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NYSE-Arca-Gold-Bugs-Index-Zertifikat: Goldaktien gibt es derzeit im Sonderangebot

Seit Anfang März haben die Anteilscheine von Goldproduzenten erheblich an Wert verloren. Allerdings ist der Preis des gelblich glänzenden Edelmetalls im selben Zeitraum kaum gefallen. Deshalb erzielen Unternehmen wie Barrick Gold oder Newmont Mining nach wie vor stattliche Margen. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, mit einem Zertifikat auf mehrere Blue Chips im Goldsektor zu setzen.

BÖRSE am Sonntag

Seit Anfang März haben die Anteilscheine von Goldproduzenten erheblich an Wert verloren. Allerdings ist der Preis des gelblich glänzenden Edelmetalls im selben Zeitraum kaum gefallen. Deshalb erzielen Unternehmen wie Barrick Gold oder Newmont Mining nach wie vor stattliche Margen. Vor diesem Hintergrund bietet es sich an, mit einem Zertifikat auf mehrere Blue Chips im Goldsektor zu setzen.

„Aber hier wie überhaupt kommt es anders, als man glaubt”, schrieb einst Wilhelm Busch. An diese Aussage sollten sich Anleger gelegentlich erinnern. Denn nicht nur im Leben, sondern auch an der Börse entwickeln sich die Dinge manchmal anders als erwartet. Beispielsweise hatten Analysten vor einigen Monaten Goldaktien als kaufenswert eingestuft. Ihre Einschätzung begründeten sie unter anderem mit der günstigen Bewertung der Papiere. Leider sind deren Kurse seither nicht gestiegen, sondern gefallen. Diese Entwicklung ist unter fundamentalen Aspekten nicht gerechtfertigt, was an der Börse jedoch oft der Fall ist.

Viele Notenbanken werden weiter Gold kaufen

In den zurückliegenden Wochen dürften viele Investoren Goldaktien in großem Stil verkauft haben. Vermutlich befürchteten sie einen deutlichen Rückgang des Goldpreises, der die Gewinnspannen der Produzenten des Edelmetalls nach unten gedrückt hätte. Tatsächlich verbilligte sich Gold zuletzt aber nur leicht. Darüber hinaus dürfte der Preis in den kommenden Monaten stabil bleiben oder sogar steigen. Schließlich werden viele Notenbanken einen Teil ihrer Devisenreserven für weitere Goldkäufe ausgeben, da langfristig ein Zusammenbruch von Währungen nicht völlig ausgeschlossen werden kann. Für eine Erholung des Goldpreises spricht zudem die lockere Geldpolitik der Zentralbanken in Amerika und Europa, die mit hoher Wahrscheinlichkeit beibehalten wird, um die Wirtschaftsentwicklung nicht zu belasten.

Goldaktien sind extrem überverkauft

Die Chancen stehen also gut, dass Goldförderer weiterhin respektable Gewinne erzielen. Diese Perspektive ist in den aktuellen Kursen der Goldaktien aber nicht eingepreist. Für antizyklisch handelnde Anleger ist dies eine hervorragende Einstiegsgelegenheit. Die sollte man nutzen – das meint auch der erfahrene Star-Investor Marc Faber. Er wies jüngst im Rahmen eines Interviews darauf hin, dass Goldaktien extrem überverkauft und reif für eine Kurserholung sind.

16 Blue Chips auf einen Streich

Anleger, die sich keine Einzeltitel ins Depot legen wollen, können das NYSE-Arca-Gold-Bugs-Index-Zertifikat (WKN 687480) ordern. Dieses von der Royal Bank of Scotland emittierte Finanzprodukt ohne Laufzeitbegrenzung bildet die Entwicklung eines Index ab, der sich aus den Aktien von 16 Goldproduzenten zusammensetzt. Dabei handelt es sich um gut positionierte Konzerne, die auf Terminverkäufe ihrer Produktion verzichten und deshalb von einem steigenden Goldpreis in vollem Umfang profitieren, aber Gewinnrückgänge hinnehmen müssen, wenn das Edelmetall billiger wird. In den vergangenen zwei Monaten ist der NYSE-Arca-Gold-Bugs-Index um fast 20% zurückgekommen. Nun dürfte es bald zu einem signifikanten Rebound des Kursbarometers kommen. Daher ist das darauf basierende Partizipations-Zertifikat derzeit interessant.