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Unternehmens-News

BÖRSE am Sonntag

BLB: Niedrige Barriere und unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten

Die Bayerische Landesbank hält eine neue Deep-Barrier Europa-Anleihe (ISIN: DE000BLB26Q9) bis zum 14. November zur Zeichnung bereit. Der Nennbetrag des Produkts liegt bei 1.000 Euro. Als Basiswert wurde die wichtigste Aktien-Benchmark des Euro-Raumes, der Euro STOXX 50, ausgewählt. Der Schlusskurs des Index vom 19. November bildet den Startwert des Produktes. Bei 36 Prozent dieses Startwertes wird eine Barriere fixiert. Bewertungstag zum Laufzeitende des Produkts ist der 12. November 2020. Notiert der Index, verglichen zum Startwert, beispielsweise mit 48 Prozent im Plus, wird die Anleihe zu 1.480 Euro zurückgezahlt. Anleger partizipieren im vollen Umfang von den Index-Kursgewinnen, eine Begrenzung ist nicht vorgesehen. Ist die Kursentwicklung des europäischen Aktienindex während der Laufzeit negativ, ist für die Rückzahlung des Produkts entscheidend, ob die Barriere während der Laufzeit unterschritten wurde. Wird die Barriere nicht unterschritten, erfolgt die Tilgung der Anleihe zum Nominalwert. Andernfalls müssen Anleger mit großer Wahrscheinlichkeit Verluste verbuchen. Wenn die Barriere nämlich während der Laufzeit unterschritten wird, erfolgt die Rückzahlung zur voraussichtlich negativen prozentualen Kursentwicklung des Index, ausgehend vom Startwert.

HYPOVEREINSBANK: 3D-Druck für Pessimisten

Für Anleger, die auf sinkende Kurse bei Aktien aus dem Segment der 3D-Drucktechnologie setzen wollen, eignet sich ein Index-Zertifikat auf den STOXX Global 3D Printing Tradeable Daily Short (Gross Return) Index (EUR) (ISIN: DE000HY53DS5). Mit diesem Produkt profitieren Anleger von fallenden Kursen der Aktien, die in diesem Index enthalten sind. Die Unternehmen sind gleich gewichtet und müssen zur Aufnahme bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu zählen eine Marktkapitalisierung von mindestens 80 Mio. Euro, sowie ein tägliches Handelsvolumen von mindestens 250.000 Euro oder ein entsprechendes Äquivalent in einer Fremdwährung. Mindestens ein Prozent des Umsatzes muss aus dem Bereich 3D-Drucktechnologie kommen. Die meisten der im Index versammelten Unternehmen stammen aus den USA, aus Deutschland ist der Maschinenbauer Bertrandt vertreten. Einmal pro Jahr wird die Zusammensetzung des Index überprüft. Die jährliche Managementgebühr, die der Emittent vereinnahmt, liegt bei 0,75 Prozent. Investoren können mit dem Produkt längerfristig auf sinkende Kurse setzen oder es kurzfristig zu Absicherungszwecken nutzen. Eine Laufzeitbegrenzung ist nicht vorgesehen. Basis für die Berechnung des Index ist der jeweilige Schlusskurs des vorigen Handelstages. Gewinnt der Aktienkorb ausgehend von diesem Wert ein Prozent, verliert der Short-Index ein Prozent. Fallende Kurse von einem Prozent bei den Aktien führen zu Gewinnen von einem Prozent bei dem Short-Produkt.

RCB: Neue Discounter auf den ATX

Die österreichische Raiffeisen Centrobank (RCB) hat zwei neue Discount-Zertifikate auf den österreichischen Leitindex ATX emittiert. Die Papiere sind mit einer Kursobergrenze bei 2.200 (ISIN: AT0000A1ADM7) und 2.400 (ISIN: AT0000A1ADN5) Index-Punkten ausgestattet. Das Bezugsverhältnis liegt bei 100:1, ein Discount-Zertifikat bezieht sich also auf ein Hundertstel des Index. Beide Produkte werden am 15. Januar 2016 bewertet und dann zurückgezahlt. Am 16. Oktober hat der ATX bei 1.981 Punkten ein 52-Wochen-Tief erreicht und sich danach wieder auf 2.193 Punkte erholt. Das bisherige Jahreshoch wurde bereits im Januar bei 2.731 Punkten erzielt.