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Bitcoin-Zertifikat meistgehandeltes Produkt 2020

(Foto: Deutsche Börse)



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Ein Bitcoin-Zertifikat war 2020 mit einem Umsatz von 199 Mio. Euro erneut das beliebteste Produkt an der Frankfurter Zertifikatebörse. Insgesamt stieg das Handelsvolumen im vergangenen Jahr um 71 Prozent auf 21,1 Mrd. Euro.

Die Gesamtzahl der in strukturierten Produkten ausgeführten Orders lag im abgelaufenen Jahr bei 3,9 Mio. Während die Zahl der Handelsaufträge damit weit höher lag als 2019 (+79%), ist die durchschnittliche Ordergröße von 5.700 Euro auf 5.450 Euro gesunken. Der Umsatzanteil ausländischer Teilnehmer betrug 14,4 Prozent und war damit auf Vorjahresniveau.

„Mit Zertifikaten ließen sich im vergangenen Jahr gute Renditen erwirtschaften. Es freut uns sehr, dass neue, jüngere Anleger verstärkt den Weg an die Börse finden und erkennen, dass an der Wertpapieranlage kein Weg vorbeiführt. Gerade in Zeiten von Negativzinsen“, sagt Simone Kahnt-Eckner, Vorstand der Börse Frankfurt Zertifikate AG. „Bei den Anlagezertifikaten waren Tracker auf Kryptowährungen die am häufigsten gehandelten Produkte. Auch strukturierte Produkte auf Basiswerte wie Gold, Silber oder Industriemetalle wurden stark nachgefragt.“

Florian Claus, Vorstand der Börse Frankfurt Zertifikate AG, sagte: „Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr. Wir freuen uns, dass besonders viele Orders in Anlage- und Hebelprodukten von Privatanlegern in Frankfurt platziert wurden, die wie gewohnt in kürzester Zeit ausgeführt wurden. Die hohe Systemstabilität und das einwandfrei funktionierende Zusammenspiel sämtlicher Beteiligter des Frankfurter Marktgeschehens waren dabei wieder Garant für die hohe Qualität und Zuverlässigkeit des börslichen Handels – auch in hoch volatilen Zeiten.“

13.01.2021 | 20:18

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