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Heidelberger Druck

Schwarze Zahlen für 2013 angepeilt: Im Geschäftsjahr 2010/11 (Ende März) erwirtschaftete der Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck das dritte Jahr in Folge einen Verlust, reduzierte jedoch das Minus gegenüber dem Vorjahr um 44% auf 129 Mio. Euro. Die Dividende fällt erneut aus. Der Umsatz wuchs um 14% auf 2,63 Mrd. Euro, der Auftragseingang um 16% auf 2,76 Mrd. Euro. „Wir haben im Geschäftsjahr 2010/11 unsere Ziele erreicht und Heidelberg zurück auf den Wachstumspfad geführt“, sagte Vorstandschef Bernhard Schreier im Rahmen der Bilanzpressekonferenz.

BÖRSE am Sonntag

Schwarze Zahlen für 2013 angepeilt: Im Geschäftsjahr 2010/11 (Ende März) erwirtschaftete der Druckmaschinenbauer Heidelberger Druck das dritte Jahr in Folge einen Verlust, reduzierte jedoch das Minus gegenüber dem Vorjahr um 44% auf 129 Mio. Euro. Die Dividende fällt erneut aus. Der Umsatz wuchs um 14% auf 2,63 Mrd. Euro, der Auftragseingang um 16% auf 2,76 Mrd. Euro. „Wir haben im Geschäftsjahr 2010/11 unsere Ziele erreicht und Heidelberg zurück auf den Wachstumspfad geführt“, sagte Vorstandschef Bernhard Schreier im Rahmen der Bilanzpressekonferenz.

Operativ schrieb der weltgrößte Hersteller von Bogendruckmaschinen bereits wieder schwarze Zahlen: Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit ohne Sondereinflüsse verbesserte sich um 134 Mio. auf 4 Mio. Euro. Dagegen verschlechterte sich das Finanzergebnis wegen hoher Kosten für staatlich garantierte Kredite um 22 Mio. auf 149 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr strebt der Vorstand bei einer stabilen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ein ausgeglichenes Vorsteuerergebnis an. Dafür sollten unter anderem geringere Zinslasten sorgen: Aufgrund einer Kapitalerhöhung sank die Nettofinanzverschuldung gegenüber dem Vorjahr um knapp zwei Drittel auf 247 Mio. Euro. Falls sich die positiven Tendenzen fortsetzen, rechnet das Unternehmen im Geschäftsjahr 2012/13 auch nach Steuern mit schwarzen Zahlen. Mittelfristig strebt der Konzern bei Erlösen von mehr als 3 Mrd. Euro eine Umsatzrendite von mehr als 5% an.

Nokia: Patentklage gegen Apple beigelegt

Der finnische Handyhersteller setzte sich im langjährigen Patentstreit gegen den Rivalen Apple durch. Neben einer einmaligen Abgabe entrichtet der US-Konzern künftig Lizenzgebühren an Nokia. Die Einigung werde den Gewinn im zweiten Quartal beflügeln, teilte Nokia mit. Den exakten Umfang der Zahlungen bezifferte Nokia nicht. Experten rechnen jedoch damit, dass die Finnen 1% bis 2% der iPhone-Erlöse bekommen, die im laufenden Jahr auf 43 Mrd. US-Dollar geschätzt werden. Nokia hatte im Oktober 2009 gegen Apple wegen Verletzung von Patentrechten in den USA Klage erhoben. Aufgrund der nun getroffenen Vereinbarung wurden auch die Beschwerden bei der Internationalen Handelskommission zurückgezogen. An den Problemen im Smartphone-Sektor ändert sich durch den Deal allerdings nichts: Nokia verliert ständig Marktanteile an die Konkurrenz. Im ersten Vierteljahr 2011 waren es noch 29%. Die Marge sinkt unaufhörlich. Deshalb zog Vorstandschef Stephen Elop auch Ende Mai die Geschäftsziele für 2011 zurück. Eine Allianz mit Microsoft soll die Wende bei den Smartphones bringen. Experten zweifeln allerdings am Erfolg dieser Strategie. Auch die Anleger scheinen skeptisch zu sein: Auf den Sieg im Patentstreit reagierte der Nokia-Aktienkurs kaum. Seit Ende 2010 büßte der EURO–STOXX-50-Titel rund 46% ein.

Pandora Media: Internet-Radio mit erfolgreichem Börsengang

Mit einer ambitionierten Bewertung ging das amerikanische Internet-Radio Pandora Media am 15. Juni an die New Yorker Börse. Der Ausgabepreis für die 14,7 Mio. offerierten Aktien wurde auf 16 US-Dollar je Stück festgesetzt. Damit wird der Konzern mit etwa 2,5 Mrd. US-Dollar bewertet. Kurz nach Handelsbeginn schoss der Kurs sogar auf 26 US-Dollar nach oben, sank aber in der Folge wieder unter den Emissionskurs. Dieser war vor dem Going Public mehrfach erhöht worden. Im April sollten die Anteile maximal 9 US-Dollar kosten, dann war eine Preisspanne von 10 bis 12 US-Dollar im Gespräch. Der Erlös des Börsengangs von 235 Mio. US-Dollar fließt vollständig an die Altaktionäre. Im April zählte Pandora 90 Mio. registrierte Nutzer. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2011/12 (Ende April) verdoppelte das Unternehmen die Erlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 51 Mio. US-Dollar. Dennoch fiel ein Verlust von 6,8 Mio. US-Dollar an. Neben einem werbefinanzierten Angebot vertreibt Pandora auch kostenpflichtige Dienste – allerdings nur in den USA. Für andere Regionen konnte das kalifornische Unternehmen mit der Musikindustrie noch keine Lizenzverträge schließen.