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Ferratum möchte durch neue Anleihe wachsen


Die Ferratum Capital Germany GmbH, die deutsche Tochtergesellschaft der Ferratum Oyj plant eine Anleiheemission und strebt eine Notierung der Anleihe im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse an. Das Emissionsvolumen soll sich auf bis zu 50 Millionen Euro belaufen. Die voraussichtlich mit einer dreijährigen Laufzeit ausgestattete Anleihe soll eine Stückelung von 1.000 Euro haben.

Der Emissionserlös aus der Anleihebegebung soll für die Finanzierung des weiteren Wachstums von Ferratum verwendet werden mit dem Ziel die Position von Ferratum als führende Mobile Bank zu stärken. Der Erlös aus der Anleihe soll in erster Linie verwendet werden, um Aktivitäten auf den Märkten zu finanzieren, in denen Ferratum nicht unter der Banklizenz der Ferratum Bank plc operiert. Dies umfasst alle Länder, in denen Ferratum außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums tätig ist sowie bestimmte europäische Länder, in denen die Gruppe schon seit vielen Jahren aktiv ist. Darüberhinaus können die Erlöse auch für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Der Beginn der Zeichnungsfrist soll noch in diesem Monat starten und wird mit Billigung des Wertpapierprospekts bekannt gegeben. Der Zinssatz der Anleihe wird ebenso zu Beginn der Zeichnungsfrist festgelegt und bekanntgegeben. Als Sole Global Coordinator und Sole Bookrunner agiert die ICF Bank AG. Am 2. Juni 2016 hat die Creditreform Rating AG bekanntgegeben, dass sowohl das Rating für die Ferratum Oyj als auch für die von der Ferratum Capital Germany GmbH im Jahr 2013 emittierten Anleihe auf BBB+ angehoben wurde (vormals jeweils BBB). Das Upgrade resultiert durch die Veränderung und Implementierung der Rating-Methodik auf Seiten Creditreform.

Jorma Jokela, Gründer und CEO der Ferratum Group, erklärt die Motive der Anleiheemission: „Ferratum wächst schnell. Unser Wachstum erzielen wir zum einen durch steigende Marktanteile in neuen Ländern. Zum anderen profitieren wir von neuen Kreditprodukten in bestehenden Märkten. Die Mobile Bank, die in Schweden bereits am Markt aktiv ist, wird in der zweiten Jahreshälfte in weiteren europäischen Ländern starten.“

04.06.2016 | 14:57

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