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Q-Cells: Kapitalerhöhung

Der in der Umstrukturierung befindliche Solarzellenhersteller Q-Cells (WKN 555866) erhöht zwecks Finanzierung des Unternehmens sein Grundkapital. Zudem soll eine Wandelanleihe neu ausgegeben werden, um eine bis 2012 laufende Wandelanleihe vorzeitig zurückzukaufen.

BÖRSE am Sonntag

Der in der Umstrukturierung befindliche Solarzellenhersteller Q-Cells (WKN 555866) erhöht zwecks Finanzierung des Unternehmens sein Grundkapital. Zudem soll eine Wandelanleihe neu ausgegeben werden, um eine bis 2012 laufende Wandelanleihe vorzeitig zurückzukaufen. Im Rahmen der Kapitalerhöhung werden 58,76 Mio. neue Aktien zu je 2,16 Euro emittiert. Das Bezugsverhältnis beträgt 2:1. Die Bezugsfrist begann am 29. September und endet am 12. Oktober. Erster Handelstag ist voraussichtlich der 14. Oktober. Der Bezugsrechtshandel startete ebenfalls am 29. September und endet am 8. Oktober. Die neue Wandelanleihe mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2015 wird Aktionären im Verhältnis 4:1 angeboten. Ein Bezugsrechtshandel findet nicht statt. Q-Cells rechnet mit einem Emissionsvolumen von 130 bis 140 Mio. Euro. Der Rückkauf findet im Zeitraum 29. September bis 21. Oktober statt. Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr konkretisierte Q-Cells von 1,1 bis 1,3 Mrd. auf 1,2 bis 1,3 Mrd. Euro. Im dritten Quartal soll der Umsatz das Niveau des zweiten Quartals (333,5 Mio. Euro) übertreffen, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) das Vorquartalsniveau (27,1 Mio. Euro) erreichen.      

Jabil Circuit: Gewinnsprung

Im Schlussquartal (Ende: 31. August) steigerte der in Florida beheimatete Elektronik-Auftragsfertiger Jabil Circuit (WKN 886423) seinen Gewinn von 5,5 auf 58,7 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte von 0,03 auf 0,27 US-Dollar zu. Vor Sonderposten zog der Gewinn je Aktie von 0,16 auf 0,52 US-Dollar an und übertraf damit die Prognose von 0,48 US-Dollar. Der Vorsteuergewinn (EBT) erhöhte sich von 9,9 auf 83,3 Mio. US-Dollar, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 43,1 auf 103,0 Mio. US-Dollar. Während die Ausgaben für Verwaltung und Vertrieb von 127,8 auf 160,5 Mio. US-Dollar anstiegen, schrumpften die Forschungs- und Entwicklungskosten von 8,7 auf 6,6 Mio. US-Dollar. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,80 auf 3,86 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten mit 3,9 Mrd. US-Dollar Umsatz gerechnet. Im laufenden ersten Geschäftsquartal sollen 3,9 bis 4 Mrd. US-Dollar umgesetzt und 0,43 bis 0,47 US-Dollar beziehungsweise vor Sonderposten 0,53 bis 0,57 US-Dollar je Aktie verdient werden. Experten prognostizieren für den Zulieferer von Cisco, Hewlett-Packard, IBM, Nokia und Research In Motion bisher 4,1 Mrd. US-Dollar Umsatz und vor Sonderposten 0,53 US-Dollar Gewinn je Aktie.

Hornbach Holding: Umsatz und Gewinn gesteigert

Die im SDAX notierte Hornbach Holding (WKN 608343), Muttergesellschaft der gleichnamigen Baumarktkette, erhöhte den Gewinn im zweiten Geschäftsquartal von 41,1 auf 54,0 Mio. Euro. Vor Steuern (EBT) legte der Gewinn von 60,8 auf 73,1 Mio. Euro zu, vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 70,5 auf 80,4 Mio. Euro. Der Umsatz zog im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 779,4 auf 830,1 Mio. Euro an, der darin enthaltene Auslandsumsatz von 302,3 auf 327,2 Mio. Euro. Die Hornbach Baumarkt AG (WKN 608440) steigerte den Umsatz in 131 Filialen, davon 39 außerhalb Deutschlands, von 728,1 auf 775,3 Mio. Euro, die ebenfalls zur Holding gehörende Hornbach Baustoff Union GmbH mit 21 Niederlassungen in Südwestdeutschland von 51,2 auf 54,8 Mio. Euro. Im Gesamtjahr soll das EBIT das Vorjahresniveau (151,5 Mio. Euro) leicht übertreffen. Zuvor hatte Hornbach einen geringen Rückgang prognostiziert. In den vergangenen sechs Monaten erreichte das EBIT bereits 140 Mio. Euro (1. Halbjahr 2009/10: 130,1 Mio. Euro). Die Umsatzprognose – Wachstum im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich – bleibt unverändert. Im ersten Geschäftshalbjahr legte der Umsatz 3,6% auf 1,66 Mrd. Euro zu.