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Kabel Deutschland: Fehlbetrag eingedampft

Der MDAX-Aufsteiger Kabel Deutschland (WKN KD8888) reduzierte den Verlust im Geschäftsjahr 2009/10 (Ende: 31. März) von 144,3 auf 45,3 Mio. Euro. Vor Steuern (EBT) sank der Fehlbetrag von 150,5 auf 19,6 Mio. Euro. Der Umsatz legte dagegen von 1,37 auf 1,50 Mrd. Euro zu. Die Anzahl der Abonnenten – Kabel Deutschland bietet Internet-, Telefon- und TV-Anschlüsse aus einer Hand an – stieg von 11,63 auf 12,05 Millionen.

BÖRSE am Sonntag

Der MDAX-Aufsteiger Kabel Deutschland (WKN KD8888) reduzierte den Verlust im Geschäftsjahr 2009/10 (Ende: 31. März) von 144,3 auf 45,3 Mio. Euro. Vor Steuern (EBT) sank der Fehlbetrag von 150,5 auf 19,6 Mio. Euro. Der Umsatz legte dagegen von 1,37 auf 1,50 Mrd. Euro zu. Die Anzahl der Abonnenten – Kabel Deutschland bietet Internet-, Telefon- und TV-Anschlüsse aus einer Hand an – stieg von 11,63 auf 12,05 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der durchschnittliche monatliche Umsatz je Kunde von 11,06 auf 12,13 Euro. Die Verschuldung sank von 3,02 auf 2,87 Mrd. Euro. Zwar hatte Kabel Deutschland durch den Börsengang rund 760 Mio. Euro eingenommen – das Geld floss jedoch vollständig in die Taschen der Aktien abgebenden Altaktionäre. Im laufenden Geschäftsjahr soll der Umsatz um 6,5% bis 7% zulegen. Insgesamt will das Unternehmen 350 bis 360 Mio. Euro investieren und die Verschuldung um etwa 150 Mio. Euro senken. Unter dem Strich prognostizieren die Bayern einen Fehlbetrag von 25 bis 40 Mio. Euro. Ab 2012 sollen schwarze Zahlen geschrieben und eine Dividende ausgeschüttet werden. Analysten der Commerzbank empfehlen die Aktie nach Vorlage der Bilanz unverändert zum Kauf. Kursziel: 29 Euro.

Siemens: Neuer Großauftrag

Für einen Windpark des baden-württembergischen Energieversorgers EnBW in der Ostsee, rund 32 Kilometer nördlich vor Rügen, wird Siemens (WKN 723610) 80 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 288 Megawatt liefern. Das Auftragsvolumen liege im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich, teilte Siemens mit. Erst in der vergangenen Woche hatte der Konzern den Zuschlag für die Lieferung von 160 Rotoren mit einer Gesamtleistung von 576 Megawatt für einen Offshore-Windpark in der irischen See erhalten. Wird das in diesem Zusammenhang genannte Auftragsvolumen von 1,2 Mrd. Euro zugrunde gelegt, dürfte der neue Auftrag ein Volumen von etwa 600 Mio. Euro erreichen. Siemens übernimmt zudem für fünf Jahre die Wartung der Anlagen, die ab 2013 rund 340.000 Haushalte mit Strom versorgen sollen. Baubeginn ist im Jahr 2012. Analysten von Goldman Sachs erhöhten das Kursziel von Siemens von 95 auf 115 Euro und bestätigten die Kaufempfehlung. EnBW will nach eigenen Angaben die Erzeugung von Windenergie deutlich ausbauen und plant vor diesem Hintergrund in der Nord- und Ostsee die Errichtung von insgesamt vier Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von 1.200 Megawatt.

Ciena: Quartalsverlust reduziert

Im zweiten Geschäftsquartal reduzierte der US-Netzwerkausrüster Ciena (WKN A0LDA7) den Verlust von 503,2 auf 90 Mio. US-Dollar. In der Vorjahresperiode hatten Abschreibungen in Höhe von 456 Mio. US-Dollar das Ergebnis belastet. Der Fehlbetrag je Aktie sank von 5,53 auf 0,97 US-Dollar, vor Sonderposten von 0,25 auf 0,13 US-Dollar. Analysten hatten vor Sonderposten ein Minus von 0,26 US-Dollar je Aktie prognostiziert. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung legten von 49,5 auf 71,1 Mio. US-Dollar, die Vertriebs- und Marketingkosten von 33,3 auf 45,3 Mio. US-Dollar zu. Auf 21,5 Mio. US-Dollar haben sich die Kosten für die Verwaltung nahezu verdoppelt. Der Umsatz kletterte von 144,2 auf 253,5 Mio. US-Dollar. Von 118,8 auf 206,4 Mio. US-Dollar zog der darin enthaltene Produktumsatz an, der Umsatz mit Serviceleistungen von 25,4 auf 47,1 Mio. US-Dollar. Experten hatten mit einem Gesamtumsatz von 255 Mio. US-Dollar gerechnet. 53,5 Mio. US-Dollar Umsatz steuerte die Mitte März 2010 übernommene Netzwerksparte von Nortel bei. Im laufenden Quartal sollen 375 bis 400 Mio. US-Dollar durch die Bücher fließen. Marktbeobachter waren bisher von 340 Mio. US-Dollar Dollar ausgegangen.