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... und wächst und wächst und wächst ...


Hohe Rendite mit den Vorteilen eines nachhaltigen Investments verbinden: Das wünschen sich viele Anleger, die in schnell wachsendes, hochwertiges Tropenholz investieren. Nachhaltigkeit ist längst kein Randthema mehr, die wirtschaftliche Bedeutung nachhaltiger Kriterien wächst. So wird Holz aus zertifiziertem Anbau zunehmend auf dem Weltmarkt nachgefragt und erzielt vor allem in den entwickelten Industrienationen höhere Preise. Wer sich auf die Suche nach einem nachhaltigen Holzinvestment macht, steht mit einem Prüfsiegel vom Forest Stewardship Council® (FSC®) auf der sicheren Seite. FSC® gilt als die Zertifizierungsorganisation für Forstwirtschaft und holzbasierte Produkte, die international die breiteste Anerkennung genießt und strengste Anforderungen im Sinne einer nachhaltigen Forstwirtschaft stellt. Life Forestry Switzerland, Marktführer im Bereich Teak-Investment, setzt seit Jahren auf dieses Qualitätssiegel. Ab März 2013 wird diese zertifizierte Qualität noch wichtiger: Dann nämlich tritt das EU-Einfuhrverbot für illegales Holz in Kraft, also Holz, dessen Herkunft nicht geklärt und nachgewiesen ist.

Im Gegensatz zu heimischen Bäumen hat der Teakbaum unschlagbare Vorteile: Während Bäume in unseren Breiten frühestens nach 50 bis 70 Jahren geerntet werden können, ist Plantagen-Teak durch sein schnelles Wachstum schon nach 20 Jahren erntereif. Der Teakbaum hat so gut wie keine natürlichen Feinde und ist ab einem Alter von fünf Jahren auch gegen Feuer immun. Die positiven Eigenschaften von Teakholz – es ist unempfindlich gegen Wasser, Säuren, Hitze, Schnee, Frost, Fäule und Schädlingsbefall und damit nahezu unverwüstlich – sind der Grund für die große Nachfrage vor allem in Asien: Die Boom-Regionen Indien und China können ihren Bedarf nach Edelholz kaum decken.

Bei Direktinvestitionen in Teakholz erwirbt der Anleger Eigentum an Bäumen. Da Teakholz nur in Tropenregionen wächst, muss dieser Nachteil einer großen Entfernung vom Investment (die Plantagen von Life Forestry liegen in Costa Rica und Ecuador) durch größtmögliche Transparenz ausgeglichen werden. Transparent wird ein solches Investment, wenn der Standort der Parzellen, auf denen die Bäume stehen, jederzeit bestimmt werden kann – nachgewiesener Eintrag ins örtliche Grundbuch, GPS-Vermessung der Plantagen und regelmäßige Fotodokumentationen seien hier als Beispiele genannt.

Erlöse aus dem Verkauf solcher Wertanlagen unterliegen in Deutschland übrigens nicht der Kapitalertragssteuer, da dieses Direktinvestment kein Produkt des Finanzmarktes darstellt. Außerdem kann der Investor eine außerordentlich hohe Rendite erwarten. Dabei profitiert er nicht von Zinsen, sondern – ähnlich wie bei Kunstgemälden oder altem Whiskey – vom Wertzuwachs der Anlage. Mit einem entscheidenden Unterschied: dass nämlich nicht nur der Marktwert der Bäume, sondern auch die Holzmasse kontinuierlich wachsen.

08.02.2013 | 00:00

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