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Invest 2013

Wohin mit dem Geld angesichts einer europäischen Finanzdauerkrise und modernen Raubrittertums in Form von heimlichen Enteignungen mittels negativer Realzinsen und offenem Bankraub – Stichwort Zypern? Sicher ist, dass nichts mehr sicher ist. Sollten die gesamten Barschaften unter dem Kopfkissen verstaut werden, um anschließend im Stehen schlafen zu müssen, oder sollten Zinsen als Dank für die Möglichkeit des Erwerbs deutscher Schulden gezahlt werden? Lohnt es sich, einen Kohlenkeller anzulegen, oder sind gut stapelbare Barren zu bevorzugen? Antworten auf diese drängenden Fragen gibt (hoffentlich) die Invest, die am 19. und 20. April in Stuttgart stattfindet – die nach eigenen Angaben größte Veranstaltung rund um Finanzthemen im deutschsprachigen Raum. Geöffnet haben die Räumlichkeiten der Messe Stuttgart an beiden Tagen von 9.00 bis 18.00 Uhr. Die normale Tageskarte kostet 20 Euro, eine Dauerkarte 27 Euro. In diesem Jahr widmet sich die Invest sechs Themenschwerpunkten: Fonds, Vermögensverwaltung, Euwax, nachhaltige Geldanlage, Rohstoffe sowie Immobilien. Anleger können in etwa 300 Einzelveranstaltungen, die die Messe begleiten, ihr Wissen vertiefen beziehungsweise Neuigkeiten aus der Finanzwelt erfahren. Weiterführende Informationen zur Invest unter: www.messe-stuttgart.de/invest.

BÖRSE am Sonntag

Auf nach Stuttgart!

Wohin mit dem Geld angesichts einer europäischen Finanzdauerkrise und modernen Raubrittertums in Form von heimlichen Enteignungen mittels negativer Realzinsen und offenem Bankraub – Stichwort Zypern? Sicher ist, dass nichts mehr sicher ist. Sollten die gesamten Barschaften unter dem Kopfkissen verstaut werden, um anschließend im Stehen schlafen zu müssen, oder sollten Zinsen als Dank für die Möglichkeit des Erwerbs deutscher Schulden gezahlt werden? Lohnt es sich, einen Kohlenkeller anzulegen, oder sind gut stapelbare Barren zu bevorzugen? Antworten auf diese drängenden Fragen gibt (hoffentlich) die Invest, die am 19. und 20. April in Stuttgart stattfindet – die nach eigenen Angaben größte Veranstaltung rund um Finanzthemen im deutschsprachigen Raum. Geöffnet haben die Räumlichkeiten der Messe Stuttgart an beiden Tagen von 9.00 bis 18.00 Uhr. Die normale Tageskarte kostet 20 Euro, eine Dauerkarte 27 Euro. In diesem Jahr widmet sich die Invest sechs Themenschwerpunkten: Fonds, Vermögensverwaltung, Euwax, nachhaltige Geldanlage, Rohstoffe sowie Immobilien. Anleger können in etwa 300 Einzelveranstaltungen, die die Messe begleiten, ihr Wissen vertiefen beziehungsweise Neuigkeiten aus der Finanzwelt erfahren. Weiterführende Informationen zur Invest unter: www.messe-stuttgart.de/invest.

Monsanto

Prognose erneut erhöht

Im zweiten Geschäftsquartal (Ende: 28. Februar) steigerte der US-Agrarkonzern Monsanto (WKN: 578919) den Überschuss von 1,21 auf 1,48 Mrd. US-Dollar. Je Aktie legte der Gewinn von 2,24 auf 2,74 US-Dollar zu, vor Sonderposten von 2,28 auf 2,73 US-Dollar. Experten hatten 2,56 US-Dollar je Aktie erwartet. Der Vorsteuergewinn zog von 1,74 auf 2,08 Mrd. US-Dollar an, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,78 auf 2,10 Mrd. US-Dollar. Im Vergleich zur Vorjahresperiode kletterte der Umsatz von 4,75 auf 5,47 Mrd. US-Dollar. Prognose: 5,3 Mrd. US-Dollar. Die Herstellungskosten erhöhten sich von 2,04 auf 2,40 Mrd. US-Dollar, die Ausgaben für Vertrieb und Verwaltung von 543 auf 598 Mio. US-Dollar. Der mit Saatgut erzielte Umsatz stieg von 3,92 auf 4,35 Mrd. US-Dollar, das EBIT von 1,70 auf 1,84 Mrd. US-Dollar. Mit Pflanzenschutzmitteln setzte Monsanto 1,13 Mrd. US-Dollar um – nach 824 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal 2011/12. Das EBIT legte von 82 auf 256 Mio. US-Dollar zu. Im Gesamtjahr sollen 4,42 bis 4,52 US-Dollar je Aktie, vor Sonderposten 4,40 bis 4,50 US-Dollar verdient werden. Zuvor waren 4,31 bis 4,41 US-Dollar, vor Sonderposten 4,30 bis 4,40 US-Dollar in Aussicht gestellt worden. Ursprünglich hatte das Management je Aktie 4,18 bis 4,32 US-Dollar Gewinn prognostiziert.

Blackberry

Gewinn dank Steuererstattung

Dank einer Steuererstattung von 112 Mio. US-Dollar verdiente der kanadische Smartphone-Pionier Blackberry (WKN: 909607) im vierten Geschäftsquartal (Ende: 2. März) 98 Mio. US-Dollar. In der entsprechenden Vorjahresperiode waren 125 Mio. US-Dollar verloren gegangen. Das Ergebnis je Aktie stieg von –0,24 auf +0,19 US-Dollar, vor Sonderposten erreichte der Gewinn 0,22 US-Dollar je Aktie. Vor Steuern schrumpfte der Verlust von 130 auf 18 Mio. US-Dollar, das operative Minus von 135 auf 12 Mio. US-Dollar. Der Umsatz brach von 4,18 auf 2,68 Mrd. US-Dollar ein. Prozentual stärker sanken die Herstellungskosten – von 2,78 auf 1,60 Mrd. US-Dollar. Die Bruttomarge stieg von 33,5% auf 40,1%. Analysten hatten 2,8 Mrd. US-Dollar Umsatz und 0,30 US-Dollar Verlust je Aktie prognostiziert. Insgesamt setzte Blackberry 6 Mio. Smartphones ab, darunter 1 Mio. Geräte des neuen Hoffnungsträgers Z10. Zudem fanden rund 370.000 Tablet-Computer (PlayBook) neue Eigentümer. In den vergangenen zwölf Monaten gingen 646 Mio. US-Dollar beziehungsweise 1,23 Dollar je Aktie verloren. Im Jahr zuvor hatten die Kanadier 1,16 Mrd. US-Dollar beziehungsweise 2,22 Dollar je Aktie verdient. Der Umsatz sackte von 18,42 auf 11,07 Mrd. Dollar ab.