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Deutsche Bank: Floater-Anleihe in der Zeichnung



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Noch bis zum 3. November können Anleger eine neue Floater-Anleihe (WKN DB0WN9) der Deutschen Bank zeichnen. Diese Anleihe besitzt eine mittelfristige Laufzeit von gut vier Jahren bis zum 5. November 2013. Die Struktur der Floater-Anleihe ist ähnlich der klassischen Stufenzinsanleihe: Die Floater verfügen nicht über einen fixen Zinskupon, der über die gesamte Laufzeit konstant bleibt, sondern über einen variablen Zinskupon, der sich an der Entwicklung eines Zins-Basiswertes orientiert. Diese Floater-Anleihe bezieht sich auf den 12-Monats-Euribor. Euribor ist die Kurzform von European Interbank Offered Rate. Dahinter verbirgt sich der Zinssatz, für den sich europäische Banken untereinander Geld leihen. Diese Anleihe bezieht sich auf den Zinssatz mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. Dabei ist diese Anleihe folgendermaßen strukturiert: In allen Jahren orientiert sich der Zinskupon an der Entwicklung des 12-Monats-Euribor. Es gibt nicht, wie bei einigen anderen Floater-Anleihen, einen fixen Zinskupon für die ersten Laufzeitjahre. Dafür besitzt die Anleihe in jedem Jahr eine Mindestverzinsung von 2,0%. Auf der anderen Seite liegt die Obergrenze bei 4,0%. Steigt der 12-Monats-Euribor also über 4,0% an, dann profitiert der Anleger nicht mehr von diesen steigenden Kursen. Die Anleihe ist in Euro notiert und besitzt eine Kapitalgarantie zum Laufzeitende. Die Deutsche Bank erhebt einen Ausgabeaufschlag von 1,0%. Die Ausschüttungen erfolgen jeweils Anfang November des Jahres.

 

03.11.2009 | 00:00

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