boerse am sonntag - headline

Bitcoin sollte in jedes Portfolio - US-Dollar "ein Witz"

(Foto: Shutterstock)



1822direkt Depot

Jobsalle Jobs

Der drittreichste Mensch Mexikos, Richardo Salinas Pliego, hat sich in einem Interview für den Bitcoin und gegen Papierwährungen ausgesprochen. Den US-Dollar bezeichnete er sogar als „einen Witz“.

„Ich habe eine sehr lange Zeit damit verbracht mehr über den Bitcoin herauszufinden und ich denke, dass er ein Vermögensbestandteil in jedem Portfolio eines Anlegers sein sollte“, sagt Pliego. Er äußert sich kritisch gegenüber der Vergrößerung der Geldmenge durch die amerikanische Notenbank und bezweifelt, ob der US-Dollar als harte Währung verstanden werden könne.

Der Bitcoin sei ein Vermögenswert der international anerkannt sei, der weltweit liquide gehandelt werden könne und diese beiden Gründe seien bereits genug, um den  Bitcoin Teil eines Portfolios werden zu lassen.

Was die Schlüsseleigenschaft des Bitcoin sei seiner Begrenzung auf 21 Millionen Einheiten. Wenn Pliego Einen vermögenswert wählen könnte für die Zukunft, dann wäre es der Bitcoin. Wie die Webseite TrustNodes.com berichtet hat Pliego 10% seines Porfolios, das auf 13 Milliarden Dollar geschätzt wird, in Bitcoin investiert.

Der mexikanische Milliardär bezeichnet die Krypto-Währung als das neue Gold, mit dem Vorteil allerdings, dass es viel leichter transportiert werden könne. Tatsächlich gibt es seit Monaten Hinweise darauf, das institutionelle Investoren den Bitcoin stärker akzeptieren. bekannte Unternehmen wie Paypal, Tesla und JP Morgan sind aktiv im Bereich der Kryptowährungen oder bieten sie aktiv als Zahlungsmittel an.

Bitcoin im Chart-Check

Nach dem Absturz im Juli hat sich der Bitcoin stabilisiert und einen kurzfristigen Boden ausgebildet. dieser lässt sich im Vierstundenkerzenchart über $33315 erkennen. Solange dieser Unterstützung hält ist von einem aktiven Boden auszugehen sollte diese Unterstützung gebrochen werden wäre die Bodenbildung zunächst zu hinterfragen. Unterhalb von $28823 würde die Bodenbildungsformation brechen.

Von Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst, CMC Markets

30.06.2021 | 12:48

Artikel teilen: