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Hamster-Anleihe auf deutsche Bluechips


Die Commerzbank bringt in der kommenden Woche eine „Hamster-Anleihe“ auf den Markt. Das Konzept ist nicht neu. Nur geriet es in den Bullenjahren 2003-2007 in Vergessenheit. In der aktuell unsicheren Börsenphase ist es allerdings wieder attraktiv. Die „Hamster-Anleihe“ basiert auf einem Basket aus den deutschen DAX-Werten Deutsche Telekom, E.ON und Siemens. So lange jede dieser Aktien nicht unter einen Sicherheitslevel von 50% des Aktienkurses fällt, erhält das Zertifikat für jeden Tag, den die Werte über dieser Schwelle stehen, eine Rendite gut geschrieben. Auf Jahressicht gesehen ist damit eine Performance zwischen 18 bis bestenfalls 25% möglich – völlig unabhängig davon, ob die Basiswerte über die Zeit seitwärts laufen oder sogar bis zu 49% fallen. Wenn eine der drei Aktien die Sicherheitsschwelle unterschreitet, verliert das Zertifikat jedoch nicht seine Gültigkeit, sondern der Anleger erhält für den Zeitraum, bis alle drei Aktien wieder über der Schwelle notieren, nur keine Rendite. Das Zertifikat hat eine Laufzeit von zwei Jahren bis zum 08.02.2011.

13.11.2009 | 00:00

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