahreszeitraum konnten noch 2 Mio. US-Dollar Gewinn ausgewiesen werden. Im laufenden Quartal sollen vor Sonderposten je Aktie 1,15 bis 1,35 US-Dollar, im Gesamtjahr nach wie vor 4,60 bis 5,20 US-Dollar verdient werden. Marktbeobachter prognostizieren für das zweite Quartal bisher 1,36 US-Dollar Gewinn je Aktie, für das Gesamtjahr 5,24 US-Dollar je Aktie.         

Deutsche Bank: Milliardensammlung       

Die Deutsche Bank (WKN 514000) will mittels Kapitalerhöhung mindestens 9,8 Mrd. Euro einsammeln. Das Grundkapital soll von 1,589 auf 2,379 Mrd. Euro angehoben werden, das Bezugsverhältnis der Kapitalerhöhung beträgt 2:1. Das Geld wird unter anderem für die Mehrheitsübernahme der Postbank (WKN 800100) benötigt. Die Frankfurter halten momentan 29,95 Prozent. Anteilseignern werden voraussichtlich 24 bis 25 Euro je Aktie offeriert. Im dritten Quartal werde die Übernahme der Postbank aufgrund von Neubewertungen das Ergebnis mit rund 2,4 Mrd. Euro belasten, warnte die Deutsche Bank. Im Vorfeld der Kapitalerhöhung hat der deutsche Branchenprimus vom 13. bis einschließlich 16. September rund 3,1 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Diese sollen später an Mitarbeiter im Rahmen einer aktienbasierten Vergütung verteilt werden. Der Emissionspreis der neuen Deutsche-Bank-Aktien (308,6 Millionen Stück) wird voraussichtlich am 20. September veröffentlicht. Das die Kapitalerhöhung begleitende Bankenkonsortium, darunter UBS, Commerzbank, Morgan Stanley und Société Générale, garantiert 31,80 Euro. Vor Bekanntgabe der Kapitalerhöhung hatte die Deutsche Bank mit 47,70 Euro geschlossen.

Best Buy: Gewinnsprung

Der US-Unterhaltungselektronikhändler Best Buy (WKN 873629) steigerte den Gewinn im zweiten Geschäftsquartal von 158 auf 254 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 0,37 auf 0,60 US-Dollar zu. Im Vergleich zur Vorjahresperiode kletterte der operative Gewinn von 280 auf 411 Mio. US-Dollar. Der Umsatz zog von 11,02 auf 11,34 Mrd. US-Dollar an. Analysten hatten 0,44 US-Dollar Gewinn je Aktie und 11,5 Mrd. US-Dollar Umsatz prognostiziert. In den USA legte der Umsatz von 8,27 auf 8,44 Mrd. US-Dollar zu, der operative Gewinn von 315 auf 407 Mio. US-Dollar. Der im Ausland erzielte Umsatz erhöhte sich von 2,75 auf 2,90 Mrd. US-Dollar, der operative Gewinn erreichte 4 Mio. US-Dollar. Zwölf Monate zuvor schrieb das Auslandsgeschäft operativ rote Zahlen (minus 35 Mio. US-Dollar). Im Gesamtjahr sollen statt 3,45 bis 3,60 US-Dollar nun 3,55 bis 3,70 US-Dollar je Aktie verdient und 52 Mrd. US-Dollar umgesetzt werden. Am Ende des ersten Quartals hatte der Branchenprimus noch 52 bis 53 Mrd. US-Dollar Umsatz in Aussicht gestellt. Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende: 27. Februar 2010) waren 49,7 Mrd. US-Dollar durch die Bücher geflossen, der Gewinn je Aktie erreichte 3,09 US-Dollar.