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Google

Werbung im Internet bleibt für das Unternehmen Google (WKN: A0B7FY) mit der gleichnamigen Suchmaschine eine Goldgrube. Im dritten Quartal 2013 sprudelten die Gewinne erneut kräftig. Nach Steuern verdiente der Internetkonzern 2,97 Mrd. US-Dollar. Dies waren 36,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz war um 11,9 Prozent auf 14,9 Mrd. US-Dollar gestiegen. Das Geschäft mit bezahlten Links bei Suchtreffern sowie grafischen Werbeanzeigen floriert weiterhin. Die Inserate werden von den Nutzern fleißig angeklickt. Die Zahl der Klicks erhöhte sich mit 26 Prozent kräftig. Daher dürfte sich Google kaum grämen, dass es im Schnitt dafür 8 Prozent weniger Geld gab. Hintergrund ist, dass immer mehr Menschen über Smartphones oder andere mobile Geräte die Werbung aufrufen. Für diese Klicks sind die Preise branchenweit niedriger. Ebenfalls kaum ins Gewicht fällt der Umsatzrückgang von 1,78 auf 1,14 Mrd. US-Dollar in der Sparte Motorola Mobile. Google hatte Motorola 2012 übernommen, um selbst als Smartphone-Hersteller aktiv zu werden. Bislang ein Verlustgeschäft. Der Wettbewerb ist hart. Das Unternehmen muss hier erst richtig Fuß fassen. Das nötige Kleingeld ist vorhanden. Zum Ende des dritten Quartals hatte der Konzern allein an flüssigen Mitteln 56,5 Mrd. US-Dollar auf der hohen Kante. Dies waren 8,44 Mrd. US-Dollar mehr als vor einem Jahr. Der massive Kursanstieg von über 13 Prozent in der Spitze bis auf 1010 Dollar kurz vor Handelsschluss folgt auf einen besser als erwartet ausgefallenen Quartalsbericht am Donnerstag. Google ist mit einer Börsenkapitalisierung von über 335 Milliarden Dollar jetzt das zweitwertvollste Technologieunternehmen nach Apple mit 460 Milliarden Dollar.

BÖRSE am Sonntag

1000-Dollar-Aktie

Werbung im Internet bleibt für das Unternehmen Google (WKN: A0B7FY) mit der gleichnamigen Suchmaschine eine Goldgrube. Im dritten Quartal 2013 sprudelten die Gewinne erneut kräftig. Nach Steuern verdiente der Internetkonzern 2,97 Mrd. US-Dollar. Dies waren 36,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz war um 11,9 Prozent auf 14,9 Mrd. US-Dollar gestiegen. Das Geschäft mit bezahlten Links bei Suchtreffern sowie grafischen Werbeanzeigen floriert weiterhin. Die Inserate werden von den Nutzern fleißig angeklickt. Die Zahl der Klicks erhöhte sich mit 26 Prozent kräftig. Daher dürfte sich Google kaum grämen, dass es im Schnitt dafür 8 Prozent weniger Geld gab. Hintergrund ist, dass immer mehr Menschen über Smartphones oder andere mobile Geräte die Werbung aufrufen. Für diese Klicks sind die Preise branchenweit niedriger. Ebenfalls kaum ins Gewicht fällt der Umsatzrückgang von 1,78 auf 1,14 Mrd. US-Dollar in der Sparte Motorola Mobile. Google hatte Motorola 2012 übernommen, um selbst als Smartphone-Hersteller aktiv zu werden. Bislang ein Verlustgeschäft. Der Wettbewerb ist hart. Das Unternehmen muss hier erst richtig Fuß fassen. Das nötige Kleingeld ist vorhanden. Zum Ende des dritten Quartals hatte der Konzern allein an flüssigen Mitteln 56,5 Mrd. US-Dollar auf der hohen Kante. Dies waren 8,44 Mrd. US-Dollar mehr als vor einem Jahr. Der massive Kursanstieg von über 13 Prozent in der Spitze bis auf 1010 Dollar kurz vor Handelsschluss folgt auf einen besser als erwartet ausgefallenen Quartalsbericht am Donnerstag. Google ist mit einer Börsenkapitalisierung von über 335 Milliarden Dollar jetzt das zweitwertvollste Technologieunternehmen nach Apple mit 460 Milliarden Dollar.

DAB Bank Generationenstudie: Jugendliche dank Sparplänen erfolgreiche Anleger

Eltern sollten möglichst früh damit beginnen, sich um das Vermögen ihrer Kinder zu kümmern. Denn mit Sparplänen für Jugendliche lässt sich durchaus eine gute Performance erzielen: In den "Junior Depots" der unter 18-Jährigen bei der DAB Bank wurde von Mitte 2012 bis Mitte 2013 im Jahresdurchschnitt eine Rendite von 4,4 Prozent erzielt - und das vor allem mit Hilfe von Wertpapiersparplänen. Dies ist das Ergebnis der ersten Generationenstudie der DAB Bank. Im Rahmen der Studie hat die Münchener Direktbank rund 450.000 Privatanlegerdepots ausgewertet und ihre Inhaber in vier verschiedene Gruppen eingeteilt: die "Junior Depots" von Jugendlichen bis 17 Jahren, Erwachsene von 18 bis 39 Jahren, die mittlere Generation (40 bis 59 Jahre) sowie die Generation 60plus. Im Vergleich zur unmittelbar älteren Gruppe der 18- bis 39-Jährigen liegen die Junior Depots mit einer Performance von 4,4 Prozent gegenüber 2,8 Prozent deutlich vorne. Auch mit den beiden übrigen Gruppen der 40- bis 59-Jährigen und den über 60-Jährigen liegen die Jugendlichen fast auf Augenhöhe. So erreichen die 40 bis 59-Jährigen eine Rendite von 4,9 Prozent, die über 60-Jährigen kommen auf 5,2 Prozent. "Die Auswertung der Ergebnisse der jüngsten Gruppe zeigt, dass ein langfristiger Sparhorizont und eine gute Performance sich keineswegs ausschließen. Sparpläne eignen sich dabei besonders gut, über viele Jahre hinweg ein ansehnliches Vermögen aufzubauen", sagt Ernst Huber, Vorstandssprecher der DAB Bank.

HBS: Studie zum Leseverhalten in der Finanzbranche

Das Leseverhalten bei Print- und Onlineausgaben von Tageszeitungen und Fachpublikationen verändert sich bei Akteuren der Finanzbranche immer stärker. Das ergab die heute veröffentlichte HBS Medien- und Markenstudie 2014. Während im Jahr 2004 noch rund 76 Prozent der Bankberater und unabhängigen Finanzberater ausschließlich die gedruckte Ausgabe branchenrelevanter Fachpublikationen lasen, sind es im Jahr 2013 nur noch 49 Prozent. Bei den Tageszeitungen sank der Wert von 59 Prozent auf heute nur noch 41 Prozent. Bei den institutionellen Investoren verläuft der Wandel ähnlich rasant. So lesen im Jahr 2013 nur noch 30 Prozent die gedruckte Tageszeitung. Im Jahr 2004 tat dies noch jeder Zweite. Über alle neun Befragungsgruppen der Studie von Finanzdienstleistern hinweg, beträgt der Rückgang der Leserschaft von Printexemplaren binnen zehn Jahren 20 Prozent.

Boeing: Riesenvogel ist flügellahm

Das schwache Interesse der Fluglinien an dem neuen Jumbo 747-8 zwingt Boeing zum Handeln. Weil weitere Bestellungen seit Monaten weitgehend ausblieben, fährt der US-Konzern die Produktion seines größten Flugzeugmodells noch weiter herunter als bisher geplant. Bis 2015 soll die monatliche Produktion von 1,75 auf nur noch 1,5 Maschinen pro Monat sinken, teilte Boeing am Freitag in Everett (US-Bundesstaat Washington) mit. Erst im April hatte das Unternehmen eine Verringerung von 2 auf 1,75 Maschinen angekündigt. Von den 107 fest bestellten Passagier- und Fracht-Jumbos der Generation 747-8 sind bereits 56 ausgeliefert. Die fehlende Nachfrage für ganz große Flugzeuge macht den Herstellern seit längerem Probleme. So ringt der europäische Flugzeugbauer Airbus um Aufträge für sein doppelstöckiges Flaggschiff A380. Kleinere Langstreckenmaschinen und Mittelstreckenjets wie die Boeing 737 und der Airbus A320 verkaufen sich hingegen glänzend. Handelsblatt / dpa

Centrosolar: Unterm Rettungsschirm

Trotz monatelanger Sanierungsbemühungen inklusive Schuldenschnitt und Personalabbau muss Centrosolar unter den Schutzschirm flüchten. Als Begründung nannte das Management des mit 100 Millionen Euro verschuldeten Solaranlagenbauers am Freitag einen Geschäftseinbruch im dritten Quartal. Die Einfuhrbeschränkungen der EU für Billigimporte aus China haben nicht die erhofften Impulse gebracht. Zudem gibt es nach wie vor Überkapazitäten im Markt. Das Management habe daher für die Holding, die AG und die Centrosolar Sonnenstromfabrik beim Amtsgericht Hamburg einen Antrag auf Einleitung eines Schutzschirmverfahrens in Eigenregie beantragt. Sollte das Gericht dem zustimmen, hätte die Firma weitere drei Monate Zeit, eine Sanierungslösung zu finden, ohne dass die Gläubiger die Reißleine ziehen. Davon sind mehr als 400 der 750 Mitarbeiter betroffen, die nun von der Arbeitsagentur bezahlt werden. Handelsblatt

Honeywell: Umsatzprognose gesenkt

Der US-Mischkonzern Honeywell hat nach einem enttäuschenden Geschäftsverlauf im dritten Quartal seine Umsatzprognose für 2013 gesenkt. Die Einnahmen dürften sich nur zwischen 38,8 und 39,0 Milliarden Dollar bewegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Bislang war es von 38,9 bis 39,3 Milliarden Dollar ausgegangen. Grund seien Verzögerungen beim Vertragsabschluss mit einigen Kunden. Honeywell baut beispielsweise Klima- und Sicherheitsanlagen für große Gebäude und Bordelektronik für Flugzeuge. Im abgelaufenen Quartal war der Umsatz zwar um drei Prozent auf 9,65 Milliarden Dollar gestiegen. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem Gewinn je Aktie von 4,90 bis 4,95 Dollar, was am oberen Ende der Analystenerwartungen liegt. Handelsblatt / rtr

corrigenda: China und Vietnam

In unserem Artikel in der Börse am Sonntag Nr. 39 / 2013 haben wir unter dem Titel „Wie gesund ist das Fresenius-Wachstum?“ auch über die Eröffnung eines Fresenius-Werkes ür den asiatischen Markt berichtet. Unter dem Bild von der Eröffnungsfeier hatten wir notiert, Le Huu Loc, „Vorsitzender des Volkskomitees der chinesischen Provinz Binh ?jnh“, habe das Werk eröffnet. Daran war falsch, dass das Werk nicht in China, sondern in Vietnam steht. Der chinesische Einfluss in Südostasien reicht zwar weit, aber so weit nun doch noch nicht.