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Zumtobel: Prognose pessimistischer

Im zweiten Geschäftsquartal schrumpfte der Überschuss des österreichischen Beleuchtungsspezialisten Zumtobel (WKN A0JLPR) von 26,0 auf 20,6 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn (EBT) sank von 29,3 auf 22,9 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 31,7 auf 25,4 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode kletterte der Umsatz von 316,8 auf 340,5 Mio. Euro.

BÖRSE am Sonntag

Im zweiten Geschäftsquartal schrumpfte der Überschuss des österreichischen Beleuchtungsspezialisten Zumtobel (WKN A0JLPR) von 26,0 auf 20,6 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn (EBT) sank von 29,3 auf 22,9 Mio. Euro, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 31,7 auf 25,4 Mio. Euro. Im Vergleich zur Vorjahresperiode kletterte der Umsatz von 316,8 auf 340,5 Mio. Euro. Analysten hatten 335 Mio. Euro Umsatz und 18,5 Mio. Euro Gewinn erwartet. Stärker als der Umsatz stiegen die Umsatzkosten von 205,0 auf 227,0 Mio. Euro sowie die Vertriebskosten von 73,4 auf 80,6 Mio. Euro. Die Verwaltungskosten gaben von 9,0 auf 8,9 Mio. Euro leicht nach. In der Lichtsparte (Leuchten und Lichtlösungen) stieg der Umsatz von 228,7 auf 252,7 Mio. Euro, das EBIT von 18,1 auf 19,3 Mio. Euro. In der Komponentensparte (elektronische und magnetische Lichtkomponenten) sank der Umsatz von 108,5 auf 108,2 Mio. Euro, das EBIT brach von 15,5 auf 8,7 Mio. Euro ein. Angesichts der weltweiten Konjunkturabkühlung prognostiziert Zumtobel für das Gesamtjahr nur noch ein Umsatzplus von „deutlich unter 10%“ sowie eine geringere EBIT-Marge (2010/11: 6,4%). Zuvor sollten rund 10% mehr als im Vorjahr umgesetzt und eine leicht höhere EBIT-Marge erzielt werden.

Toll Brothers: Erwartungen übertroffen

Der Gewinn des auf Luxushäuser spezialisierten US-Bauunternehmens Toll Brothers (WKN 871450) brach im vierten Geschäftsquartal von 50,5 auf 15,0 Mio. US-Dollar ein. Der Gewinn je Aktie sank von 0,30 auf 0,09 US-Dollar. Vor Steuern (EBT) stieg das Ergebnis von –9,5 auf +15,3 Mio. US-Dollar. In der Vorjahresperiode hatte eine Steuerrückzahlung von 59,9 Mio. US-Dollar das Ergebnis aufpoliert. Der Umsatz legte von 402,6 auf 427,8 Mio. US-Dollar zu. Experten hatten 424 Mio. US-Dollar Umsatz und 0,05 US-Dollar Gewinn je Aktie erwartet. Im gesamten Geschäftsjahr 2010/11 verdiente der Konzern 39,8 Mio. US-Dollar – zwölf Monate zuvor mussten noch 3,4 Mio. US-Dollar Verlust ausgewiesen werden. Das Ergebnis je Aktie stieg von –0,02 auf +0,24 US-Dollar. Vor Steuern verringerte sich der Fehlbetrag von 117,2 auf 29,4 Mio. US-Dollar. Der Umsatz schrumpfte leicht von 1,49 auf 1,48 Mrd. US-Dollar. Im laufenden Jahr sollen 2.400 bis 3.200 Häuser gebaut werden. Durchschnittspreis je Haus: 550.000 bis 575.000 US-Dollar. 2010/11 hatte Toll Brothers 2.611 Häuser verkauft, im Jahr zuvor waren es 2.642. Die Zahl der abgeschlossenen Verträge legte dagegen von 2.605 auf 2.784 zu.

Carl Zeiss Meditec: Umsatzschub aus Asien

Im Geschäftsjahr 2010/11 (Ende: 30. September) steigerte Carl Zeiss Meditec (WKN 531370) den Gewinn von 59,6 auf 72,3 Mio. Euro. Der Vorsteuergewinn (EBT) legte von 83,0 auf 100,9 Mio. Euro zu, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 86,7 auf 103,6 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Umsatz des im TecDAX notierten Medizintechnikers von 676,7 auf 758,8 Mio. Euro. Die eigene Umsatzprognose lag bei 720 bis 750 Mio. Euro. Im Geschäftsbereich chirurgische Ophthalmologie (Augenheilkunde) zog der Umsatz von 85,6 auf 90,7 Mio. Euro an, im Bereich ophthalmologische Systeme von 322,7 auf 346,0 Mio. Euro. In der Sparte Mikrochirurgie kletterte der Umsatz von 268,4 auf 322,1 Mio. Euro. Regional verzeichnete der Raum Asien/Pazifik mit 18,1% das größte Umsatzplus. Flossen im Vorjahr 195,6 Mio. Euro durch die Bücher, waren es im vergangenen Jahr 231,0 Mio. Euro. In Nord- und Lateinamerika stieg der Umsatz von 238,4 auf 266,0 Mio. Euro (+11,5%). Der in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika erzielte Umsatz kletterte von 242,6 auf 261,8 Mio. Euro (+7,9%). Aktionäre sollen mit 0,30 Euro Dividende an der Gewinnentwicklung beteiligt werden. Für das vorangegangene Geschäftsjahr hatte Carl Zeiss Meditec 0,22 Euro zuzüglich einer Sonderdividende von 0,33 Euro ausgeschüttet.