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LBB: Inflationsschutzanleihe in der Zeichnung



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Nach den dramatischen Zinssenkungen der Notenbanken rund um den Globus sorgen sich die Anleger über eine steigende Inflation. Die Landesbank Berlin hat deshalb hat eine neue Anleihe mit dem Namen Inflationsschutzanleihe IHS Serie 50 (WKN LBB364) aufgelegt. Die Zeichnungsphase reicht bis zum 14. August 2009. Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren bis zum 14. August 2014.

Wie bei jedem Inflationsschutzprodukt ist das Ziel eine positive Rendite bei steigender Inflation, welche sonst die Erträge von Produkten mit statischen Zinskupons aufzehrt. Diese Anleihe wird in den ersten zwei Jahren jeweils mit 2,5% per annum verzinst. Danach orientiert sich der Zinskupon aber an dem Verbraucherpreisindex HvPlxT für die Eurozone. Dabei wird bei der Anleihe die HvPlxT-Inflationsrate mit 1,25 multipliziert und der Endbetrag an den Anleger ausgeschüttet. Liegt die Inflationsrate also bei 3,0%, dann beläuft sich der Zinskupon für dieses Jahr auf 3,75% (3,0% x 1,25). So erwirtschaftet der Anleger mit der Anleihe immer einen positiven Ertrag, auch wenn die Inflation ansteigen sollte. Bei einer negativen Inflationsrate entfällt der Zinskupon für das jeweilige Jahr. Die Anleihe ist mit einer Kapitalgarantie zum Laufzeitende ausgestattet. Allerdings erhebt die LBB einen Ausgabeaufschlag von 3%.

03.11.2009 | 00:00

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