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CREDIT SUISSE

Die Schweizer Großbank Crédit Suisse legt ein neues Sprint-Express-Zertifikat auf den EURO STOXX 50 (WKN CS8AJS) mit einer Bonuschance von 7,5% pro Jahr auf. Das neue Zertifikat funktioniert wie folgt: Am 7. März 2012 wird der Schlusskurs des EURO STOXX 50 als Startwert mit 100% festgelegt. Schließt das Kursbarometer am 7. September, dem ersten Beobachtungstag nach sechs Monaten, auf oder über dem Expressniveau von 95% des Startwertes, wird das Zertifikat vorzeitig mit 100 Euro plus einer Bonuszahlung von 7,5% p. a. zurückgezahlt. Schließt der EURO STOXX 50 am ersten Bewertungstag unter dem Expressniveau, läuft das Zertifikat weiter. Fortan prüft die Crédit Suisse täglich, ob der EURO STOXX 50 besagte 95%-Hürde zurückerobert hat. Notiert der Index an einem der täglichen Beobachtungstage auf oder über dem Expressniveau, erfolgt eine vorzeitige Rückzahlung zu 100 Euro plus Bonus. Letzter Beobachtungstag ist der 7. März 2016: Ein EUROS TOXX 50 über besagter 95%-Schwelle bedeutet an diesem Tag die Rückzahlung zu 100 Euro je Zertifikat plus insgesamt 30 Euro Bonus. In Anbetracht eines Ausgabeaufschlags von 1% ergibt sich hieraus eine Maximalrendite von 6,51% pro Jahr. Hinzu kommt ein schöner Risikopuffer: Hat der Index nämlich im März 2016 wenigstens 50% seines Startwerts gehalten, bekommen Zertifikate-Inhaber immerhin ihren Einsatz zurück. Nur wenn der Aktienindex am letzten Beobachtungstag bei weniger als der Hälfte des Startwerts notiert, werden Anleger 1:1 an den Verlusten des EURO STOXX 50 beteiligt. Interessenten können das neue Produkt der Eidgenossen bis zum 6. März 2012 zeichnen.

BÖRSE am Sonntag

Neuer Sprint-Express lockt mit 7,5% Jahresrendite

Die Schweizer Großbank Crédit Suisse legt ein neues Sprint-Express-Zertifikat auf den EURO STOXX 50 (WKN CS8AJS) mit einer Bonuschance von 7,5% pro Jahr auf. Das neue Zertifikat funktioniert wie folgt: Am 7. März 2012 wird der Schlusskurs des EURO STOXX 50 als Startwert mit 100% festgelegt. Schließt das Kursbarometer am 7. September, dem ersten Beobachtungstag nach sechs Monaten, auf oder über dem Expressniveau von 95% des Startwertes, wird das Zertifikat vorzeitig mit 100 Euro plus einer Bonuszahlung von 7,5% p. a. zurückgezahlt. Schließt der EURO STOXX 50 am ersten Bewertungstag unter dem Expressniveau, läuft das Zertifikat weiter. Fortan prüft die Crédit Suisse täglich, ob der EURO STOXX 50 besagte 95%-Hürde zurückerobert hat. Notiert der Index an einem der täglichen Beobachtungstage auf oder über dem Expressniveau, erfolgt eine vorzeitige Rückzahlung zu 100 Euro plus Bonus. Letzter Beobachtungstag ist der 7. März 2016: Ein EUROS TOXX 50 über besagter 95%-Schwelle bedeutet an diesem Tag die Rückzahlung zu 100 Euro je Zertifikat plus insgesamt 30 Euro Bonus. In Anbetracht eines Ausgabeaufschlags von 1% ergibt sich hieraus eine Maximalrendite von 6,51% pro Jahr. Hinzu kommt ein schöner Risikopuffer: Hat der Index nämlich im März 2016 wenigstens 50% seines Startwerts gehalten, bekommen Zertifikate-Inhaber immerhin ihren Einsatz zurück. Nur wenn der Aktienindex am letzten Beobachtungstag bei weniger als der Hälfte des Startwerts notiert, werden Anleger 1:1 an den Verlusten des EURO STOXX 50 beteiligt. Interessenten können das neue Produkt der Eidgenossen bis zum 6. März 2012 zeichnen.

 

DDV

Zertifikatemarkt zum Jahresanfang deutlich belebt

Im Januar hat der Handel mit Anlagezertifikaten und Hebelprodukten an den Börsen Stuttgart und Frankfurt wieder Fahrt aufgenommen, geht aus der Börsenumsatzstatistik des Deutschen Derivate Verbandes (DDV) hervor. Aufgrund der positiven Entwicklung an den Aktienmärkten und des erhöhten Anlagebedarfs zu Jahresbeginn stieg der Umsatz im Januar um 33% auf 4,4 Mrd. Euro. Nachdem im Dezember zahlreiche Produkte ausliefen, legten die Emissionshäuser zum Jahresanfang 194.820 Zertifikate und Hebelprodukte neu auf. Ende Januar boten die Banken insgesamt 851.283 Produkte an. Im Vormonat waren es 816.436. Deutsche Bank, Commerzbank und BNP Paribas führten die Rangliste der Emittenten an. Auf sie entfiel ein Anteil von 58,3% der gesamten Börsenumsätze.

 

MACQUARIE

Australier vor dem Absprung?

Nach nur zwei Jahren auf dem hart umkämpften deutschen Zertifikatemarkt erwägt das australische Bankhaus Macquarie offenbar den Rückzug. Nach Aussagen einer Macquarie-Sprecherin im Interview mit der „Financial Times Deutschland“ prüfen die Australier derzeit diese Option. Die Bank aus Down Under hatte erst 2010 das Zertifikategeschäft der Privatbank Sal. Oppenheim übernommen und wollte zu den Top-5-Anbietern in Deutschland aufsteigen. Im Januar kamen die Australier laut DDV-Statistik bei derivativen Wertpapieren jedoch lediglich auf einen mageren Marktanteil von 0,66%. Mit einem Marktanteil von 1,1% bei Zertifikaten (ohne Kapitalschutz) liegt die Macquarie Bank abgeschlagen auf Platz 13. Bereits Ende 2011 zog der Neuling Konsequenzen: Macquarie kündigte den Rückzug aus dem Geschäft mit Privatanlegern an und schränkte die Handelszeiten auf die Kernbörsenzeiten von 9 bis 20 Uhr ein. Am 1. Februar wurde das letzte neue Zertifikat aufgelegt. Experten raten Anlegern in Anbetracht der Unwägbarkeiten, ihr Portfolio entsprechend zu überprüfen.