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Gold wird wieder glänzen - Neue Studie prognostiziert Goldpreis von 2.000 US-Dollar/Unze

Es war die Meldung der Woche im Rohstoffsektor: Die Analysten der Citigroup haben ihr Kursziel für Gold auf 2.000 US-Dollar je Unze erhöht und halten diese Kursziel sogar schon bis Ende 2009 für erreichbar. Da sollten sich Anleger das gelbe Edelmetall genauer anschauen.

BÖRSE am Sonntag

Als Begründungen für die prognostizierte Explosion des Goldpreises führt Tom Fitzpatrick, Chefstratege bei der Citigroup, die rasant ansteigende Geldentwertung, die Unsicherheit über die tatsächliche Effizienz der durchgeführten Rettungsaktionen der Regierungen und mögliche soziale Unruhen in verschiedenen Ländern im Falle eines Scheiterns der Rettungspläne an.

Zwangsverkäufe drücken den Goldpreis

Die Fakten für einen steigenden Goldpreis sind nicht neu, aber erstmals hat ein Chefanalyst ein mögliches Scheitern der aktuellen Rettungsaktionen in Betracht gezogen. Zudem stößt das Kursziel von 2.000 US-Dollar in eine neue Dimension der Prognose vor. Denn aktuell notiert der Goldpreis deutlich unter 800 US-Dollar und die Volatilität ist für einen angeblich „sicheren Hafen“ wie Gold ultrahoch. So verbuchte Gold laut der New York Mercantile Exchange im November mit einem Zugewinn von 14% den größten prozentualen Anstieg seit September 1999. Die Freude war aber nur von kurzer Dauer: Am Montag fiel Gold an einem einzigen Tag um 42 US-Dollar und verbuchte wiederum den höchsten Kursverlust seit acht Monaten.

Nachfrage nach physischem Gold steigt rasant an

Die Gründe für die hohe Volatilität im gelben Edelmetall sind inzwischen bekannt: Neben der Stärke im US-Dollar, welche in einer negativen Korrelation den Goldpreis nach unten drückt, sind primär die Zwangsliquidierungen von Rohstoff-Assets von Banken, Fonds und Hedgefonds für die Kursrückgänge im Gold verantwortlich. Fundamental sind die Kursverluste bei Gold in mittel- bis langfristiger Sicht jedoch nicht gerechtfertigt. Neben den möglichen Szenarien aus der Citigroup- Studie zeichnen auch die harten Fakten ein komplett anderes Bild für Gold. So stieg die Nachfrage für Goldmünzen und Goldbarren laut dem World Gold Council im dritten Quartal 2008 um 121% auf 232 Tonnen an. Das größte Kaufinteresse kommt aus Deutschland, den USA und der Schweiz. Aber auch Frankreich meldete erstmals seit Anfang der 80er-Jahre eine Nettonachfrage für Gold.

Garantiezertifikat besitzt Vorteile gegenüber Direktinvestment

Damit ist der Kursrückgang von gut 25% in den letzten acht Monaten seit den Hochs bei 1.032 US-Dollar/Unze im März künstlich und bietet cleveren Anlegern die Chance, weitere Kursrückgänge im Gold zum Einstieg zu nutzen. Das Gold Garantiezertifikat von Goldman Sachs weist hierfür gegenüber einem Direktkauf von Gold entscheidende Vorteile auf. Da es sich um ein Garantiezertifikat handelt, erhält der Anleger zum Laufzeitende im August 2013 den Betrag von 100 Euro pro Zertifikat vom Emittenten ausgezahlt. Aktuell notiert das Zertifikat aber nur bei 90 Euro. Das bedeutet: Selbst wenn sich der Goldpreis in den kommenden fünf Jahren nicht bewegt oder sogar deutlich fällt, erhält der Anleger am Laufzeitende 100 Euro zurück und macht damit im schlechtesten Fall 11,1% Gewinn (unter der Voraussetzung, dass der Emittent nicht insolvent wird). Gleichzeitig partizipieren Anleger mit diesem Zertifikat unbegrenzt an einem steigenden Goldpreis, wobei die Partizipation auf einem berechneten Durchschnittswert der Goldpreisentwicklung bis zum Laufzeitende basiert. Gleichzeitig verfügt das Zertifikat auch noch über eine Währungssicherung.