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Chancen bei europäischen Aktien

(Bild: Fotolia / psdesign1)


Für viele Investoren sind europäische Aktien aktuell ein beliebtes Anlageziel. Und das zu Recht: Experten rechnen 2017 bei Unternehmen in dieser Region mit einem Ertragswachstum von knapp 15 Prozent. Die bisherigen europäischen Wahlergebnisse in den Niederlanden und Frankreich haben die EU-freundlichen Kräfte gestärkt. Darüber hinaus hält die EZB die Zinsen in Euroland weiter niedrig. Damit herrscht eine positive Großwetterlage.

Mit dem Schroder ISF EURO Equity (WKN: 933364) investieren Anleger in ein ausgewähltes Portfolio aussichtsreicher Aktien aus Europa, wobei der Schwerpunkt auf Euroland-Unternehmen liegt. Fondsmanager Martin Skanberg blickt dabei auf eine über 20 Jahre andauernde Erfahrung im Fondsmanagement zurück. Beim Schroder ISF EURO Equity, den er seit Mai 2010 verantwortet, kann er sowohl in Value- als auch in Growth-Titel investieren. Dadurch ist er nicht an einen bestimmten Anlagestil gebunden, der je nach konjunktureller Phase besser oder schlechter performt.

Der Fonds wird mit einem Bottom-up-Ansatz gemanagt. Der Schwerpunkt der Unternehmensanalyse liegt auf den Erträgen, den Gewinnspannen und den Wachstumsaussichten. Darüberhinaus wird strikt auf die Bewertung der Firmen geachtet. Skanberg sucht nach Katalysatoren wie einem Managementwechsel oder einer Veränderung der Nachfragesituation für die jeweiligen Produkte oder Dienstleistungen, die eine höhere Bewertung eines Konzerns am Aktienmarkt rechtfertigen. Ein wesentlicher Bestandteil der Portfolio-Konstruktion ist das Risikomanagement. Skanberg erhielt für seine Leistungen einen von der unabhängigen Ratingagentur Morningstar verliehenen European Fund Manager Award in der Kategorie Aktien Europa.

Günstige Bewertung

Der Fondsmanager ist für den europäischen Aktienmarkt weiter positiv gestimmt. Im Vergleich mit anderen Regionen und Anlageklassen sowie früheren Marktverhältnissen hält er qualitativ hochwertige Unternehmen mit weltweiter Bedeutung aus der Region für günstig. Dies gelte umso mehr im Vergleich zu US-Aktien. Skanberg setzt momentan beim Schroder ISF EURO Equity unter anderem auf den italienischen Luftfahrt- und Verteidigungskonzern Leonardo. Nach Auffassung des Fondsmanagements profitiert das Unternehmen von Restrukturierungsmaßnahmen der Vergangenheit und von steigenden Verteidigungsausgaben in Europa und den USA.

Neben den DAX-Konzernen Bayer, BASF, Linde und SAP ist unter den deutschen Unternehmen aus der zweiten Reihe auch die Porsche Holding unter den Top Ten des Fonds zu finden. Einen negativen Performance-Beitrag lieferte im vergangenen Monat der italienische Stahlrohr-Produzent Tenaris. Das Unternehmen ist Zulieferer der Öl-Industrie und damit indirekt vom niedrigen Ölpreis betroffen. Im April wurden bereits bestehende Positionen beim französischen Industriekonzern Saint-Gobain und dem finnischen Telekom-Unternehmen Nokia ausgebaut.

Den Index geschlagen

Als Vergleichsindex des Fonds dient der MSCI European Monetary Union Net TR. Auf Sicht von drei Jahren ist dem Fondsmanagement bis April-Ultimo 2017 eine Outperformance in Höhe von 5,3 Prozentpunkten gelungen. In diesem Zeitraum lag der Wertzuwachs des Fonds bei 33,6 Prozent, in den vergangenen fünf Jahren konnten Investoren gut 108 Prozent erzielen. Der maximale Verlust lag auf beiden Zeitebenen bei knapp 22 Prozent. Der Schroder ISF EURO Equity ist ein überzeugendes Basis-Investment im Segment der europäischen Aktien mit einem Fondsmanager, der auf einen überdurchschnittlichen Track-Record zurückblicken kann. Christian Bayer

30.05.2017 | 09:47

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