boerse am sonntag - headline

Nextmarkets: Anleger können vom Expertenwissen profitieren

Manuel Heyden - CEO und Gründer der nextmarkets Trading Limited


Stündlich wechselnde Aktienkurse, eine globalisierte Wirtschaft und laufend neue Entwicklungen bei den Anlageformen: In dieser Informationsflut fällt es dem Anleger mitunter schwer, den Überblick zu bewahren und zeitnah auf Veränderungen am Markt zu reagieren. Das kann im schlimmsten Fall viel Geld kosten. Darauf reagiert die Firma nextmarkets: Sie versteht sich als Börsencoach, Analyst und Handelsplattform in einem. nextmarkets stellt dem Anleger Analysten zur Seite, die ihn coachen und melden, wenn sich finanziell interessante Chancen ergeben.

Das Interview wurde geführt mit Manuel Heyden, Gründer der nextmarkets Trading Limited. 

BÖRSE am Sonntag: Im Privatleben haben Millionen Menschen inzwischen einen persönlichen Coach, um Musikinstrumente zu lernen oder ihren Körper fit zu halten. Doch an der Börse agieren die meisten völlig auf sich alleine gestellt – ohne tatsächlich Experte auf dem Sektor zu sein. Die Firmenidee von nextmarkets ist es, eine Handelsplattform schaffen, mit der Privatanleger nicht mehr auf sich alleine gestellt sind.
nextmarkets: Viele Menschen möchten gerne ihr Geld an der Börse anlegen, aber wissen nicht genau, wie sie es anstellen sollen. Die Börsencoaches helfen unseren Kunden dabei, die vielen Informationen, die meist eigentlich nur ein Ökonom vollständig versteht, richtig zu lesen und Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Darüber hinaus erhalten unsere Kunden regelmäßig Impulse und Tipps zum smarten Investieren. Unser Ansatz ist, dass Kunden nicht bloß Kunden sind, sondern sich irgendwann selbst zu Experten auf dem Börsenmarkt entwickeln.

BÖRSE am Sonntag: nextmarkets versteht sich also als Plattform von Tradern für Trader: Sie stellen dem Anleger insgesamt 14 Analysten als Coaches zur Seite, die ihn durch die Komplexität der Märkte führen sollen. Wie genau funktioniert das Coaching-Angebot? Und wie umfassend ist es?

Bislang agieren die meisten Anleger leider recht irrational und unausgebildet an der Börse. Mit nextmarkets möchten wir das ändern und stellen unseren Kunden 14 sogenannte Tradingcoaches an die Seite. Das sind allesamt erfolgreiche Händler, die mit der Börse ihren Lebensunterhalt verdienen. Eine weltweit einmalige Technologie ermöglicht es unseren Kunden, den Profis bei der Arbeit regelrecht über die Schulter zu schauen. Wenn mein Coach etwa einen Trendkanal zeichnet, dann sehe ich in Echtzeit, wie er das macht. Dabei erklärt er mir, warum er das macht und welches Ziel er mit seinem Trade verfolgt. So erhalte ich nicht nur sehr wahrscheinlich eine profitable Trading-Idee, sondern lerne auch noch dabei. Ich werde sozusagen den gesamten Tag über von meinem Coach beim Handeln begleitet, daher nennen wir es „Curated Investing“ – man ist als Anleger nicht mehr auf sich selbst gestellt.

BÖRSE am Sonntag: Welche Marktsegmente beziehungsweise handelbaren Märkte bedient nextmarkets?
Wir bedienen alle relevanten Aktienindizes in Deutschland, der EU und den USA, Rohstoffe und Währungen. Darüber hinaus sind alle wichtigen Kryptowährungen bei nextmarkets handelbar. Neu in unserem Portfolio sind außerdem der Real Estate CFD und Green CFD. Die Real Estate CFD’s ermöglichen unseren Nutzern nun mehr den Handel von 10 ausgewählten europäischen Immobilien-Aktien, während der Green-CFD ökologisch orientierte Unternehmen beinhaltet. Beide Produkte können, wie alle CFDs bei nextmarkets, auf Wunsch auch ohne Hebel gehandelt werden. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit Bruchteile von Aktien bis hin zu Kryptos zu handeln. Auch das gilt natürlich für das gesamte nextmarkets Anlageuniversum und ermöglicht es so auch mit wenig Kapital in die teuersten Aktien wie Amazon.com zu investieren. Aktien können übrigens gebührenfrei als CFD ohne Hebel und zu XETRA-Spreads gehandelt werden. Wer also nicht unbedingt Wert darauf legt, zu einer Hauptversammlung eines Unternehmens gehen zu wollen, ist so besser gestellt, als wenn er die Aktie physisch hält. Im Übrigen werden wir in den kommenden Wochen auch den gebührenfreien, physischen Handel von Aktien, ETFs und strukturierten Produkten anbieten.

BÖRSE am Sonntag: Die Handelsplattform funktioniert, egal wo man sich gerade befindet, via Web oder Smartphone. Worin liegen die Unterschiede?

Unsere Kunden können sich aussuchen, ob sie eine E-Mail- und/ oder eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone erhalten möchten, sobald ein Coach eine Trading-Idee hat oder ein Update schickt. Alternativ gibt es auch Benachrichtigungen, wenn man sich sowieso auf der nextmarkets-Plattform befindet. Sobald man auf die Nachricht des Coaches klickt, gelangt man sofort in den jeweiligen Chart des Coaches. Wenn ich mal eine Trading-Idee verpasse, zum Beispiel wenn ich in einem Meeting bin, kann ich mir diese zu einem x-beliebigen Zeitpunkt erneut abspielen und die Strategie des Coaches später nachvollziehen. Wir bieten unsere Plattform auch per App an. Die mobilen Apps haben wir erst vor Kurzem neugestaltet, damit unsere Kunden ihre Trades jederzeit in ansprechender Darstellung im Blick haben, auch wenn sie mal unterwegs sind und keinen Rechner zur Verfügung haben, um die klassische Website aufzurufen.

BÖRSE am Sonntag: Sie unterscheiden bei den Trades der Kunden zwischen Demokonto und Echtgeldkonto.  Warum differenzieren Sie bei der Kontoführung?
Wir sind der Überzeugung, dass man als seriöser Broker seinen Kunden die Möglichkeit geben muss, sich erstmal auszuprobieren. Daher bieten wir ein kostenloses Demokonto an. Viele Anleger haben höchstens schon einmal mit Aktien gehandelt, der CFD-Handel ist um einiges komplexer. Vernünftig ist es, sich hierauf in Ruhe vorzubereiten und sich mit der Materie vertraut zu machen. Wer sich dann bereit fühlt, kann aufs Echtgeldkonto umsteigen und mit dem „echten“ Handel loslegen.

BÖRSE am Sonntag: Gibt es eine Anlageform, die derzeit besonders lukrativ ist?

Jeder Anleger muss für sich entscheiden, welche Anlageform für ihn die richtige ist. Egal, ob man sich letztlich für Aktien, ETFs oder Fonds entscheidet – man muss sich immer bewusst machen, ob man ein finanzielles Risiko eingehen möchte. Wer viel riskiert, kann im Umkehrschluss sehr hohe Renditen erzielen.
nextmarkets bietet beispielsweise mit dem Spar-CFD ein besonderes Produkt an, von dem unsere Kunden in der aktuellen Nullzinsphase mit 2,10% p.a. profitieren können. Dieser spezielle Differenzkontrakt macht sich die Zinsunterschiede zwischen Europa und den USA zunutze. Die Entwicklung des CFD ist also von diesen Zinsunterschieden abhängig. Je größer die Zinsunterschiede sind, desto größer ist auch die Rendite des Spar-CFDs. Da die EU aber noch einige Jahre an der Nullzinspolitik festhalten wird und die USA weitere Zinserhöhungen planen, bietet der Spar-CFD auch in Zukunft eine gute Performance.“


Weitere Informationen: wallstreet-online.de

Nähere Informationen gibt es unter https://www.nextmarkets.com/de/home

31.10.2019 | 16:37

Artikel teilen: