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XING

Deutlich gestiegene Personalkosten ließen den Gewinn des Karrierenetzwerkes Xing (WKN: XNG888) im zweiten Quartal von 2,37 auf 2,07 Mio. Euro schrumpfen. Der Vorsteuergewinn (EBT) sank von 3,55 auf 3,13 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,49 auf 3,01 Mio. Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel der Gewinn von 5,67 auf 5,09 Mio. Euro. Der Gesamtumsatz zog von 16,33 auf 18,19 Mio. Euro an. Gleichzeitig stiegen die Personalkosten von 5,68 auf 7,49 Mio. Euro. Waren im zweiten Quartal des Vorjahres 381 Mitarbeiter für Xing tätig, standen zwölf Monate später 519 Personen auf der Gehaltsliste. Die Marketing-Ausgaben legten von 1,35 auf 1,50 Mio. Euro zu, die „sonstigen betrieblichen Aufwendungen“ von 3,63 auf 4,11 Mio. Euro. Im Netzwerk erhöhte sich die Zahl der Mitglieder von 11,12 auf 12,39 Mio. Davon waren 793.000 Netzwerker bereit, für zusätzliche Dienstleistungen einen monatlichen Obolus zu entrichten – gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 24.000 Mitgliedern, allerdings keine Veränderung im Vergleich zum ersten Quartal 2012. Nach wie vor gibt es von den Hamburgern keine konkrete Prognose für das Gesamtjahr. Nur so viel: Umsatz und das um Sonderposten bereinigte EBITDA sollen zulegen.    

BÖRSE am Sonntag

Umsatz gestiegen – Gewinn gesunken

Deutlich gestiegene Personalkosten ließen den Gewinn des Karrierenetzwerkes Xing (WKN: XNG888) im zweiten Quartal von 2,37 auf 2,07 Mio. Euro schrumpfen. Der Vorsteuergewinn (EBT) sank von 3,55 auf 3,13 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 3,49 auf 3,01 Mio. Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) fiel der Gewinn von 5,67 auf 5,09 Mio. Euro. Der Gesamtumsatz zog von 16,33 auf 18,19 Mio. Euro an. Gleichzeitig stiegen die Personalkosten von 5,68 auf 7,49 Mio. Euro. Waren im zweiten Quartal des Vorjahres 381 Mitarbeiter für Xing tätig, standen zwölf Monate später 519 Personen auf der Gehaltsliste. Die Marketing-Ausgaben legten von 1,35 auf 1,50 Mio. Euro zu, die „sonstigen betrieblichen Aufwendungen“ von 3,63 auf 4,11 Mio. Euro. Im Netzwerk erhöhte sich die Zahl der Mitglieder von 11,12 auf 12,39 Mio. Davon waren 793.000 Netzwerker bereit, für zusätzliche Dienstleistungen einen monatlichen Obolus zu entrichten – gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus von 24.000 Mitgliedern, allerdings keine Veränderung im Vergleich zum ersten Quartal 2012. Nach wie vor gibt es von den Hamburgern keine konkrete Prognose für das Gesamtjahr. Nur so viel: Umsatz und das um Sonderposten bereinigte EBITDA sollen zulegen.    

 

UNITED INTERNET

Abschreibungen belasten

Abschreibungen der Tochter Sedo bescherten United Internet (WKN: 508903) im zweiten Quartal 13,7 Mio. Euro Verlust. In der Vorjahresperiode hatte der Internet-Dienstleister 58,2 Mio. Euro verdient. Der Vorsteuergewinn implodierte von 79,4 auf 5,1 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 89,7 auf 9,2 Mio. Euro. Der Umsatz zog von 510,8 auf 586,6 Mio. Euro an. Die Umsatzkosten erhöhten sich von 347,2 auf 391,2 Mio. Euro – der Bruttogewinn entsprechend von 163,6 auf 195,4 Mio. Euro. Gleichzeitig stiegen die Vertriebskosten von 70,0 auf 112,8 Mio. Euro, die Verwaltungskosten von 24,9 auf 27,9 Mio. Euro. Aufgrund zu optimistischer Erwartungen bezüglich des Domain-Parking-Geschäftes musste Sedo 60,3 Mio. Euro abschreiben. Dies führte bei United Internet aufgrund der Konsolidierung von Sedo in der eigenen Bilanz zu Abschreibungen in Höhe von 46,3 Mio. Euro. United Internet hatte davor bereits Anfang August gewarnt. 2012 soll das EBIT vor diesem Hintergrund statt 241 bis 281 Mio. Euro nur noch rund 200 Mio. Euro erreichen. Im vergangenen Jahr verdiente UI auf EBIT-Basis 276,0 Mio. Euro. Im ersten Halbjahr 2012 war das EBIT – auch abschreibungsbedingt – von 160,0 auf 57,45 Mio. Euro abgesackt.              

 

TARGET

Erwartungen übertroffen

Im zweiten Quartal stagnierte der von der US-Discount-Kette Target (WKN: 856243) erzielte Gewinn bei 704 Mio. US-Dollar. Der Gewinn je Aktie legte dank einer gesunkenen Aktienzahl von 1,03 auf 1,06 US-Dollar zu. Ohne Berücksichtigung von Sonderposten zog der Gewinn je Aktie von 1,07 auf 1,12 US-Dollar an. Vor Steuern (EBT) schrumpfte der Gewinn von 1,11 auf 1,07 Mrd. US-Dollar. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 1,30 auf 1,26 Mrd. US-Dollar. Im Vergleich zur Vorjahresperiode zog der Umsatz von 15,90 auf 16,45 Mrd. US-Dollar an. Einschließlich des Kreditkartenumsatzes legte der Gesamtumsatz von 16,24 auf 16,78 Mrd. US-Dollar zu. Experten hatten 16,45 Mrd. US-Dollar Umsatz und 1,01 US-Dollar Gewinn je Aktie erwartet. Prozentual stärker als der Umsatz erhöhten sich die damit verbundenen Warenkosten – von 10,87 auf 11,30 Mrd. US-Dollar. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten stiegen von 3,47 auf 3,59 Mrd. US-Dollar, der Abschreibungsbedarf von 509 auf 531 Mio. US-Dollar. Im laufenden Quartal will Target je Aktie 0,69 bis 0,79 US-Dollar, vor Sonderposten 0,83 bis 0,93 US-Dollar verdienen. Für das Gesamtjahr werden unter dem Strich 4,20 bis 4,40 US-Dollar, vor Sonderposten 4,65 bis 4,85 US-Dollar Gewinn je Aktie in Aussicht gestellt.